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Beer like star Welde IPA

  • Typ Obergärig, India Pale Ale (IPA)
  • Alkohol 6.7% vol.
  • Stammwürze 15.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#33000

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Basierend auf 1 Bewertung von Florian
87% Avatar von Schluckspecht
74% Avatar von Florian
57% Avatar von fmp64

74% Welde „das Saftige“ IPA

Avatar von Florian

Das Etikett des Welde IPA sagt: „tropsich-fruchtiges India Pale Ale mit ausgewogener Bittere. Hopfenaromen von Ananas, Limone, Mango und Nuancen von Kokos.“, und da liegen sie gar nicht so verkehrt. Mit der Hopfung in Richtung American IPA gehend, macht das etwas dicksaftige Bier keinen Hehl darum, dass es lieber als Fruchtkorb geboren worden sei. So ganz überzeugt es mich nicht, reiht sich aber gelungen in die Riege der IPA ein.

Bewertet am

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87% Wie Urlaub in Hawaii

Avatar von Schluckspecht

Weldebräu aus Plankstadt-Schwetzingen versucht sich neuerdings auch mit einem IPA - eines mit 6,7 % vol. Alkohol und natürlich Kalthopfung. Für die Hopfung zeichnen sich Azzaca, Cascade und Sorachi Ace verantwortlich, die zusammen einen Bitterwert von 55 IBU ergeben. Hopfenaromen von Ananas, Limone, Mango und Nuancen von Kokos werden versprochen. Klar - das habe ich mir schon gedacht, wenn ich "Sorachi Ace" lese. Neben Gerstenmalz kam auch Weizenmalz zum Einsatz.

In einem rötlichen, dunkleren Bernstein präsentiert ich das IPA hefetrüb und blickdicht im Glas, darüber thront eine sahnige Schaumkrone von ausreichender Stabilität. Der Duft ist so tropisch-fruchtig wie versprochen: Ananas und Kokos habe ich sofort in der Nase, aber auch Limette und Mango sind zweifelsfrei zu deuten. Da gehe ich mit der Beschreibung absolut d'accord und könnte schwören, dass ich es auch so herausgefunden hätte.

Malzig und kräftig, aber auch frisch und trocken steigt das IPA direkt schon mit ordentlich Geschmack im Gepäck ein. Ananas, Limette und Zitrone mit einem Hauch Kokos sind hier die treibende Kraft. Der Körper trumpft mit einem stämmigen Malzgeschmack auf, der mit tropischen Fruchtnoten garniert wurde. Tolle Malzwürze, unermüdliche Fruchtigkeit. Der Cascade-Hopfen holt alles raus, was er kann. Im Abgang wird es grasig-kräuterig-minzig, der Hopfen zeigt eine überdurchschnittliche, gut abgestimmte Bitterkeit und eine gefällige Frische. Der Sorachi Ace punktet mit dem feinen Kokos-Akzent - nicht ohne Grund eines meiner Lieblingshopfen. Er macht dieses leckere IPA erst richtig komplett. Der Abgang ist aber wirklich nur etwas für Freunde der grünen Knospe, alle anderen werden es als zu bitter einstufen und nach dem fruchtigen, unkomplizierten Einstieg massiv enttäuscht sein. Aber genauso mag ich meine IPA: Intensiv, polarisierend und außergewöhnlich.

Vielleicht werde ich auch etwas sentimental, weil mich dieses IPA an so manches Selbstgebraute aus der heimischen Küche erinnert - der beschwingte Körper, die präsente Hopfung, das samtig-weiche Mundgefühl, diese Balance und Stimmhaftigkeit. Das ist hier wirklich schon große Klasse. Und das Weizenmalz stört mich hier überraschenderweise überhaupt nicht, Fehleindrücke wie pelziges Mundgefühl oder eine sättigende Mastigkeit liegen nicht vor. Geglückter Versuch, Gratulation! Dank der speziellen Note, die nicht nur kitschige Tropenfruchtigkeit kennt, ergibt sich ein eigener Charakter. Vielleicht liegt es ja auch am hochgelobten Sorachi Ace...

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