Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Wacken Heimdalls Willkomm

  • Typ Bier mit Honigwein
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 55% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#30061

Anzeige

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
D
E
55%
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
78% Avatar von Schluckspecht
67% Avatar von eddyelch
20% Avatar von Blueshawk

78% Authentisches, mildes Met-Bier

Avatar von Schluckspecht

Mit dem Heimdalls Willkomm bietet die Wacken Brauerei einen Trunk aus Bier und Met (Honigwein) an, welches die müden Geister wieder zum Leben erwecken soll. Mit ordentlichen 6,5 % vol. Alkohol dürfte das vielleicht auch funktionieren. Weder filtriert noch pasteurisiert zeigt sich das Biermischgetränk von der natürlichen Seite.

Wie dunkler Waldhonig steht das Heimdalls Willkomm in einem schönen Mix aus Bernstein, Orange und Kupfer im Glas. Die fehlende Filtrierung zeigt ihre Spuren in Form von kleineren Schwebstoffen, die auch auf der cremigen, hellgelben Schaumkrone erkennbar sind - und an Schaum mangelt es bei mir wahrlich nicht. Für ein Bier(-Mischgetränk) dieser Kategorie finde ich die Optik wirklich gelungen, der zu zahlende Tribut an die geschmacksfördernde Natürlichkeit hält sich in Grenzen.

Eine deutliche, alkoholgetränkte, trockenfruchtige Honigsüße zeigt sich im Duft, der daher an Rum und Wein erinnert. Hefig, kernig und spritzig - leider aber auch metallisch - steigt das Heimdalls Willkomm ein. Ein kleiner Schnitzer im ansonsten gut bewältigten, nicht zu süßen Einstieg... Die Honigsüße kommt unaufgeregt daher, der Alkohol feuert ebenfalls nicht aus allen Rohren. Im leicht fruchtigen Körper (eingelegte Erdbeere) finden sich Wein- und Honignoten vor, die an eine würzige Bitterkeit anschließen. Dieser leicht herbe Einschlag verweilt jedoch nur kurz. Im Abgang kommen weitaus eher Hefe, Malz und der Honigwein zum Tragen, so dass die Bitterkeit insgesamt moderat ausfällt.

Bis auf die metallische Note im Einstieg, die mit weiteren Schlücken aber praktisch nicht mehr erfassbar ist, erkenne ich hier eine ordentliche Qualität und ein authentisches Geschmacksprogramm. Da der Alkohol hier nicht hämmert und feuert, gehe ich davon aus, dass das Mischungsverhältnis nur wenig Honigwein vorsah. So dient er auch geschmacklich eher als Abrundung und nicht als dominierende Note. Wer sich gern mal einen Met genehmigt, darf daher nicht zu starke Metnoten erwarten. Aber wer gar keinen Met mag, sollte lieber etwas anderes trinken. Als ausgewogenen, süffigen Einstieg in die Welt des Honigweines halte ich das Heimdalls Willkomm auf jedem Mittelaltermarkt für willkommen. Ich kann nicht klagen, mein Exemplar schmeckt wunderbar...

Bewertet am

Anzeige

67% Ein Honigliches Weihnachtsbier

Avatar von eddyelch

Kräftige orangene Bernsteinfarbe. Deutlich sichtbar viele Schwebstoffe im Bier. Auf dem Etikett steht unfiltriert und nicht pasteurisiert. Wenig Kohlensäure. Fast keine Schaumkrone, die sich zudem schnell auflöst. Duft süßlich, Honig mit etwas Hefe. Antrunk definitiv anders. Süßlich, vollmundig, honiglich. So steht es ja auch auf dem Etikett. Heimdalls Willkom ist ein Biermischgetränk, gemischt aus Bier und Met. Man muss sich darauf einlassen. Am Besten in der Vorweihnachtszeit genießen. Dann passt das schon.

Bewertet am

20% Genuß ist etwas anderes !

Avatar von Blueshawk

- orangefarben mit leichter Schaumbildung
- Aromen nach Met, diverse – leider unbestimmbare – Gewürze, Toffee und eine leichte Blumigkeit
- normale Carbonisierung
- bereits im Antrunk widersteht einem das Mischgetränk
- das Ganze hat eine süß-bittere Penetranz, welche mit dem aufdringlich schmeckbaren Alkohol einen richtigen Angriff auf die Geschmacksnerven startet
- man kann es nur in kleinen Schlucken zu sich nehmen
- als „Überraschung“ hält der Abgang noch eine metallische Note parat

Bewertet am