Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Stonewood Barley Wine Oak Aged

  • Typ Obergärig, Barley Wine
  • Alkohol 9.1% vol.
  • Stammwürze 20.9%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 89% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#33649

Anzeige

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
89%
C
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
96% Avatar von Schluckspecht
83% Avatar von Bier-Klaus

96% Gelungener Wein-Ersatz

Avatar von Schluckspecht

Das Stonewood Barley Wine Oak aged 2018 kommt mit mächtigen 9,1 % vol. Alkohol daher und wurde mit sechs verschiedenen Gerstenmalzen sowie Northern Brewer als einzigem Hopfen gebraut. Unfiltriert und unpasteurisiert steht es zum Verkauf bereit. Besonderes Merkmal dieser hochprozentigen Spezialität ist die 10-monatige Reifung auf Whisky-Holz. Öffnet man die Flasche, strömt auch sofort ein kräftiger Duft nach Rotwein entgegen. Im empfohlenen bauchigen Glas präsentiert sich ein tiefes, dunkles, leuchtendes Zwetschgenrot und eine feine, zügig schwindende Schaumkrone (für diesen Bierstil kein Drama, ganz im Gegenteil). Die Fruchtweinnote ist auch hier omnipräsent. Die Nase vernimmt Aromen von Kandis, Pflaume, Sauerkirsche, Brombeere sowie einen Hauch holzige, vanillie Noten durch die Fasslagerung. Mit der Zeit kommt die Vanille zunehmend ein wenig stärker zur Geltung.

Vergleichsweise rezent steigt der fassgereifte Barley Wine mit komplexer Malzigkeit und angenehmen Pflaumennoten ein. Das breit aufgefächerte Malz bringt süße, brotige, biscuitartige, milchschokoladige sowie kaffeeröstige Noten mit. Der Alkohol zieht im Hintergrund unauffällig die Fäden - durchaus mächtig, aber nicht übermäßig alkoholisch tritt dieser Barley Wine auf. Die Fassreifung zeigt im vollmundig-komplexen Körper ihr ganzes Werk mit harmonischer, dezenter Holzigkeit und leichten Noten nach Vanille und Zimt. Seitens der Fruchtigkeit dominiert eindeutig die Backpflaume - wie eine Mischung aus Pflaumenkuchen und Pflaumenwein. Und dazu passt Zimt optimal. Fruchtig-alkoholisch wie guter Rotwein endet der Barley Wine und ergänzt hierbei um die stärker zur Geltung kommenden Malznoten nach Brotkruste, Schwarzbrot und Kaffee. Der Hopfen zeigt sich allenfalls im lang und sanft abklingenden Nachgeschmack, aber auch dort nur mit moderater Bitterkeit. Süße und Säure gefallen mir gut - beides unleugbar vorhanden, aber nicht zu intensiv ausgeprägt. Bei längerem Genuss im Mundraum baut sich zudem eine adäquate Cremigkeit auf, die höhere Viskosität von Alkohol kommt hier zum Tragen.

Die 10-monatige Fassreifung scheint diesem Barley Wine wahrlich gut zu stehen: Die Schärfe des Alkohols ist einer faszinierenden Komplexität gewichen. Sorry, wenn ich schwärme, aber zwischen gut und schlecht ist es bei einem Barley Wine nur ein schmaler Grat. Statt anstrengender Noten gibt es Eindrücke von Barrique-Wein und eine erschreckend hohe Süffigkeit. Ein Genussbier par excellence bleibt es aber in jedem Fall, für den schnellen Durst wäre es Verschwendung. Gelungene Kreation von Michael Friedrich!

Bewertet am

Anzeige

83% Rezension zum Stonewood Barley Wine Oak Aged

Avatar von Bier-Klaus

Stonewood Barley Wine 9,1% ABV.
Orangebraun mit starker Trübung und ohne jeden Schaum. In der Nase Lakritz, dunkles Malz und Pflaume. Der Antrunk überrascht, weil er so schlank ist, das kommt von der leichten Säure, die an säuerlichen Pflaumenwein erinnert, wie es ihn beim Asiaten zum Essen gibt. Das MHD ist weit entfernt, dann könnte es von der Fasslagerung kommen, der Kollege "sjeintracht" hat ja Whisky-Noten oder Bourbon Fässer recherchiert. Das Whisky Aroma ist nur dezent vorhanden, weil es durch die Säure fast überdeckt wird. Zum Glück ist die gerochene Lakritze nicht im Geschmack zu erkennen. Aber auch das dunkle Malz verschwindet dadurch. Die leichte Säure bewirkt, dass der 9% Körper sehr schlank rüberkommt, was das Bier sehr gefährlich macht. Ob gewollt oder ungewollt sauer ist egal, das Bier schmeckt sehr gut.
Mein Dank geht an die Stammtisch-Brüder.

Bewertet am