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Beer like star Sternquell Schwarzbier

  • Typ Untergärig, Dunkles
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 46% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#22875

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Basierend auf 1 Bewertung von Florian
58% Avatar von Schluckspecht
34% Avatar von Florian

58% Immerhin halbwegs schwarz...

Avatar von Schluckspecht

Ich kann jetzt nicht - ohne vorher gekostet und verglichen zu haben - mit Sicherheit behaupten, dass sich die Rezeptur geändert hat, aber bei meiner Flasche des Sternquell Schwarzbier wird in der Zutatenliste neben Wasser, Gerstenmalz und Hopfen auch Gerstenröstmalz aufgeführt, während von einem Röstmalzbier oder Ähnlichem nichts zu lesen ist. Für mich klingt das zunächst eher nach einem klassischen Schwarzbier - wie es sein sollte! Ferner erwähnt man eine "feinste Gerstenmalzmischung" sowie "feinste dunkle Malze", was bei einem Färberbier blanker Hohn wäre. Daher habe ich Hoffnung, dass mein Urteil deutlich positiver ausfallen wird. 5,2 % vol. Alkohol sowie 12,2 % Stammwürze werden genannt. Der Hopfen wurde natürlich ausgewählt (das sagt nicht unbedingt etwas zur Qualität aus) und stammt - wie so oft - aus der Hallertau. Unter regionalen Gesichtspunkten hätte man sicherlich auch auf Elbe-Saale-Hopfen zurückgreifen können...

Tiefdunkel soll die Farbe angeblich sein und im Glas erblickt man dann auch ein recht dunkles Bier mit einer rotbraunen Farbgebung. Hellbrauner und zumindest ansatzweise cremiger Schaum steht darüber. Der Duft erinnert an Schwarzbier, wuchtet aber nicht extrem mit Röstmalznoten - es bleibt bei einer Idee Mokka und Bitterschokolade. Dazu entdecke ich eine säuerlich-rauchige Note und weit im Hintergrund eine hauchzarte Fruchtigkeit nach Pflaumen. Noch ein paar Prozente mehr und das hier wäre das typische dunkle Bockbier...

Säuerlich-fruchtig wie Pflaumenkompott mit einem Hauch Zimt steigt das Schwarzbier aus Plauen malzbetont ein und erinnert im Anschluss auch daran, dass auch Gerstenröstmalz verwendet wurde. Wie einfach eingefärbtes Bier schmeckt es jedenfalls gewiss nicht. So richtig zu Kräften kommt der säuerlich-schlanke Körper aber kaum - er hält sich lieber mit Wässrigkeit auf. Von einem Schwarzbier erwarte ich einfach, dass mich intensive Malznoten in die Tiefe holen und mich gegebenfalls mit cremigem Mundgefühl umschmeicheln. Das ist hier alles ein wenig dünn und lieblos arrangiert. Röstige bis rauchige Noten kommen besser noch im leicht hopfenherben Abgang zur Geltung, wobei sich die Säure hartnäckig hält. Das ist alles irgendwie weder gut noch schlecht. Mein Schwarzbier wäre es aber definitiv nicht.

Bewertet am

34% Dunkel gefärbtes Lagerbier

Avatar von Florian

Ach Mist, da lobte ich gerade das Wippraer Schwarzbier, dass es ein echtes Schwarzbier sei und schwupp habe ich das nächste „Schwarzbier“ am Wickel, welches leider mit dort besagtem Färbebier (hier als Röstmalzbier tituliert) hergestellt wurde.

In der Nase ist das Sternquell Schwarzbier recht geruchlos und leider zieht sich das durchs Bier. Es hat eine eher säuerliche Textur, ein Hauch Röstigkeit und sonst ist da (etwas pauschalisiert) nichts. Der Körper ist verwässert und außer etwas Herbe sind die Aromen wohl auf Urlaub.

Bewertet am