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Beer like star Störtebeker Nordisch-Hell

  • Typ Untergärig, Lager, Helles
  • Alkohol 4.6% vol.
  • Stammwürze 10.7%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8°C
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 82% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#38266

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
83% Avatar von Schluckspecht
81% Avatar von Linden09

83% Auf der Welle des Erfolges

Avatar von Schluckspecht

Neu im Angebot der Störtebeker Brauspezialitäten ist das "ausgewogen-frische" Nordisch-Hell: Nicht mehr als 4,6 % vol. Alkohol aus 10,7 % Stammwürze werden genannt. Es handelt sich demnach nicht einmal um ein Vollbier, sondern um ein Schankbier. Eine Bio-Zertifizierung zeichnet - neben wenigen anderen Sorten der Brauerei - auch das Nordisch-Hell aus. Gehopft wurde mit Ariana, Cascade, Select und Akoya.

Gelbgold und klar steht das Nordisch-Hell unter einer strahlend weißen, stabilen und überwiegend grobporigen Schaumkrone. Der Duft präsentiert sich kernig mit hopfigen Anklängen nach Citrus, Wiesenkräutern und Harz. Dazu ist eine leicht getreidige Note nach Stroh erkennbar. Es wurde nicht zu viel versprochen, es duftet ausgesprochen frisch und einladend. Angenehm prickelnd geht es nordtypisch knackig mit starker Hopfentendenz in den Antrunk. Das Maß der Süße ist ideal: Gewiss nicht zu viel - aber eben gerade noch so viel, dass das Helle nicht ins Metallische abdriftet. Die typischen Noten eines Hellen - wie eben Vanille und Karamell - werden wirklich nur angedeutet. Ein Helles nach bayerischem Vorbild ist es nur peripher. Vielmehr ist das Nordisch-Helle eine milde, weiche Variante eines norddeutschen Pilseners. Dazu passen die tollen, nicht zu schwach ausgeprägten Hopfennoten optimal, wobei das Aroma noch vor der Bittere steht. Neben Citrus entdeckt man auch Wiesenkräuter und blumige Noten. So formt sich letztlich ein sehr aromatischer, schmackhafter und erfrischender Körper, dem es an nichts fehlt. Auch Stammwürze vermisst man nicht. Obwohl das Malz einen zurückhaltenden Part einnimmt, vernimmt man auch getreidige Noten.

Kernig und feinherb geht es in den harzig-grasigen, kräuterigen Abgang, der problemlos auf dem Niveau eines Fernsehpilseners agiert. Von diesem unterscheidet es sich aber markant durch seine Kernigkeit, seine knackige Hopfigkeit und die getreidigen Malznoten. Trotz geringem Alkoholgehalt hat das Nordisch-Hell auch noch Finale genügend Schwung, um zu erfreuen und hängen zu bleiben. Hier nimmt Störtebeker wohl die guten Erfahrungen mit, die es bei den hervorragenden alkoholfreien hellen Bieren gesammelt hat. Die Zielsetzung erfüllt das Nordisch-Hell nicht nur sehr gut - meine Erwartungen werden sogar noch übertroffen. Ein so hopfiges Helles findet man sonst nirgends. Ein kastenwürdiges Bier für die wärmeren Monate...

Bewertet am

81% Rezension zum Störtebeker Nordisch-Hell

Avatar von Linden09

Relativ neu gibt's ein Helles von Störtebeker, derzeit einer meiner Lieblings-Mainstream Brauereien.

Im Glas steht absolut blankes Getreidegelb, der Schaum hält sich nicht lange.

Grasige Nase, frisch gemäht, leichte Würze.

Typischer Antrunk nach Biskuit, die grasigen Noten nach Heu aus der Nase beginnen das Helle ebenso.

Bereits in der Mitte ist eine leichte Zitronenote zu vernehmen, die sich ganz sachte durch den gesamten Schluck zieht (Cascade-Hopfen und Hallertauer Akoya-Hopfen).

Zum Ende hin leicht süßlich malzig, sowie leicht herb ausklingend.

Das schmeckt gut! Davon werde ich heute Nacht wohl nicht träumen, aber Störtebeker-typisch hochwertig und frisch. Gutes bis sehr gutes Helles.

Bewertet am