Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Reutberger Josefi-Bock

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 6.9% vol.
  • Stammwürze 17%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#2289

Anzeige

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
73%
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
90% Avatar von Felix
83% Avatar von JimiDo
45% Avatar von LordAltbier

83% Rezension zum Reutberger Josefi-Bock

Avatar von JimiDo

Der Josefstag ist zwar schon eine Weile her, aber der Reutberger Josefi Bock hat etwas länger gebraucht den Weg zu mir zu finden. Heute wird es verkostet. Ich bin nach dem meiner Meinung nach überaus leckeren Flötzinger Bock gespannt wie das Bier aus der Klosterbrauerei Reutberg mir mundet. Das Bockbier aus der 0,5 l Euroflasche hat eine Stammwürze von 17,8° Plato und enthält 6,9 % vol Alkohol.

Das blank filtrierte Bier hat im Glas eine glänzend, kupferrote Farbe und die Schaumhaube kann sich durchaus sehen lassen. Der Geruch ist getreidig. Der vollmundige Antrunk ist schön malzig, hält sich aber mit der Süße leicht zurück. Was nicht unbedingt als Nachteil zu sehen ist. Es ist nicht mastig, sondern in Verbindung mit etwas Säure sehr malzaromatisch. Die Rezenz passt gut und so haben wir es mit einem gefährlich süffigen Bock zu tun. Im Abgang wird es noch etwas herb. Ganz zum Schluss wärmt der Alkohol noch etwas den Gaumen. Dieses süffige Bockbier trinke ich bestimmt wieder!

Bewertet am

Anzeige

45% Leider zu süß!

Avatar von LordAltbier

Ein süßer Antrunk und ein noch süßerer Abgang. Ein komplett süßes Bier. Hopfen merkt man lediglich ein bisschen im Hintergrund des Antrunks, mehr kann Ich dazu nicht sagen! Fazit: Trinkbares Bier aber doch zu süß!

Bewertet am

90% Rezension zum Reutberger Josefi-Bock

Avatar von Felix

Tolle Optik! Eine grandiose, cremige, füllige Schaumbildung und ein frisch und trotzdem aromatisch wirkender Sud von bernsteinfarbiger Art, etwas roséstichig. Klar, strahlend und von feiner, reger Kohlensäure.

Der Geruch ist wunderbar süß und duftig. Der Bock riecht pflaumig, etwas weinig, dabei mit Noten von Rohrzucker oder Fruchtkaramell. Malz ist in verschiedener Form hier sehr dominant, aber trotzdem weich und nicht zu schwer. Ein wirklicher Duft im eigentlichen Sinne.

Der Geschmack ist karamellig und leicht fruchtig. Etwas Alkohol schleicht sich ein, bringt Wärme und untermalt wunderbar die pflaumigen Noten, die nach wie vor die malzige Aromatik durchziehen. Im Antrunk kommt auch etwas Säure hervor, fällt aber an sich kaum auf, stört damit auch das Portrait nicht.

Der Körper des Bieres ist einfach hervorragend und braucht die größte Beachtung. Das Mundgefühl ist unheimlich weich, cremig, geschmeidig und mit nahezu sahniger Textur. So entsteht ein süßer, dessertartiger Eindruck, der von ganz zarter Kohlensäure verfärbt und zugleich auch hervorgehoben wird. Der Alkohol kommt etwas durch, aber noch längst nicht störend. Ein wirklich grandioser Körper mit Aussagekraft.

Der Abgang des Bockbieres ist leicht bitter. Eine weiterhin agile Süße regt den Speichelfluss zart an. Das Bier klingt nicht übermäßig lange nach, bleibt aber in Erinnerung. Ich finde, dass dieser halblange Abgang auch besser zum Sud passt, als es vielleicht ein sehr intensiver Nachtrunk getan hätte.

Der Josefi-Bock der Klosterbrauerei Reutberg er schmeckt mir - um es schwafelfrei zu gestalten - ausgezeichnet.
Dieser Bock hat eine geschmeidige, "smoothe" Kontur. Er reibt sich an nichts, gleitet nur so durch die Nase und über den Gaumen und hinterlässt überall einen feinen Film von duftigem Aroma.
Hier mengen sich vor allem Noten von Pflaumenwein, Karamell, Rohrzucker und Orangenschale. Etwas Hopfen durchzieht stets dieses volle Malzkonstrukt, das trotzdem nie zu schwer wird, aber immer beweist, kein Leichtgewicht zu sein. Endlich mal ein Bock, der dieses gewisse Maß behält zwischen den Extremen.
Doch ganz besonderes Lob gibt es meinerseits wegen der tollen Textur. Eine solche Cremigkeit habe ich selten gehabt. Der Bock weiß mit einer geschmeidigen Ader zu überzeugen und er balanciert auch hier die satte Sahnigkeit mit einer untertönigen, belebenden Kohlensäure, die nicht zu merklich ist, aber notwendig, damit das Bier nicht schal erscheint.
Hier zeigt sich die Fähigkeit zum schönen Handwerk der Braukunst. Das Bier ist toll ausgewogen und hat einen wunderbar flüssigen, lebendigen Verlauf.
Ich bin also ganz hingerissen von diesem Sud, den ich nur in hohen Tönen loben kann. Ein fantastischer Bock zum Josefstag von balanciertem, charakteristischem Duktus.

Bewertet am