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Beer like star Hebendanz Bockbier

  • Typ Bockbier
  • Alkohol 6.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 71% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#29987

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
78% Avatar von Schluckspecht
68% Avatar von JimiDo
68% Avatar von CaptainFriendly

78% Erneute Stilverschmelzung

Avatar von Schluckspecht

Altgolden, klar und mit sehr wenig sowie nicht wirklich standhaftem Schaum steht das Hebendanz Bock-Bier vor mir. Mit 6,1 % vol. Alkohol und 16 % Stammwürze grast es am unteren Ende dieser Stilrichtung. Süffig und besonders eingebraut ist auch dieses Bier.

Der Duft bietet sehr milde Eindrücke: Etwas Malz, Honig, Karamell und dezente Alkoholanklänge. So mild erlebe ich das bei einem Bockbier selten - das könnte fast ein Bockbier sein. Scheinbar verschmelzen in der Brauerei Hebendanz die Bierstile Märzen und Bockbier mal wieder miteinander.

Recht süß und malzig startet das Bock-Bier mit dezenter Würze - deutlich weniger als beim Winter Zauber Festbier - und einer angenehmen, trockenen Fruchtigkeit (Zwetschge, Kirsche). Es erinnert so schon ein wenig an Bockbier, doch der leicht alkoholische Körper bestätigt die Reise. Das Mundgefühl ist schön ölig und cremig, während der Hopfen sanft aromatisch mitstimmt. Eine packende, würzige, intensive Malzigkeit liegt allerdings nicht vor - das Bock-Bier zielt tatsächlich eher auf die Süffigkeit ab. Leicht kräuterig wird es im mildhopfigen Abgang, der sich aber auch erst mit der Zeit entwickelt. Auch hier gibt es anfangs nicht wirklich viel Geschmack zu bieten, doch ist nur die halbe Wahrheit. Wer also ein heftiges Bockbier sucht, das ordentlich alle Lichter erst an- und dann ausmacht, liegt hier wohl falsch. Mit der Zeit entwickelt sich speziell im Abgang aber auch eine röstige Note, die an frische Brotkruste erinnert.

Die Rezenz ist in der Tat nicht hoch und übermäßig viel Kohlensäure ist ebenfalls nicht ansässig, bei Temperaturen um etwa 7-11 °C ändert das aber nichts an der Frische - und erst recht nicht an der Süffigkeit. Dieses Bockbier fällt in der Tat ziemlich süß aus, mit einigen Honig- und Karamellanklängen. Ich erkenne aber insgesamt genug Ähnlichkeiten mit anderen Bockbieren, die mir schon mehrfach gut gefallen haben und sortiere das Produkt von Hebendanz auch enstprechend ein. Aber auch eine Fusion mit einem süß-süffigen Märzen ist festzustellen. Statt "Geht so!" sage ich eher "Gut so!"...

Bewertet am

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68% Geht so!

Avatar von CaptainFriendly

Es ist ein typischer Fall von Waagerecht-Daumen. Wo ich Jimi Do uneingeschränkt recht gebe, das ist auf jeden Fall die Optik, ein goldenes Wunder mit feinem Schaum, von dem mir bereits beim Einschenken ein malzig-süßer Duft entgegenschlägt. Den Antrunk würde ich als erdig-würzig beschreiben, der Hebendanz-Bock verfügt auch über einen vollmundigen Körper, den manche stärkere Böcke nicht zusammenkriegen. Auch im Abgang ist er vorwiegend malzig, vielleicht eine Kleinigkeit zu süß für meinen Geschmack.

Bis dahin ganz gut, aber hinten im Hals spüre ich dann irgendetwas Störendes, das ich zwar nicht genau bestimmen kann, das ich aber im Bier nicht wirklich brauche, eine schwer definierbare Säure, die so gar nicht zu dem Rest des Empfindens passen mag. Etwas mehr Hopfen hätte außerdem auch nicht geschadet. Da hatte ich im Laufe des letzten halben Jahres einige deutlich bessere Böcke!

Bewertet am

68% Rezension zum Hebendanz Bockbier

Avatar von JimiDo

Mit dem Bockbier habe ich das 5. Bier der Forchheimer Brauerei Hebendanz zur Verkostung bereit stehen. Auch dieses Bier ist mit einem außerordentlichen, aber sehenswerten Etikett ausgestattet. Man muss es sehen, es zu beschreiben fällt schwer. Ich habe es hochgeladen. So kann jeder, der möchte, es bewundern! Das Bockbier in der 0,5 l Euroflasche hat einen Alkoholgehalt von 6,1 %. Die Stammwürze weiß ich eigentlich nicht. Ganz unten auf dem sowieso völlig überladenen Frontetikett steht in winziger Schrift der Hinweis P 16. Das könnte ein Hinweis auf die Stammwürze sein.

Im Glas eingeschenkt erhalte ich ein blitzblankes, rötlich-goldenes Bier. Die etwas grobe Schaumdecke hält sich nur kurz. Nur wenig CO² perlt im Glas. Ein süßlicher Geruch strömt mir in die Nase. Der Antrunk ist sehr vollmundig. Es stehen honigsüße Aromen deutlich im Vordergrund. Etwas Mastigkeit ist auch noch zu vernehmen. Die Rezenz ist sehr schwach, so dass dieses Bier fast schal schmeckt. Auch der Abgang ist süßlich mit einer gut dosierten leichten Herbheit. Der Alkohol ist nicht zu schmecken. Das ist ein ordentliches, gut trinkbares Bockbier. Gerne wieder!

Bewertet am