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Beer like star Wacken Brauerei FORSETI Dry Stout

  • Typ Obergärig, Dry Stout
  • Alkohol 5.9% vol.
  • Stammwürze 15.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8-10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 55% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#36378

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
66% Avatar von goldblumpen
45% Avatar von Schluckspecht

66% Der Richter Asgards ist sauer

Avatar von goldblumpen

Kalea Bier-Adventkalender 16.12.2020. Meinen Vorbewerter mit seiner Bemerkung, dass das BIer recht sauer ist, kann ich bestätigen, aber ich finde die Säure recht gut eingebunden. Sie unterstreicht eher das sehr trockene Dry Stout, wobei es schnell zu viel wird. Etwas mehr Ausgewogenheit wäre nett.

Bewertet am

45% Passender: Sour Stout

Avatar von Schluckspecht

Forseti als oberster Richter von Asgard gilt aus ausgleichend, doch scheut er nicht davor, einen Streit mit seiner goldenen Axt zu schlichten. Das ihm gewidmete Bier wurde erstmalig anlässlich des St. Patrick's Days 2019 von den Auszubildenden der Wacken Brauerei gebraut. Aus Wasser, Gerstenmalz (Münchner dunkel, Cara Amber, Röstmalz, Chocolate Malt), Röstgerste, Hopfen (Summit) und Hefe generiert es 5,9 % vol. Alkohol sowie 15,2 °Plato Stammwürze. Dem tiefen, blickdichten Schwarz lässt sich allenfalls im Gegenlicht ein rötliches Dunkelbraun entlocken. Der hellbraune, instabile Schaum steht fein wie bei einem Espresso darüber.

In der Nase habe ich zuerst säuerliche Fruchtnoten, die an Sauerkirsche und Rumtopf erinnern. Leider stehen dadurch die Malznoten, allen voran die Röstmalzigkeit, hinten an. Vom Malz kommt lediglich eine leicht modrige, butterkeksartige Süße, die bei dieser schwarzen Farbe als viel zu hell empfunden wird.

Süß-säuerlich legt das Forseti erst dünn, dann leicht dunkelschokoladig mit Sauerkirschnoten los. Von dieser (schlecht eingebundenen) Säure will sich das Forseti Dry Stout irgendwie nicht lösen. In seiner Mitte findet das nun kaffeartig anmutende Stout etwas zur Ruhe und erinnert an kirschig-trockenobstig-schokoladiges Bockbier, ehe es im Abgang mit viel zu viel Säure den Mund zusammenzieht. Das dies kein Einzelfall ist, haben mir schon ältere Abfüllungen gezeigt (diese Abfüllung kommt sogar noch relativ gut weg). Immerhin bleibt am Ende noch etwas Röstmalz sowie Restsüße hängen und es schmeckt nicht nur nach kaltem Kaffee. Die nachhängende Bitterkeit hinterlässt einen leicht seifigen Eindruck.

Als Streitschlichter kann dieser Forseti hier nicht dienen - ganz im Gegenteil. Irgendetwas läuft aktuell bei der Wacken Brauerei schief... das ist bei weitem nicht das einzige versäuerte Bier. Ohne diese Säure wäre es ein gutes Stout. Aber so: Komplett durchgefallen!

Bewertet am