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Beer like star Störtebeker Arktik-Ale

  • Typ Untergärig, Eisbock
  • Alkohol 8.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 10 Bewertungen und 3 Rezensionen

#29722

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 10 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
89% Avatar von Schluckspecht
89% Avatar von kucki
89% Avatar von TanteHorst
87% Avatar von ElftbesterFreund
86% Avatar von medon411
84% Avatar von LordAltbier
83% Avatar von Daniel McSherman
77% Avatar von HansJ.
75% Avatar von Florian
66% Avatar von Bier-Sven

84% Gutes Bier!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist säuerlich, hopfig-herb und Noten von Citrus-Früchten sind vernehmbar. Der Mittelteil ist fein-säuerlich und leicht herb, auch hier erkennt man Citrus-Noten, im Hintergrund erkennt man einen feinen, samtigen Malzton. Der Abgang ist etwas säuerlich und eine paar schwere Malznoten sind zu erkennen, geschmacklich erinnert es hier an Rosinen, Quitten, Feigen & Datteln. Fazit: Ein wirklich interessantes und kräftiges Bier. Es schmeckt gut, gerne wieder!

Bewertet am

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83% Rezension zum Störtebeker Arktik-Ale

Avatar von Daniel McSherman

gelb-orange, leicht trüb mit feinem weißem Schaum. Geruch ist grasig, harzig, etwas Zitrus. Geschmack ist trocken, harzig, kräuterig. Man merkt den volleren Körper im Vergleich zum Atlantik Ale deutlich - der herb-aromatische trockene und bittere Charakter des Ursprungsbieres ist aber unverkennbar. Tolles Bier!

Bewertet am

89% Der große Bruder des Atlantik-Ales

Avatar von Schluckspecht

Einleitend zitiere ich mal den abgedruckten Text: "Das Arktik-Ale basiert auf dem Atlantik-Ale und überzeugt durch eine sehr kräftige Hopfenaromatik und Herbe. 8,5 % vol. Alkohol. Die zusätzliche Kalthopfung mit den Sorten Lemondrop und Simcoe sorgt für einen fruchtigen Duft nach Ananas, Zitrusfrüchten und dunklen Beeren, kombiniert mit einer leichten harzigen Note."

Das Layout der 0,33-Liter-Longneckflasche (mit rotem Fähnchen am Hals) weicht in gewissen Punkten vom Standardsortiment ab. Es gibt bei dieser Eisbock-Spezialität keine Angaben zur optimalen Genusstemperatur oder zur Zusammensetzung von Hopfen und Malz. Kälter als die empfohlenen 10 °C des Altantik-Ale - der einstigen Basis sozusagen - sollte man das Eisbock vermutlich nicht probieren. Zum Atlantik-Ale lässt sich auch sagen, dass es die Malzsorten Münchner-, Distilling-, Pilsener- und Weizenmalz enthält und mit den Hopfensorten Tradition, Perle, Cascade, Amarillo und Citra kaltgehopft wurde. Damit sollte in etwa klar sein, was beim Arktik-Ale zu erwarten ist.

Bereits im ungeöffneten Zustand fällt eine große Ansammlung von Schwebteilchen auf. In der Tat, das Arktik-Ale ist ebenso wie das Atlantik-Ale unfiltriert. So blickt man auf ein (recht inhomogenes) trübes Strohgold und erfreut sich an einer volumigen Schaumkrone. In der Schaumbildung geizt das Eisbock wirklich nicht und vor allem hält sich die Blume ziemlich stabil.

Bevor der erste Schluck verköstigt wird, wie immer erst die Geruchsprobe - die sich diesmal durch reichlich Schaum kämpfen muss und daher vorrangig herbe, harzige Hopfennoten hervorbringt. Eine starke Ähnlichkeit zum kleinen Bruder namens Atlantik-Ale ist zweifellos erkennbar. Was dabei auffällt: Das Eisbock kann im Geruch seine 8,5 % ABV sehr gut verheimlichen und könnte glatt auf weitaus weniger geschätzt werden. Erst nach und nach - der Schaum schwindet langsam - erscheinen auch würzige, getreidige Malznoten sowie ein wenig mildes Weizenmalz. Ab diesem Punkt habe ich dann auch Ananas, Pfirsich und Himbeere in der Nase.

Der Antrunk profitiert vom Eisbock-Charakter: Er ist voll und samtig. Der Fruchtcharakter erinnert bisweilen an frische Clementine mit charmanter Säure. Der Körper ist sättigend voll und nahezu undurchdringbar samtig. Die sehr fein ausgeprägte und dennoch nicht zu sparsam vorhandene Kohlensäure ist dazu optimal abgestimmt und unterstützt in ihrer distinguierten Zurückhaltung den öligen, schweren Charakter des Eisbockes. An Hopfigkeit und Herbe wird nicht gegeizt, auf der tragenden Malzstruktur frohlockt stets eine zitrusartig geprägte Fruchtnote sowie eine an Ananas und Johannisbeeren erinnernde Fruchtsäure. Sehr würzig und mit stark ausgeprägter Grapefruit-Orientierung schließt das Arktik-Ale ähnlich eindrucksvoll wie das Atlantik-Ale ab, wobei hier nun der Alkohol für ein leichtes wärmendes Nachglühen sorgt.

Wichtiger Hinweis: Wer das Arktik-Ale probieren möchte, sollte vorher das Atlantik-Ale testen und dabei überprüfen, ob der stürmisch-herbe Charakter zusagt oder nicht. Letztlich ist das Arktik-Ale eine Verfeinerung des alkoholschwächeren Ales, ohne allzu sehr von dessen Charakter abzuweichen. Das vollere Mundgefühl haben Eisböcke prinzipbedingt an sich - und das ist auch ein kräftiger Pluspunkt, zumal sich auf der anderen Seite der Alkohol gut zurückhalten kann. Die fruchtbetonte und gleichwohl würzige Hopfung ist gewiss nicht überzeichnet, sondern stempelt dieses Eisbock-Ale zu einem eleganten Vertreter, der sich mit Komplexität zu verstehen gibt. Wer im an und für sich gelungenen Atlantik-Ale noch etwas mehr Wucht vermisst, dürfte hier fündig werden. Das sollte nicht verwundern, wenn man bei diesem einfach einen gewissen Wasseranteil weglässt...

Bewertet am