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Beer like star Rügener Insel-Brauerei - Surfers Summer Ale

  • Typ Obergärig, Alkoholfrei
  • Alkohol 0.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 9°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#34780

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
78% Avatar von Schluckspecht
77% Avatar von Biermetal

77% Gut komponiert und lecker

Avatar von Biermetal

Wieder ein alkoholfreies Craft-Ale. Offenbar eignen sich Ales, wenn gut gemacht, besser für alkoholfreie Biere als Pilsener. Das Surfers steckt so - wie auch das Snorkelers oder das Störtebecker Atlantik Ale alkoholfrei - alle mir bekannten alkoholfreien Pils und auch Weizen locker in die Tasche, zumindest wenn es um (recht) authentischen Biergeschmack geht.

Der Einstieg ist frisch und aromabetont, der Körper fruchtig und ebenfalls etwas salzig, aber weniger wie das Snorkelers. Der Abgang und Nachklang trocken und herb. Angenehm sauer und rezent. Kann jetzt kein Vergleich zu einem 3% Summer Ale anstellen wie Schluckspecht, finde den Geschmack aber wesentlich ausgewogener und spannender als von herkömmlichen Light-Bieren. Und das bei einem Alkoholfreien. Gut gemacht! Finde das Snorkelers aber noch einen Ticken besser, da charaktervoller. Trotzdem: Wenn es günstiger wäre, würden die beiden meine "Unter-der-Woche" Standard Getränke.

Bewertet am

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78% Stürmisch nüchtern

Avatar von Schluckspecht

Aus der Serie von vier alkoholfreien Varianten (Surfers, Swimmers, Skippers, Snorkelers) macht bei mir das Surfers Summer Ale den Anfang. Gebraut wurde es mit Gerstenmalz, Weizenmalz, Naturhopfen und Hefe. Die sonst bei der Rügener Insel-Brauerei so übliche Flaschengärung liegt hier natürlich nicht vor und so fehlt auch der Traubenzucker in der Zutatenliste. Beschrieben wird das alkoholfreiehe Summer Ale als überwiegend frisch und fruchtig. Passend zum Surfer-Thema wird ein "mitreißender Geschmack" versprochen. Obwohl das Bier als alkoholfrei bezeichnet wird, kann es bis zu 0,5 % vol. Alkohol enthalten.

Ein kräftiges Gold, welches mit kupfernen Lichtreflexen schon in Richtung Altgold tendiert, zeigt sich durchzogen von feinen Trübstoffen und einer groben Perlage. Der Bodensatz bringt die Hefe mit und damit eine inhomogenere Farbe. Recht viel lockerer Schaum präsentiert sich darüber, dessen Haltbarkeit und Stabilität allemal als befriedigend bezeichnet werden kann. Optisch lässt so gut wie nichts auf ein Alkoholfreies schließen und selbst der Duft kann es hervorragend verbergen: Viel kernig und blumig untermalte Fruchtigkeit in Form von Zitrone, Mandarine, Melone, Maracuja und Ananas zeigt sich. Maischige Noten oder Eindrücke von Cornflakes glänzen mit Abwesenheit. Wer in der Nase schon den Unterschied zu einem alkoholhaltigen Summer Ale herausfindet, muss sehr gut sein.

Der Antrunk kann seine "Leere" gut mit kerniger Fruchtigkeit und spritziger Frische füllen. Ein besonders leicht eingebrautes Summer Ale kennzeichnet ähnliche Merkmale. Die maischige Süße kommt allenfalls im Körper auf, aber auch dort verhält sie sich lobenswert dezent. Eher fällt noch eine hopfige Trockenheit, die davon abzulenken versucht - und dies auch nahezu vollständig schafft. Die Hefe tut dem Mundgefühl und Geschmack ebenfalls gut, zudem erscheint mir die Kohlensäure ideal dosiert zu sein. Der Abgang lebt von seiner feinherben, kräuterig-grasigen Hopfennote, die Fruchtigkeit hat sich dann allerdings schon längst verabschiedet. Auch hier fällt der fehlende Alkohol nicht negativ auf. Ein Kenner wird das "Alkoholfrei" ohne größere Zweifel entlarven können, aber bei Einsteigern wäre ich mir nicht so sicher - und das ist an dieser Stelle abermals ein großes Lob. So bekommt das Störtebeker Atlantic Ale Alkoholfrei ernsthafte Konkurrenz, wobei jenes deutlich günstiger und damit massentauglicher ausfällt. Man mag es nicht glauben, wie sehr das Surfers Summer Ale einem normalen Summer Ale mit 3-4 % vol. Alkohol ähnelt. Ein folgenloser Verzicht also...

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