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Beer like star Gruthaus Heller Honigbock

  • Typ Honigbier
  • Alkohol 8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 4 Rezensionen

#32656

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
85% Avatar von LordAltbier
83% Avatar von Bier-Klaus
80% Avatar von CaptainFriendly
71% Avatar von tonne
67% Avatar von Schluckspecht

83% Rezension zum Gruthaus Heller Honigbock

Avatar von Bier-Klaus

Der Gruthaus Honigbock mit 8% ABV hat mich interessiert, obwohl ich überhaupt nicht auf Honigbiere stehe. Es gab da mal einen Stammtisch mit ganz schrecklichen Honigbieren. Aber Gruthaus Biere sind für mich immer probierenswert, ganz oft habe ich schon sehr außergewöhnliche, historische und hervorragende Biere getrunken. Die Farbe ist goldgelb und sehr hefetrüb. Ich rieche Getreide und süßen Blütenhonig. Der Einstieg beginnt gut vollmundig und angenehm rezent, die 8% schmeckt man zu gar keinem Zeitpunkt. Es ist auch keine alkoholische Schärfe vorhanden. Süß aber nicht mastig, sogar eine leichte Säure im Hintergrund. Blütenhonig, fruchtiges Getreide und im Nachtrunk wenig herb. Sehr gelungen.

Bewertet am

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67% Nicht wie erhofft...

Avatar von Schluckspecht

Aus Wasser, Gerstenmalz, Weizen, Hopfen, Sommerblütenhonig aus Münster, Hefe sowie Hopfen kreiert die Gruthaus-Brauerei ein in Belgien bei der Brouwerij Anders gebrautes helles, flaschengegärtes Bockbier mit strammen 8,0 % vol. Alkohol. Der Helle Honigbock wird als goldig, blumig und vollmundig angepriesen, das Wabenmuster sowie die Biene auf dem Etikett verdeutlichen die wichtige Spezialzutat. Abgefüllt wird in eine handliche 33 cl-Vichy-Flasche. Bei so viel Alkohol ist man dankbar über kleinere Portionsmengen...

Stark sprudelnd und hefetrüb präsentiert sich ein stimmiges Honiggold mit standfester, feiner, weißer Schaumkrone. Der süße, vergärte Duft erinnert zwar durchaus an Honig - Erinnerungen an Met werden geweckt -, aber eben auch an vergärte, beinahe modrige Früchte. Stark prickelnd, säuerlich und zugleich honigsüß legt das Honigbock fruchtig untermalt los. Für meinen Geschmack zu prickelig und säuerlich. Das genannte MHD (Mai 2021) weist Befürchtungen einer überlagerten Flasche von sich, eine falsche Lagerung ist auch eher unwahrscheinlich. Und zum Glück legt sich diese Säure dann auch bald schon wieder und das flaschengegärte Bockbier eröffnet den Weg zu einem hellmalzigen, alkoholisch-fruchtigen, honigsüßen Körper. "Vollmundig" kann man so stehen lassen, wobei ein mundfüllendes, sonderlich komplexes Niveau nicht erreicht wird. Zunehmend baut das Honigbock eine hopfenunterstützte Trockenheit auf, die Restsüße hinterlässt nur eine moderate Klebrigkeit. Leicht kernig, mittellang und wenig aufreizend klingt das Bier aus. Müsste ich den Alkoholgehalt schätzen, würde ich etwa auf den genannten Wert kommen. Schnapsig wirkt das Honigbock trotzdem nicht.

Fazit:

Durchaus in Ordnung, aber enttäuscht bin ich trotzdem. Vielleicht machen andere Exemplare mehr her, bei mir hat die Flaschengärung eben offenbar komplett zugeschlagen und den Geschmack unausgewogen werden lassen. Eine authentische Honigsüße gibt es dadurch kaum noch zu entdecken. Meine Bewertung ist wie immer durchaus wohlwollend, mit ernster Brille käme dieses Bier (bzw. mein Exemplar - ich kann ja nicht für alle Abfüllungen sprechen) nicht über 60 % hinaus. Schade, da hatte ich mir wirklich mehr versprochen...

Bewertet am

85% Schmeckt!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist säuerlich-spritzig-fruchtig, feine Honig-Noten erkennt man im Hintergrund. Der Mittelteil ist säuerlich-fruchtig und man erkennt schöne Honig-Noten. Der Abgang ist ein klein bisschen säuerlich aber vor allem erkennt man hier schöne, kräftige, angenehm süßliche Honig-Noten. Fazit: Lecker & Süffig!

Bewertet am

80% Entweder - oder

Avatar von CaptainFriendly

Der Helle Honigbock der Gruthaus-Brauerei wird in Belgien bei der Brouwerij Anders unter Verwendung von Gersten- und Weizenmalz hergestellt, der Honig stammt von den Imkern Hans-Ludwig Dickert, Mike Gerdes, Andreas Müskens und Ralf Waanders (damit die auch einmal genannt sind, was der Transparenz keinesfalls schadet).

Das Bier selbst ist blaßorange mit einer haltbaren Krone. Es duftet fruchtig-frisch und blumig, im Antrunk kommt noch eine leichte säuerliche Note hinzu. Am Gaumen dominieren dann die Honignoten, während im Abgang wieder die säuerlichen Untertöne die Oberhand haben.

Irgendwie wirkt der Honigbock tatsächlich, als habe man Bier und Met zusammengekippt. Hierzu muß ich sagen, daß ich beides einfach separat lieber mag. Aber immerhin läuft es ganz gut runter und zeigt auch trotz der üppigen Stärke keine scharfen alkoholischen Noten.

Bewertet am