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Beer like star Riedenburger Dolden Hell

  • Typ Untergärig, Lager, Helles
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#33518

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
90% Avatar von goldblumpen
88% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Bier-Klaus
58% Avatar von Linden09

58% Rezension zum Riedenburger Dolden Hell

Avatar von Linden09

Sehr trübes kornfeldgelb steht im Glas, die hellbeige Haube ist flach, hält sich aber noch mittelprächtig.

Es duftet wenig intensiv, minimal hefig, dazu Fruchtnoten, die schwer zu bestimmen sind.

Leicht säuerlich-fruchtiger Antrunk, hier würde ich am ehesten Richtung Beerenfrucht tendieren.

Danach kommt Malz und eine recht dominante Getreidenote, die das Helle etwas ausbremst.

Was bleibt ist eine Malznote mit leicht säuerlichem Unterton. Mir fehlt die Frische, alles wirkt irgendwie ein wenig stumpf. Meins ist es leider überhaupt nicht.

Bewertet am

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88% Leichtes Lager trifft auf volles Hopfenaroma

Avatar von Schluckspecht

Als untergäriges Feierabendbier betrachtet sich das Dolden Hell, das im Prinzip nichts Anderes ist als das Ur-Helle mit gestopftem Callistahopfen. Hopfig & stopfig sowie blumig & freudig soll das 4,8 % vol. Alkohol starke Helle damit sein. Durchaus erfreulich ist auch, dass es sich dabei - das Riedenburger Brauhaus verpflichtet sich dazu - um ein Bioland-zertifiziertes Bier handelt. Und zwar aus regionalen Zutaten.

Im Glas macht das gleichmäßig hefetrübe, von feinen Trübstoffen durchsetzte Helle eine ganz ordentliche Figur: Knackiges Gelbgold und dazu wird fester, feinporiger, weißer Schaum gereicht. Ich denke, die Natürlichkeit darf man auch gerne sehen - auf Massentauglichkeit polierte Biere gibt es sowieso schon genug. Blume, Citrus und Beeren würden mir beim leichten, hopfenaromatischen Duft spontan einfallen. Mit dem Callista-Hopfen habe ich bis jetzt noch keine besondere Beziehung aufgebaut, daher zitiere ich mal gängige Eindrücke: Aprikose, Maracuja, rote Beeren (Waldfrüchte, Brombeere, Himbeere) sowie ein Hauch von Grapefruit. Ich glaube, das ist beim Dolden Hell soweit auch feststellbar. Auffällig ist auch, dass das Helle absolut nicht herb, sondern eher süßlich riecht.

Das wird im süßlichen Antrunk, der hier durchaus an Aprikose und Maracuja erinnern mag, absolut deutlich. Dann habe ich eine Spur Zitronenkuchen mit einer leichten Blumigkeit. Das Hopfenaroma wirkt hier für mich in Ermangelung eines kräftigen Malzprofiles oder einer Hopfenwürze zunächst ziemlich parfümiert und aufgesetzt. Das kann man mögen, denn das Dolden Hell wollte wohl offenbar nie etwas Anderes sein und somit bin ich auch keineswegs enttäuscht. Immerhin entdecke ich noch hauchfeine Kräuternuancen im schlanken, spritzigen Körper. Und eines lässt sich sagen: Der Callista-Hopfen hat viel Fruchtigkeit drauf. Über den ausgewogen süß-säuerlichen und weiterhin fruchtigen Abgang lohnt es sich auch nicht zu klagen, obgleich natürlich - es ist ja kein Pils oder Pale Ale - eine nennenswerte Bitterkeit fehlt. A Helles halt. Für eine dezente Kernigkeit reicht es immerhin. Der Abgang gewinnt mit jedem Schluck. Gut gefällt mir, dass sich final auch eine kräuterige Frische aufbaut. Die sonst bei Hellen oftmals vorhandene, abgestandene Leere und Muffigkeit wird hier wunderbar überspielt.

Für Neueinsteiger auf dem Gebiet der Kalthopfung ist das Dolden Hell ein interessanter Exkurs, für alle Anderen einfach ein aromatisches Helles mit stimmigem Geschmacksprofil. Und dieses gefällt mir von Schluck zu Schluck immer besser, da sich eine gewisse Kräuterigkeit festzusetzen weiß, die das charmant-fruchtige Helle gekonnt abrundet. Und da sich die Blumigkeit stark in Grenzen hält, wirkt es auch gar nicht so extrem parfümiert wie anfangs befürchtet - schließlich gewöhnt man sich auch daran, dass der Hopfen hier viel Aroma liegengelassen hat. Neben den Waldbeeren (Brombeere, Himbeere, Heidelbeere) bin ich geschmacklich tatsächlich auch bei Pfirsich-Aprikose sowie etwas Maracuja und Grapefruit. Bei der Fruchtigkeit wird also recht viel geboten. Für ein leichtes Lager ist das hier wirklich eine Aromenbombe. Ganz wichtig aber: Man sollte kurz zuvor kein Pale Ale oder gar IPA getrunken haben.

Bewertet am

90% Neu, modern und traditionell... und gut

Avatar von goldblumpen

Gefunden in einem Bio-Markt in Mödling, als ich auf den Zug nach Břeclav wartete.
Ich mag gerne Biere mit Geschichte; oder halt Gschichtl. Darum hier ein Text vom Etikett: "Unser Ur-Helles bleibt unser Ur-Helles..." - hat mein Vater gsagt. Und dass das seit 27 Jahren sein Rezept ist, hat er gsagt. Und dann haben wir sein Ur-Helles trotzdem mal mit Calistahopfen g'stopft und ihn probieren lassen. Und dann hat er gsagt, dass neues ja schon immer Tradition hat im Riedenburger Brauhaus. Mehr hat er nicht gsagt."

Es ist wirklich ein tolles Bier. Untergärig und doch wie ein Pale Ale. Es ist fein süffig und hat leichte Hopfen-Bitternoten, die einige Erforschung garantieren. Hat mir wirklich gut geschmeckt.

Bewertet am

73% Rezension zum Riedenburger Dolden Hell

Avatar von Bier-Klaus

Riedenburger Dolden Hell 4,8% ABV. Kaltgehopft mit Callista. Hellgelb und sehr hefetrüb mit großer gemischtporiger Blume. Es riecht nach rotem Beeren und leicht getreidig. Der Antrunk beginnt mittel vollmundig aber nicht zu dünn für 4,8% ABV. Im Geschmack unspektakulär, die gerochenen roten Beeren vom Callista kann man auch schmecken. Im Nachtrunk schön herb. Ein feines Bier, sehr ausgewogen!

Bewertet am