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Beer like star Landwehr-Bräu Kellerbier

  • Typ Untergärig, Kellerbier
  • Alkohol 4.7% vol.
  • Stammwürze 11.7%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 66% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#9586

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
73% Avatar von Bier-Klaus
58% Avatar von Schluckspecht

58% Viel Hefe, wenig Hopfen

Avatar von Schluckspecht

Bei meinem Kurztrip in Rothenburg ob der Tauber wollte ich mich mal wieder an etwas Regionalem erfreuen. Das Landwehr-Bräu aus Steinsfeld-Reichelshofen war hierbei offenbar das Regionalste, was ich im lokalen Supermarkt bekommen konnte. Wie der Zufall es so wollte - Reichelshofen liegt nur zwei Ortschaften weiter nördlich -, fuhr ich auf dem Rückreiseweg direkt an der gar nicht mal so kleinen Brauerei vorbei - schließlich hat Landwehr-Bräu auch einige Sorten im Angebot. Schön, wenn man direkt schon weiß, wo das Zeug herkommt...

Im leuchtend-kräftigen Bernsteinorange steht ein schön hefetrübes Kellerbier mitsamt gemischtporiger, eher wenig stabiler Schaumkrone im Glas. Die Trübung homogenisiert sich langsam, aber gewiss. Optisch erinnert mich das Kellerbier ein wenig an ein helles Hefeweizen.

Der Duft bringt Karamellsüße, feine Hefigkeit und eine leicht kernige Würzigkeit wunderbar unter einen Hut - es riecht frisch, dezent fruchtig und einladend. Und vor allem wäre spätestens an dieser Stelle die Abgrenzung zum Hefeweizen geschaffen. Dezente Hopfenaromen und im Großen und Ganzen die fehlende Estrigkeit lassen keinen Zweifel aufkommen, dass es sich eher um ein klassisches Kellerbier handeln muss.

Nach dem gelungenen Duft enttäuscht mich der sprudelige, wenig samtige und leicht fischrauchig würzige Antrunk schon. Etwas mehr hefige Samtigkeit und Süße würde ich hier schon erwarten, während das Kellerbier kurzzeitig knapp an Wässrigkeit und Metalligkeit vorbeischrammt. Hopfen zeigt sich hier noch keiner, dadurch mangelt es etwas an Tiefe. Der hefebetonte Körper macht es gewiss besser, auch wenn die Säure ordentlich zulegt. Das Mundgefühl ist schön vollmundig, der Geschmackseindruck dann doch recht nah an einem typischen Hefeweizen (ich kenne das Hefeweizen der Brauerei noch nicht). Mit Interesse entdecke ich Zimtnoten. Doch der Hopfen will sich immer noch nicht so richtig zeigen, ein kerniges Profil wird noch nicht einmal halbherzig angegangen. Dadurch erscheint das eigentlich recht frisch anmutende Kellerbier im Abgang unnötig fade und abgestanden. Das Verhältnis zwischen Malz, Hefe und Hopfen passt so nur befriedigend. Immerhin ist das simpel erscheinende Kellerbier schön süffig.

Schade, hier hatte ich wohl mehr erwartet. Trinkbar ist das Kellerbier allemal, es hat keine groben Mängel - aber leider auch keine Besonderheiten, die mich faszinieren und schwärmen lassen. Der Sud wirkt recht leidenschaftslos und glattgeschliffen, untypisch für den fränkischen Raum. Das verwendetet Malz macht insgesamt einen qualitativ guten Eindruck, das merkt man insbesondere beim Nachgeschmack. Mehr Hopfen und mein Urteil würde wahrscheinlich deutlich besser ausfallen...

Bewertet am

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73% Rezension zum Landwehr-Bräu Kellerbier

Avatar von Bier-Klaus

In Nürnberg, nicht weit entfernt von Altstadthof und Hütt'n, gibt es eine dritte Bierlokation, die mir von Einheimischen sehr empfohlen wurde, die Nürnberger Alm.

Das Nürnberger Alm Keller-Bier vom Faß ist das Kellerbier vom Landwehrbräu, wie mir die Bedienung verraten hat. Es ist dunkelgelb und sehr trüb, die Blume fällt schnell zusammen. Es hat wenig Geruch, der Antrunk beginnt angenehm rezent und gut vollmundig, was bei den nur 4,7% ABV nicht selbstverständlich ist. Der Geschmack ist kernig malzig, hat aber nicht den typischen Hausbrauer-Einschlag. Es schmeckt halt wie ein "normales" Zwickl, was es für mich etwas weniger interessant macht, auch wenn die Hopfung im Abgang sehr gut ist. Ein guter Essensbegleiter.

Bewertet am