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Beer like star Störtebeker Chocolate-Stout

  • Typ Obergärig, Stout
  • Alkohol 5.7% vol.
  • Stammwürze 15.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer
#45111

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
86% Avatar von Schluckspecht
85% Avatar von Tomgoepfi

85% Schwarzes Juwel der Meere

Avatar von Tomgoepfi

Eine herrliche, schwarze Farbe mit einem feinporigen gelben Schaum lässt das Auge entzücken.
Der süßliche Duft von Schokolade streicht einem sanft um die Nase und lockt die Sinne an Bord.

Der Körper dieses Bieres ist wahrhaftig prächtig - er umschmeichelt den Gaumen wie das sanfte Schaukeln des Schiffes auf den Wellen.
Und was ist das? Ein wahrlich angenehmer Abgang, der den Kehlen nichts als Zufriedenheit hinterlässt. Die Seemannschaft ist einig - dieses Bier ist unglaublich süffig und zieht einen in seinen Bann wie das Rauschen der Wellen. Wer hätte gedacht, dass ein Bier so viel Genuss wie eine sternenklare Nacht auf hoher See bieten kann!

Nun, meine Freunde, lasst uns die Gläser erheben und auf dieses außergewöhnliche Bier anstoßen - ein Schatz, den es zu heben gilt, immer und immer wieder! Ein Hoch auf die Braumeister, die uns diese Köstlichkeit beschert haben! Möge das Bier uns stets begleiten auf unseren Abenteuern durch die endlosen Weiten der Meere!

Bewertet am

86% Berechtigt gekürt

Avatar von Schluckspecht

Das recht neue, als samtweich-schokoladig titulierte Störtebeker Chocolate-Stout ist das Gewinnerbier der 6. Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer. Aus Brauwasser, Gerstenmalz, Haferflocken, Röstgerste, Hopfen und Hefe resultieren 15,6 % Stammwürze sowie 5,7 % vol. Alkohol. Schwarzbraun und blickdicht mit hellbraunem, feinporigem Schaum steht das Stout sehr anständig im Glas. Säuerlich-kernige Fruchtnoten nach Grapefruit, Pflaumen und Stachelbeeren wecken das Interesse, leichte Röstnoten knüpfen daran an. Es riecht frisch und einladend.

Und man wird direkt im Antrunk schon für den ersten Schluck belohnt. Was im ersten Moment noch frisch und rezent einleitet, wird kurz darauf sehr weich und schokoladig. Die Röstnoten erinnern neben dunkler Schokolade aber vor allem auch an Kaffee. Fein darauf abgestimmte Karamellmalze sorgen für eine angenehm cremige Süße. Von Vollmundigkeit zu sprechen, fällt hier wirklich nicht schwer. Schwer ist das Mundgefühl deshalb aber noch lange nicht. Dank sanft, aber beständig prickelnder Kohlensäure wirkt das Chocolate-Stout erfrischend. Garniert wird das Ganze von ausgewogen säuerlichen Beerennoten (überwiegend rote Stachelbeere). Durchaus kräftige Röstnoten (Kaffee, Schokolade) gibt es mit sahnig-süßen Akzenten für den Abgang. Das Cocolate-Stout erinnert hier stark an leicht gesüßten Milchkaffee. Ich hätte mir hier einen etwas robusteren Auftritt gewünscht, aber das ist ja wie immer Geschmackssache. Der grasige Hopfen spielt im Finale kaum eine Rolle. Die wirklich sehr moderate Bitterkeit stammt weitenteils vom Röstmalz bzw. von der Röstgerste.

Warum das Chocolate-Stout zum Gewinnersud 2022 erklärt wurde, leuchtet absolut ein: Es ist herrlich samtweich-schokoladig mit erfrischendem Grundcharakter, einer einladenden Süße und einer gefälligen, dazu stimmigen Fruchtigkeit. Mir würde es aber wohl noch einen Hauch besser gefallen mit etwas weniger Süße, insbesondere im Abgang. Ich trinke meinen Kaffee immer schwarz ohne Zucker, also kräftig und pur - und hier haben wir gesüßten Milchkaffee. Ein sehr solides, gelungenes Stout bleibt es trotz dieser geschmacklichen Differenz aber zweifelsfrei.

Bewertet am