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Beer like star Rügener INsel-Brauerei - Skippers Special Bitter

  • Typ Obergärig, Alkoholfrei
  • Alkohol 0.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 9°C
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 63% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#34777

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
75% Avatar von eddyelch
70% Avatar von Schluckspecht
43% Avatar von Bier-Klaus

43% Rezension zum Rügener INsel-Brauerei - Skippers Special Bitter

Avatar von Bier-Klaus

Bierbasisstammtisch #9 Alkoholfrei Session: 
MaxH.17 klärt uns über die Rechte und Pflichten eines Skippers auf.

Orangefarben und sehr trüb mit wenig feinem Schaum.
Es riecht gut nach Aromahopfen.
Sehr wenig maischiger Geschmack.
Das ist nicht gut, Letzter im Test.

Bewertet am

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70% Herb statt alkoholisch

Avatar von Schluckspecht

Das Skippers Special Bitter ist der besonders herbe Vertreter im alkoholfreien Quartett der Rügener Insel-Brauerei. Charakterisiert wird es als würzig, sehr herb, sehr frisch und nur minimal fruchtig. Auch hier kommt neben Gerstenmalz auch Weizenmalz zum Einsatz, der Hopfen landete in Gestalt von Naturhopfen im Sud und die Hefe ist weiterhin an Bord. Die optimale Genusstemperatur liegt bei 9 °C und der Energiegehalt wird mit 32 kcal je 100 ml angegeben - das ist sehr viel für ein Alkoholfreies, aber eben immer noch weniger als bei einem "normalen" Bier.

Abgesehen von der sehr opulenten und stabilen Schaumkrone erinnert auch viel an ein übliches Bier mit Alkohol. Logisch: Alkohol mindert die Schaumkrone, während Hopfen sie fördert. Die Farbe präsentiert sich mit ihrem eingetrübten Altgold ziemlich kräftig. Der Duft fällt direkt schon charakteristisch aus mit seinen herbwürzigen Noten. Der Profi würde das nahezu komplett alkoholbefreite Ale (max. 0,5 % vol. Alkohol) nur daran erkennen, dass er keine Alkoholnoten findet. Auch hier glänzen nämlich die typischen Fehlnoten von Alkoholfreien mit Abwesenheit - gut!

Spritzig legt das Skippers los, stürzt mich aber sogleich auch ein wenig ins Leere. Eine gewisse Wässrigkeit kann man nicht abstreiten, während der Alkohol fehlt, der den Geschmack nach vorn treiben würde. So weit ist der Auftritt für ein Alkoholfreies aber sehr solide - das Skippers erinnert weitestgehend noch an ein normales Bier. Der Körper fällt dann auch recht schlank und vergleichsweise trocken aus, denn zu viel Malzsüße passt nicht zum Stil eines Extra Bitter. Das wurde hier zufriedenstellend umgesetzt. Auch der Abgang erinnert mich unzweifellos an gute Alkoholfreie, aber man stellt eben auch dann noch jederzeit fest, dass hier etwas fehlt. Das leicht grapefruit-fruchtige, grasig-harzige Finale rückt den Hopfen in den Vordergrund, der dann insbesondere beim Aufstoßen (es ist relativ viel Kohlensäure vorhanden) sein geschmackliches Können zeigt. Der würzige Nachgeschmack - mit Noten von Piment und Cayennepfeffer - ist dann auch mein persönlicher Höhepunkt. Insgesamt zeigt das Skipper gute Qualitäten für ein Alkoholfreies, obgleich ich das fruchtige Surfers Summer Ale eben besser fand. Gespannt bin ich auf das Snorkelers Sea Salt IPA - dann hätte ich den Viererbund komplett.

Bewertet am

75% Ein sauer-bitteres Bier ohne alkoholfreie Allüren

Avatar von eddyelch

Im Zeichen von F4F geht mir diese überbordene Papierverpackung der Inselbiere mächtig aufs Klima. Aber egal, heute ist schließlich nicht Freitag. Schon beim Einschenken überrascht das Special Bitter mit einer mächtigen sämig-feinporigen Schaumkrone - ganz untypisch für umdrehungsfreie Biere. Die Schaumhaube ist nicht nur mächtig, sie ist sogar sehr stabil. So komme ich gar nicht ans Eingemachte, ohne meinen Riechkolben zu benetzen. Ich gieße die letzten Tröpfchen ins Glas und sie rinnen über die stabile Schaumkrone. Für den optischen Eindruck vergebe ich ein "Perfekt".

Das Bier duftet sehr fruchtig nach Zitrone, Apfelsine und Lischi. Gar nichts vom typischen Alkoholfreigetreideduft vernehmbar. Wunderbar! Antrunk säuerlich-herb. Im Mundraum entwickelt sich ein herber Körper mit saurem Grundton. Grapefruit, Zitronenschale, untermalt von einem leichten Klebstoffgeschmack. Die Hopfenbittere kommt deutlich zum Vorschein, das Bier ist absolut nicht süß. Beim Wein würde man sagen "trocken".

Im Abgang spüre ich nasal dann doch noch ein paar von diesen Getreidenoten, aber nur marginal. Zudem rutscht das Bier mit einem wässrigen Anklang die Kehle hinunter.

Insgesamt ein sehr gelungenes Alkoholfreies, das überhaupt nicht an ein alkoholfreies Bier erinnert. Mit seiner sauer-bitteren Note kann es sich auch unter den "normalen" Bieren gut platzieren.

Bewertet am