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Beer like star Weyermann Poldi's Braun Bär Lager

  • Typ Lager, Halbdunkel
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 56% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#36049

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
56% Avatar von Hirsch

56% Rezension zum Weyermann Poldi's Braun Bär Lager

Avatar von Hirsch

An was oder wen soll ich als gebürtiger Bamberger denken, wenn ich „Poldi's Braun Bär Lager“ lese? Natürlich an Poldi, einen der (oder gar DEN) letzten Burgbären Deutschlands, der sein tristes Leben in einem hässlichen Betongehege auf der Bamberger Altenburg fristen musste. Ach, was war das für eine Attraktion, als wir im Vorschulalter auf dem Sonntagsausflug den riesigen Poldi bestaunten! Heute steht er ausgestopft im (übrigens äußerst sehenswerten) Bamberger Naturkundemuseum.

Oder soll ich an Bärndregg denken, das fränkische Wort für Lakritz?

Ich mache mal das Bier auf …

Farbe: haselnuss- oder bärenbraun, glanzfein
Schaum: feinporig, spärlich
Geruch: Huiui, ich glaube, beide Assoziationen sind gewollt: Schwarz-lakritzige Malzdüfte mit kellerbiersäuerlichem Lokalkolorit

Der Antrunk ist vom bärendreckaromatischen Malz geprägt. Ordentlich Röstmalz also, aber kein Farbebier (= Röstmalzextrakt). Das hätten die Weyermänner sicher auf der Zutatenliste vermerkt. Eine gewisse Süße, die in Richtung Malzbonbon geht, wird schnell eingebremst. Aber leider nicht vom Hopfen, sondern von der groben, limo-artigen Perligkeit des Bieres, die mich leider öfters an den Weyermannkreationen stört. Der Körper ist eher schlank. Die Wucht, die ich in einem Bärenbier vermutet hätte, bleibt aus. Stattdessen leichte Bären-, äh, Beerenaromen wie Cassis, dazu etwas Kirsche.
Im Nachtrunk immer noch vor allem Röstmalz. Eine besondere Hopfennote kann ich nicht ausmachen.

Fazit: Hmm. Das Beste an dem 0,33-Liter-Vergnügen war eigentlich die Erinnerung an Kindheitstage, die das Etikett ausgelöst hat. Ansonsten finde ich das Bier eher unausgewogen: Die starken Röstmalzgeschmäcker verpuffen in einem arg leichten Trunk ohne besonders markierten Ausklang.

Bewertet am

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