Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Redlbacher Ur-Märzen

  • Typ Untergärig, Festbier/Märzen
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 71% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#27516

Anzeige

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
71%
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
79% Avatar von Schluckspecht
63% Avatar von Bier-Klaus

79% Guter Brandlöscher

Avatar von Schluckspecht

Das Redlbacher Ur-Märzen 1516 Original tritt mit 5,6 % vol. Alkohol an und will mit Traditionsbewusststein punkten - obwohl man auf Hopfenauszüge nicht verzichten mag. Strohgold, klar und nicht lupenrein filtriert steht das Märzen für ein uriges Märzen ziemlich hell im Glas - man bedenke schließlich, dass helle Malze um 1516 weniger eine große Rolle gespielt haben. Es bildet sich viel weißer, feinporiger Schaum heraus, der sogar einigermaßen stabil steht. Beim recht frisch anmutenden Duft dominieren kernige Citrusnoten und Blumigkeit, das helle Malz erscheint getreidig und leicht. Wirklich urig riecht es nicht.

Bei so viel Schaum konnte ich es mir nicht nehmen lassen, mal daran zu schmecken und wurde - im wahrsten Sinne des Wortes - bitter enttäuscht. Dieser schmeckt stark metallisch. Dies bleibt dem wenig rezenten Antrunk zum Glück erspart. Mit wenig Kohlensäure steigt das Ur-Märzen durchaus erfrischend, blumig und zitronig-leicht ein - einem Radler erstaunlicherweise gar nicht einmal unähnlich, wenn man von der hier recht zurückhaltenden Süße einmal absieht. Das leicht überdurchschnittliche Maß an Säure tut dem erfrischenden Märzen gut. Mir ist aber immer noch schleierhaft, wieso man so etwas Ur-Märzen nennt. Mit einem Märzen hat es immerhin die hohe Süffigkeit gemein, unterstützt etwa von schön ausgeprägten süßen Noten nach Honig und Karamell. Der blumig-zitronige Körper ist nicht übertrieben vollmundig, sondern konzentriert sich stattdessen auf Bekömmlichkeit und seine erfrischende Wirkung. Kernig schließt das Redlbacher Ur-Märzen mit sehr sanften, grasig-harzigen Hopfennoten ab und steht damit dem nächsten Schluck nicht im Wege.

In seiner gesamten Art hat es etwas Verspieltes, was ich sonst eigentlich nur von fränkischen Bieren kenne. Gerade die blumigen Akzente finde ich bei einem süffigen Märzen durchaus interessant. Unter einem Ur-Märzen würde ich mir aber eigentlich etwas Anderes vorstellen...

Bewertet am

Anzeige

63% Rezension zum Redlbacher Ur-Märzen

Avatar von Bier-Klaus

Das Redlbacher fließt goldgelb und blank ins Glas. Die Farbe passt nicht für ein Märzen, das muss dunkler sein, also ist es eher ein Festbier. Es hat eine große, stabile und zerklüftete Blume. Der Geruch ist getreidig.

Der erste Schluck ist sehr vollmundig und etwas rezent. Der Geschmack bietet vor allem süße Getreide- und Honigaromen. Von Beginn an begleitet von einer angenehmen Herbe, die auch im Nachtrunk erhalten bleibt. Das Bier läuft gut ist aber zu süß, um sehr gut zu sein.

Bewertet am