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Beer like star Rittmayer Oak Reserve Edition Nr. 7 (Jahrgang 2014) G-Max Fränkisch Strong Ale

  • Typ Obergärig, eichenfassgereiftes Strong Ale
  • Alkohol 9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 3 Rezensionen

#24007

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
91% Avatar von goldblumpen
89% Avatar von Bier-Klaus
88% Avatar von Bastus
40% Avatar von CaptainFriendly

40% Check: Auf Reserve können Andere laufen!

Avatar von CaptainFriendly

Es wurde soviel Aufwand betrieben, daß ich mir ganz mies vorkomme, wenn ich jetzt sage, daß es mich überhaupt nicht mitreißt. Die Lagerung auf Whisky-Eichenholz und Süßholz, die Wiener und Pilsener Malze, der gute Tettnanger Aromahopfen, die beliebte belgische Trappisten-Hefe, da kann eigentlich nichts Schlechtes dabei rumkommen. Möglicherweise sind meine Geschmackssensoren einfach überfordert, daher bitte ich, meine subjektive Wahrnehmung auch als solche zu werten.

Das Bier ist dunkelrot mit gelbbraunem Schaum, der sich rasch verflüchtigt, ich bemerke im Geruch schon deutliche Alkoholschärfe. Nach bereits dreijähriger Reifung hätte ich gedacht, das Strong Ale sei schon soweit harmonisiert, aber die versprochenen Erdbeer-, Himbeer- und Schokoladennoten vermag ich nicht zu finden. Meine Empfindungen beschränken sich auf starke Malzigkeit und heftige Betonung der Alkoholkomponente. Möglicherweise sind Whiskyaromen enthalten (allerdings trinke ich nur ganz selten bei immer weniger werdenden besonderen Anlässe, - z.B. bei Pubquizsiegen - mal einen Whisky).

Ich entschuldige mich bei dem, dem ich die nur limitiert verfügbare Flasche weggetrunken habe, mich persönlich hat dieses Starkbier nicht überzeugt.

Bewertet am

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88% mächtig

Avatar von Bastus

2 Fläschle hab ich ergattert.Eigentlich wollte ich beide lagern.Aber nach dem ich es jetzt geschafft habe 3 Monate lang zu wiederstehen hab ichs mir verdient heute schwach zu werden.
Beim einschenken fliesst das Gebräu schwer und ölig ins Glass.Kaum Kohlensäure.Der Schaum lugt nur etwas heraus und ist gleich wieder weg.Markant, nussig, volle Breitseite Holzfass,Whiskey, Vanille,Rotwein.durchatmen.....
Da prasselt einiges an Aromen auf einen nieder, man braucht enige Momente um diese zu fassen.
Auch wenn es eine Aromabombe ist drängt es sich geschmacklich nicht so auf das man erschrecken muss.
Den Alc. merkt man, das offenbart schon der weinlastige Geruch.Etwas zu viel wie ich finde.
Ein spannendes Strong Ale mit ordentlich Kante.

Bewertet am

89% Probierempfehlung!

Avatar von Bier-Klaus

Das Bier hat neun Prozent Alkohol. Abgefüllt wurde es im Februar 2014. Gebraut mit Wiener, Pilsner, Marthe und Braemar Malz. Als Hopfen ist nur der Tettnanger Aromahopfen vertreten. Das Bier wurde zweimal vergoren, für die Flaschengärung wurde belgische obergärige Trappisten Hefe verwendet. Gelagert wurde das Bier auf Whisky Eichenholz und Süßholz. Das kann man sich folgendermaßen vorstellen: in einen Stahltank werden Eichenholz und Süßholz Holzchips eingefüllt, darauf wird der Whisky gegossen. Nach ein paar Monaten wird der Whisky abgelassen und der Rittmayer Doppelbock auf die mit den Whisky-Aromen getränkten Holzchips gefüllt. In den folgenden Monaten geben die Holzchips ihre Whisky- und Süßholz-Aromen an das Bier ab.

Das Bier hat eine dunkelbraune bis schwarze Farbe, diese ist blickdicht mit einer sehr groben rotbraunen Krone, die sich nicht lange hält, was bei neun Prozent nicht verwundert. In der Nase feine und milde Aromen von Cognac, Whiskey und vanilligen Holzfass Aromen.

Der Antrunk gestaltet sich samtig und sehr weich in der Textur mit wenig Rezenz. Dann folgt der schwere Bockbiergeschmack, süßlich mit den spürbaren Aromen von Whisky und auch Vanille. Wobei man merkt dass es ein Starkbier ist aber die neun Prozent Alkohol niemals erahnen würde, weil er bei aller Schwere und Aromatik doch sehr leichtfüßig und süffig daher kommt. Im Nachtrunk sind ganz zarte Röstaromen zu schmecken und ganz zum Schluss verbleiben die dezenten Whisky-Aromen am Gaumen.

Was für ein Bier! Ich kann nicht die volle Punktzahl vergeben, weil ich weiß welches Potenzial in dem erst 2014 abgefüllten Bier steckt. Da es bis 2018 haltbar ist und ich noch mehrere Flaschen im Keller habe, freue ich mich schon auf die folgenden Verkostungen. Ich kann nur eine absolute Probier-Empfehlung aussprechen. Wenn wir irgendwo eine Flasche ergattern könnt, sichert euch eine. Die 8 Euro sind es absolut wert. Ich vergebe 90 Prozent, weil ich weiß, welches enorme Potential in diesem Bier steckt und wenn sich das Bier mit der zunehmende Reifung noch steigert, muss ich die 100 Prozent vergeben können, denn 110 Prozent gibt es nicht.

Bewertet am