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Beer like star Hausbrauerei Altstadthof Rotbier

  • Typ
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze 13.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 76% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 3 Rezensionen

#4517

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
87% Avatar von Schluckspecht
80% Avatar von Hobbytester
73% Avatar von Bier-Klaus
63% Avatar von mysland

87% Rot wie Gefahr: Gefährlich süffig!

Avatar von Schluckspecht

Frisch vom Fass konnte mich das im gut gefüllten, kleinen Lokal ausgeschenkte Altstadthof Rotbier zuletzt schon sehr überzeugen. Nun muss die mitgebrachte, sparsam dekorierte 0,33-Liter-Flaschenabfüllung zeigen, ob es das Rote noch drauf hat. Mit dabei: Naturhopfen, Hefe und 5,2 % vol. Alkohol.

Rötliches Schimmern zeigt sich, wobei sich in der Farbe das Spektrum aus dunklem Bernstein, Kupferrot und Rotbraun versammelt. Die feine Schaumkrone darüber rundet die Optik gelungen ab. Brotige Malznoten treffen im Duft auf süße Honigakzente - und zwar völlig entspannt und harmonisch. Man riecht bereits die Süffigkeit heraus, die mir bei der Fassvariante direkt aufgefallen ist.

Der Antrunk: Süß und malzig mit Noten von Erdbeere und etwas Vanille. Die Süffigkeit ist wirklich enorm. Trotz geringem Kohlensäureanteil ist die empfundene Frische als hoch zu werten. Kein Wunder, es handelt sich um ein richtiges Frischeprodukt mit nur geringer Mindesthaltbarkeit. Die verschiedenen Malze gehen im vollmundig-süffigen Körper eine völlig harmonische Beziehung ein. Röstmalznoten schmecke ich direkt nicht heraus, diese zeigen sich erst im Abgang in Gestalt von Brotkruste. Wohltuend hält sich die Säure zurück, während der Hopfen zusammen mit dem - wie bereits erwähnt - langsam in Erscheinung tretenden Röstmalz für einen feinherb-deftigen Touch sorgt. Die Bitterkeit fällt stilgerecht sehr moderat aus. Sie reicht jedoch aus, um der malzigen Süße einen Gegenimpuls zu schaffen.

Ist das Rotbier vielleicht ein klassisches Frauenbier, so charmant und rund es ausfällt? - Nicht unbedingt, das Rotbier wurde im Lokal von praktisch jedem getrunken. Markant ist auch bei der Abfüllung eine außerordentlich hohe Süffigkeit. Der Geschmack nach Erdbeere, Vanille, Toffee und etwas Honig sagt mir sehr zu, zumal diese lieblichen Akzente sehr gleichmäßig mit Tendenz zum Abgang durch würzigere Noten abgerundet werden. Dadurch kommt dann auch genug Spannung auf und man erfreut sich wieder am süßlich-süffigen Antrunk. Gefährlich lecker! Der Rote Bock wiederum tritt sehr viel weniger süffig auf.

Bewertet am

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73% Rezension zum Hausbrauerei Altstadthof Rotbier

Avatar von Bier-Klaus

Die kleine Brauanlage kann man durch ein Fenster im Hinterhof bewundern, gleich daneben gibt es eine Brennblase, mit der die hauseigenen Bierschnäpse und der Whisky gemacht werden. Ich habe mir ein Dreier-Probierset bestellt, das unter Schwarz-Rot-Gold läuft.

Beim Rotbier lauten die Werte 13,5P, 5,2% ABV und 17 IBU, es ist also etwas stärker als das Helle, dafür weniger gehopft. Das Rote ist kupferfarben und sehr trüb, bedeckt von wenig hellbraunem Schaum. Der Einstieg bringt den Geschmack von rotem bzw. dunklem Malz mit sich. Die Textur ist ebenso harmonisch wie beim Rotbier von den Schanzenhöfen und hat nichts mit den kantigen Rotbieren zu tun, die ich bisher hatte. Im Abgang ist es nur leicht gehopft, was sich durch die 3 IBU Unterschied zum Zwickl und den stärkeren Malzkörper erklären lässt. Das Zwickl hatte deutlich mehr Hopfenbumms.

Ein schönes Rotbier, mit dem Roten vom Schanzenbräu kann es nicht ganz mithalten.

Bewertet am

80% Ein Nürnberger Original

Avatar von Hobbytester

Wenn man nach Nürnberg kommt, sollte man das Rotbier probieren. Es gehört zur Stadt wie das Kölsch zu Köln, wie das Pils zu Pilsen und wie das Dunkle zu München. Es riecht nach Getreide und intensiven Malznoten, der Antrunk ist selbst noch nicht sehr ausdrucksstark. Im Abgang verdichten sich die bereits festgestellten Wahrnehmungen zu einem wunderbar würzigen und nussig malzigen Geschmack. Der Körper ist gut komponiert. Die Malznoten sind ganz deutlich vordergründig. Säure und Bitterkeit kommen in einem ausbalancierten, wohligen Geschmacksszenario genügend zur Geltung. Der Nachgeschmack dieses unglaublich stark geröstet schmeckenden Biers bleibt so lang, dass es eine wahre Freude ist. Im Endeffekt ist dieses vollmundige Bier sehr markant. Bordeauxrote Farbe liegt vor, rötlicher Schaum bleibt beim Rotbier länger. Es ist sehr süffig. Säure und Bitterkeit sind schön aufeinander bezogen, Extreme werden auch hier diesbezüglich vermieden. Es gibt genug Kohlensäure.

Fazit: Dieses richtig gut schmeckende Rotbier ist ein schönes Souvenir aus der Frankenmetropole, beim nächsten Mal werde ich einmal den roten Bock verkosten!

Bewertet am