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Beer like star Göller Rauchbier

  • Typ Untergärig, Rauchbier
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze 13.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer
Das Bier Göller Rauchbier wird hier als Produktbild gezeigt.
#6563

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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83%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
83% Avatar von madscientist79
83% Avatar von WeinArte
83% Avatar von Bier-Klaus
83% Avatar von Schluckspecht
83% Avatar von Hirsch

83% Traditionelle Idee, zeitlos gut umgesetzt

Avatar von Schluckspecht

Zwei Dinge fallen mir auf: Bei der Bewertung ist man sich hier erschreckend einig. Und zweitens, wie lange die letzte Bewertung schon her ist. Das Göller Rauchbier, wie man schreibt eine regionale Bierspezialität, verfügt über 4,9 % vol. Alkohol und 12,8 % Stammwürze. Rauchmalz steht noch vor Gerstenmalz in der Zutatenliste, die allerdings schon beim Hopfen endet und die Hefe damit ausklammert. Traditionell, aber filtriert - finde den Widerspruch! Es wirbt mit einem Gold Award von 2006 sowie einem Bronze Award von 2009. Das ist ja auch schon wieder ein paar Jahre her, da hatte das Bier sicherlich auch noch eine (wie links oben vermerkte) höhere Stammwürze gehabt...

Klares, dunkles Kastanienbraun mit kupferroten Farbakzenten mitsamt viel feinporigem, hellbeigem Schaum beschreibt die Optik. Hefe scheint also wirklich nicht mehr im Spiel zu sein. Mir gefällt aber, was ich sehe. Auch der elegante, blumig-rauchige Duft fällt nicht mit der Tür ins Haus. Rauchmalz ist in der Nase vorhanden, aber absolut nicht aufdringlich. Der übliche Schinken ist mit dabei, aber da ist auch noch genug Platz für etwas Süße und eine dezente Fruchtigkeit nach Kirsche. Da gehe ich vollkommen mit!

Ähnlich ausgewogen steigt das Göller Rauchbier ein: Etwas Karamellsüße mit dezenter Rauch- und Fruchtnote bei zurückhaltender Karbonisierung und wenig Säure. Man erkennt auch blumig-erdig-krautige Hopfenaromen, die zum harmonischen Gesamtbild beitragen. Für knapp 5 % vol. Alkohol ist das Mundgefühl wirklich schön samtig und vollmundig. Mit der Süße kommt auch etwas Märzencharakter auf, über die solide Süffigkeit muss man sich nicht beschweren. Mit der süß unterlegten Rauchnote, die ganz klassisch überwiegend an Schinken erinnert, wagt man sich jedoch nicht weit aus dem Fenster, das Schlenkerla Märzen ist eine völlig andere Kragenweite. Und dabei steht hier Rauchmalz sogar noch an erster Stelle hinter dem unverzichtbaren Wasser. Das relativ komplexe Malzaroma leistet aber gute Dienste, feine Röstmalznoten treffen auf Rauch- und Karamellmalznoten. Eindrücke von Mokka und Whisky sind möglich. Bei der Rauchnote ist das Göller Rauchbier noch relativ einsteigerfreundlich, aber eben auch schon komplex genug, im interessant und vollständig zu erscheinen. Ein gelungener Kompromiss...

Geschmackliche Fehler erkenne ich aber auch im Abgang nicht, bei dem der Hopfen einen Zahn zulegt und mit grasiger Note auftrumpft. Da kommt im Abgang nach aller milder Blumigkeit auch noch eine Spur Würzigkeit auf. Nicht zu herb, nicht zu lasch. Das ist schon schwer in Ordnung für ein Rauchbier. Abgeholt werden aber überwiegend Freunde süß-süffiger und malzlastiger Biere. Würzigkeit und Rauch stehen da etwas weiter hinten an. Diese feine Rauchnote ist aber einfach da und macht das harmonisch-milde und doch vielschichtige Göller Rauchbier eben auch so interessant. Ich muss mich da der bisherigen Bewertung anschließen.

Bewertet am

83% Rezension zum Göller Rauchbier

Avatar von Hirsch

Entgegen der Angabe links oben hat es nurmehr 4,9%.

Schaum: cremefarbig, sahnig und schön stabil
Farbe: feinstes Kastanienbraun, richtig leuchtend im Licht
Geruch: rauchbiertypisch, aber zart

Geschmack:
Der Antrunk ist weich und zart rauchig. Dazu kommt eine rauchbiertypische Säure und aromatisch-hopfige Töne mischen sich diskret dazu. Das Malz hat neben dem Rauchgeschmack auch röstige Töne mit Whisky-, Mokka- und Schoko-Anklängen.
Körper: zunächst schlank wirkend, im Mittelteil wird die Textur kräftiger, fast in Richtung „mastig“. Aber das passt so sehr gut.
Rezenz: nicht allzu stark gespundet
Der Nachtrunk ist weniger stark ausgeprägt. Zarter Aromahopfen und herbes Malz.

Kommentar: Ein sehr gefälliges und nicht uninteressantes Rauchbier der leichteren Art. Obwohl es vermutlich sehr lange im warmen Getränkemarkt war und jetzt zwei Tage über dem Verfallsdatum ist – es schmeckt tadellos!

Bewertet am

83% Rezension zum Göller Rauchbier

Avatar von Bier-Klaus

Schwarze Farbe mit rötlichem Schimmer. Hellbrauner Schaum nicht stabil. Geruch nach Rauch Holzfass und Schinken. Der Geschmack ist ein guter Malzkörper mit Restsüsse und dann rauchige Aromen wie beim Schlenkerla. Durch den guten Körper verträgt es aber den Rauchgeschmack sehr gut, die Kombination ist enorm süffig und harmonisch. Super Rauchbier auf Augenhöhe mit dem Schlenkerla. Nur das Weiherer Rauchbier ist besser, wobei das ein eher helles Bier ist, Göller und Schlenkerla dunkel.

Bewertet am

83% Rezension zum Göller Rauchbier

Avatar von WeinArte

Das Bier hat eine dunkle, fast schwarze Farbe, die Krone bildet ein grober angedunkelter Schaum. An der Nase ist das Bier rauchig mit Noten von Schwarzwälder Speck. Im Antrunk zeigt sich ein mittlerer weicher und cremiger Körper, am Gaumen nimmt sich der Rauch etwas zurück und lässt eine feine Würze und angenehme Süße neben sich wirken - alles sehr harmonisch. Im Abgang zeigt sich das Bier weiterhin ausgewogen mit einer schönen langanhaltenden Bitterkeit .

Bewertet am

83% Rezension zum Göller Rauchbier

Avatar von madscientist79

Dunkles, fast schwarzes Bier mit hellbrauner feiner Schaumkrone.
Im duft Deutliche Raucharomen aber auch Röstnoten und eine gewisse Fruchtigkeit.
Creminger Antrunk mit wenig Kohlensäure und schönen Röstmalz-und Rauchnoten. Durch den Rauch wird der Körper sehr voll und leicht ölig im positiven Sinne. Räucherspeckmischt sich mit dunkler Bratensauce mit Backpflaumen. Im Abgang süßlich rauchig.

Bewertet am