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Beer like star Hopfengarten Bamberg Hopfendolde

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 80% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#30034

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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
88% Avatar von Hirsch
73% Avatar von Bier-Klaus

73% Rezension zum Hopfengarten Bamberg Hopfendolde

Avatar von Bier-Klaus

Die Hopfengarten Hopfendolde ist das Keesmann Pils als Basisbier, das mit dem
selbst angebauten Hopfen der Gärtnerei Hopfengarten gestopft wurde.

Das Pils ist hellgelb und leicht trüb mit viel instabilem Schaum. Im Antrunk fruchtiger Hopfengeruch und schlanker Körper, die Rezenz ist gering. Es hat einen schönen Zitrushopfen Geschmack und auch Minze (danke Hirsch). Ich wundere mich, dass der Stopfhopfen die Hallertauer Perle sein soll. Das Bier ist sehr wenig herb für dieses Basis Pils, das eigentlich eine knackige Bittere aufweist.

Bewertet am

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88% Kaltgehopftes Herrenpils

Avatar von Hirsch

Ich habe die Bamberger Gärtnerei Emmerling mal als Brauerei eingetragen, wohl wissend, dass es sich bei „Hopfengarten Bamberg“ lediglich um ihr Label handelt. Das Bier wird bei Keesmann in der Bamberger Wunderburg eingebraut. Genauer gesagt: Das weitberühmte Herrenpils wird mit von Emmerling in Bamberg gezogenem frischen Doldenhopfen gestopft. Eigentlich eine klasse Idee. Der Hopfenanbau im Bamberger Raum war bis in die Zeit meines Urgroßvaters gang und gebe. Schön, dass so etwas im Kleinen wiederbelebt wurde. Verwendet hat man die bewährte, wenngleich nicht allzu exotische Sorte „Perle“. Vielseitig, genügsam und resistent.

Schaum: blütenweiß, überwiegend feinporig; sinkt schnell zu einer kleinen Schneeschicht zusammen.
Farbe: goldgelb, blank filtriert
Geruch: blumig, zart

Geschmack:
Der Antrunk ist von Anfang an schön hopfenfrisch. Man hat Töne von Veilchen und Flieder in der Nase und am Gaumen. Erschlagen tun einen diese allerdings nicht. Alles bleibt zart und sachte. Ich dachte zunächst, ich bilde mir nur ein, dass da von Anfang an auch etwas Minzig-Mentholiges in der Nase ist und habe es auf den überstandenen Schnupfen geschoben. – Aber nachdem auch der Oxford Companion der Perle ein „slightly minty“ Aroma zugesteht, kommt das doch vom Doldenhopfen. Es ist schon sehr angenehm, allein die Nase in den Willibecher zu halten. Im Mittelteil spielt das ohnehin vorzügliche Herrenpils als Basis des Ganzen seine Trümpfe aus: sehr liebliche Honigtöne, kombiniert mit Birne und tropischen Früchten.
Körper: mittel
Rezenz: gute Süffigkeit durch nicht übertriebene Rezenz
Im Nachtrunk wird die angenehm blumige Herbheit des Keesmann-Pils durch die frisch-ätherischen Töne des frischen Doldenhopfens höchst angenehm gestützt. Sehr langer und schön herber Nachhall.

Kommentar: In vielen Bamberger Märkten war das Bier dieser „Limited Edition“ um Weihnachten für 2,49 bis 2,99 Euro pro Flasche zu haben. Ob noch welches da ist, weiß ich nicht. Am Ende sind die Franken hoffentlich nicht zu geizig, für diese gelungene Handarbeit „entirely made in Bamberg“ mehr als das dreifache eines „Fläschla“ Normalpils auszugeben. So mancher Hipster-Sud kostet mehr und hat nur ein spektakuläreres Etikett zu bieten. Ich finde dieses Bier-Experiment jedenfalls geschmacklich rundum gelungen. Die Aromenvielfalt ist allerdings subtiler Natur und nicht vergleichbar mit den Kalthopfungs-Brettern so mancher IPA’s.
P.S.: Mein Glas ist seit 10 Minuten leer und immer noch habe ich den schönen Nachhall auf der Zunge. Bei der Hopfengarten-Edition 2017 bin ich auf jeden Fall wieder dabei!

Bewertet am