Kozel 11° Světlý Ležák
Pivovar Velké Popovice (Asahi), Velké Popovice, Tschechische Republik
- Typ
- Alkohol 4.6% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Probier mal sagt kein Benutzer

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Aktuelle Bierbewertung
77% Ein gutes Industriebier von Bierflasche

Auch wenn es sich hier um Massenware handelt, ist es trotzdem ein qualitativ gutes Bier. Es schmeckt mir besser als das Kozel Premium. Das läuft gut runter und ist in Tschechien auch preislich ein Hingucker.
73% Ausgewogen von Saarlänna

Ausgewogenes Bier, hat sogar aus der Dose geschmeckt.
87% Medium als Helles von goldblumpen

Schon öfters als Kozel Medium getrunken, jetzt mal bewusst...aus der Dose in der Slowakei.
Man bekommt ein recht herbes Helles, wo ich sagen muss, dass mir das klassische Světlý besser geschmeckt hat, da es harmonischer ist. Man kann es wohl trinken, begeistert hat es mich aber nicht.
65% Typisch Tschechisch von Schluckspecht

Meine "Geschmacksprobe" habe ich eigenhändig aus Tschechien importiert, der Alkoholgehalt ist mit 4,6 % identisch, die Zusatzbezeichnung "Medium" hat es jedoch nicht erhalten.
Das kristallklar gefilterte Lager besitzt eine homogen-kräftige, goldene Farbe. Der feinporige Schaum kann sich sehen lassen und lässt sich auch etwas Zeit, bis er in sich zusammenfällt. Das Helle sprudelt zudem äußerst lebendig und macht Appetit. Der Farbton ist gut getroffen.
Es riecht betont malzig sowie angenehm hopfig und Assoziationen an Heu oder an eine kräuterige Wiese werden wach. Das Elfkarätige steigt mit einem frischen, milden Malzkörper und reichlich Kohlensäure ein. Kräuter und Heu lassen sich ausfindig machen. Im Körper erscheint das Malz schon etwas modriger und der Geschmack lenkt sich vom Lieblichen ins Bitterwürzige ab, die Harmonie fällt zweifelhaft aus. Der Hopfen muss sich hinter dem würzigen Malz anstellen. Im Abgang meldet sich der Hopfen allenfalls bitterwürzig, das Kozel bleibt jedoch ausgesprochen mild. Mittellang klingen liebliches und würziges Malz zusammen mit dem Bitterhopfen aus.
Den süffigsten Eindruck hinterlässt das im Körper durchhängende Kozel 11° nicht gerade, dafür fügt sich die ausgeprägte Würzigkeit auch zu unharmonisch zum eher süßlichen Malzkörper zusammen. Der Hopfen agiert zudem zu spitz und nicht verspielt genug, um mehr Interesse am Geschmack zu wecken. Der Einstieg jedoch gerät typisch tschechisch: Lecker und rezent.
Fazit:
Das 11° von Kozel ist wahrlich nicht schlecht und die kräftige Würzigkeit sowie auch der Geschmack nach frisch gemähtem Gras, Heu, Wiesenkräutern und Pfefferminze weiß durchaus zu überzeugen. Doch insgesamt ist es kein Bier der Überraschungsmomente und eher seicht gehalten. Der Hopfen könnte aromatisch durchaus noch mehr aus sich herausgehen und seine Bitterkeit gekonnter einspielen. So bietet sich allerdings gepflegter Standard, der sich optisch auch sehen lassen kann. Geschmacklich bleibt noch Potenzial nach oben, wenn man andere tschechische Biere zum Vergleich heranzieht.
63% Rezension zum Kozel 11° Světlý Ležák von Bier-Klaus

Das Kozel Medium hat ein wenig mehr Alkohol als das Gambrinus 10, nämlich 4,6 %.
Die Farbe ist ebenfalls goldgelb wobei es nur wenig instabilen Schaum gibt.
Der Geruch ist etwas unangenehm, er ist gleich nach dem Oeffnen muffig und schweflig, später wird er etwas leichter aber die unangenehme Grundnote bleibt.
Im Geschmack ist es etwas würziger als das Gambrinus aber nicht viel. Dafür ist es weniger rezent, was es einerseits süffiger macht aber andererseits auch weniger frisch. Der Nachtrunk ist gut gehopft, wobei auch hier die etwas stärkere Hopfung sehr gut auf den Körper des Bieres abgestimmt ist.
Ein süffiges tschechisches Pilsener.
59% Rezension zum Kozel 11° Světlý Ležák von Florian

Das Velkopopovický Kozel 11° Medium mit dem Bierglas haltenden Bock auf dem Etikett kommt mit einer satten, goldenen Farbe ins Glas. Dabei versprüht es aber keinen besonderen Duft.
Geschmacklich ist das Bier angenehm, simpel strukturiert und seicht malzig. Es lässt sich schnell und sicherlich auch in großen Mengen trinken, hinterlässt aber keinen besonders herausstechenden Eindruck. Für die Freunde von „Gold“-Bieren sicherlich eine Probe wert. Einzig eine gewisse Nuance von (schwer einzuordnender) Frucht hebt dieses Bier noch über die Goldigen.