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Beer like star Giesinger Märzen

  • Typ
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 6 Rezensionen

#7410

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
88% Avatar von Hobbytester
82% Avatar von MichaelF
75% Avatar von Schluckspecht
63% Avatar von Bier-Klaus
51% Avatar von Bier-Sven
51% Avatar von Holiboli
41% Avatar von FBier

75% Besser als der Münchener Industrie-Standard

Avatar von Schluckspecht

Giesinger Märzen aus dem 0,5-Liter-Euro-Gebinde. Bernsteinfarben, mit leichter Hefetrübung und viel hellbeigem Schaum präsentiert sich das 5,7 % vol. Alkohol starke Untergärige im Glas. So herrlich, wie traditionelles Bier eben aussehen kann. Die Nase erreicht eine kernige Note mit Zitronengras-Akzent, die ich dem Hopfen zuschreibe. Das Malz hat beim Duft angesichts der dominanten, aber feinen Hopfennote kaum eine Chance zu glänzen. Die angekündigten nussigen und karamelligen Aromen sind aber durchaus ausfindbar zu machen. Die Hefe zeigt sich unauffällig.

Malzig mit karamellig-nussigen Akzenten sowie durchaus kernig und hopfig legt das naturtrübe Festbier mit einer lustvollen Süffigkeit los. Der Körper erlaubt sich schlanke bis leicht schale Momente, insgesamt zeigt er sich aber vollmundig und aromatisch mitsamt einer genügsamen Rezenz. Beim Hopfen hat die Giesinger Braumanufaktur (seit 2006) hier nicht gespart - er bezieht schnell seine Stellung im getreidigen, leicht säuerlichen Geschmack. So endet das Märzen dann bei aller Malzigkeit - inklusive Akzenten von Biskuit und Röstmalz - auch mit einer gewissen Hopfenbittere, die ein wenig von der Säure und der nussigen Malzigkeit ablenkt.

Bis auf die Säure kann ich dem Giesinger Märzen nichts vorwerfen, was nicht auch am Alter meiner Testflasche - deren Mindesthaltbarkeitsdatum in bereits einem Monat erreicht ist - liegen könnte. Zum Glück ist sie nicht komplett gekippt, aber sie steht nicht weit davor. Dass sie nicht mehr taufrisch ist, hat mir bereits das leichte Gushing nach dem Öffnen gezeigt. Der Kohlensäure fehlt etwas die Frische, doch Aroma und Geschmack präsentieren sich immer noch wohlgefällig und kredenzen aus dem Giesinger Märzen einen süffigen Trinkgenuss mit dem besonderen Charakter. Eine Verkostung frisch vom Fass kommt auf die Bucket List...

Bewertet am

51% Auch das Giesinger Märzen bringt es (leider) nicht

Avatar von Holiboli

Nachdem schon das Giesinger Weissbier bei mir durchgefallen ist, macht es das Märzen leider nicht wirklich besser. Allerdings kann ich nicht so richtig sagen was genau das Problem ist. Fakt aber und dafür sollte es eigentlich 11 Punkte geben ist die Optik und die Krone - besser geht nicht. Ansonsten kenn ich bessere Märzen. Mir ist es (ungewöhnlich für ein Märzen) im Geruch schon eine Spur zu sauer. Und im Nachtrunk klebt irgendwie nur die bittere an meinem Gaumen. Jetzt könnte man das bittere auch mit würzig verwechseln - mag sein, aber so richtig will sich keine Süffigkeit bei mir einstellen. Malzigkeit kann ich nur erahnen aber schmecken eben nicht.

Bewertet am

82% Rezension zum Giesinger Märzen

Avatar von MichaelF

Eingetrübt bernsteinfarben mit großer, sehr stabiler Schaumkrone. Malziger, getreidiger, schwach hopfiger Geruch. Geschmacklich malzig, deutlich getreidig, anfangs meine ich sogar eine leichte Rauchnote zu erkennen, deutlich würzig. Ein sehr charaktervolles Märzen, bei dem ich sowohl Bier-Klaus als auch Hobbytester gut verstehen kann. Vom Fass würde ich es gerne mal trinken.

Bewertet am

88% Aus der Flasche: Sehr gut! – vom Fass: Genial!

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht recht malzig und hefig, es handelt sich um ein naturtrübes Märzen. Der Antrunk prickelt scharf wie bei einem Weißbier. Mir gefällt der Abgang, weil so wunderbar aromatische Malzaromen den Geschmack prägen, es sind helle Malze im Spiel. Der Körper ist charakterisiert durch ein ansprechendes Spiel von Süße und Säure, die enorm nussige, aber nicht dunkle Malznote weiß zu begeistern. Der Hopfen hinterlässt leichte Citrusimpulse. Eine wunderbar samtige Balance der perfekt aufeinander abgestimmten Geschmacksmomente ist das Alleinstellungsmerkmal dieses wunderbar vollmundig zupackenden Biers ist festzustellen. Die trüborange Farbe ist stimmig und trifft auf nicht sehr lang anhaltenden Schaum. Dieses Bier ist sehr süffig. Bitter ist es nicht, enorm würzig dennoch. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Dieses Märzen ist ein Glücksgriff, hier handelt es sich um einen absoluten Topkandidaten. Damit verewigen sich die Giesinger nach so vielen durchwachsenen Brauleistungen letztendlich doch noch im Münchener Bierhimmel. Nur vom Fass im Giesinger Bräustüberl schmeckt es noch besser.

Bewertet am

63% Rezension zum Giesinger Märzen

Avatar von Bier-Klaus

Das Giesinger hat eine helle Bernsteinfarbe mit leichter Trübung. Die Blume ist riesengroß, sahnig und stabil ein richtiges Schaumgebirge. Das Bier riecht etwas grasig.

Das Märzen hat einen vollen Geschmack aber leider sehr getreidig, damit kann man mich jagen. Nach dem hübschen Anblick und dem guten Geruch eine "herbe" Enttäuschung im Geschmack. Ansonsten ist der Körper voll und rund aber das Getreide ist zu extrem, für mich wirkt es schon fast säuerlich. Der Nachtrunk endet wenig gehopft.

Das ist ein gutes Bier, wenn man getreidige, strohige Aromen mag, mein Fall ist es gar nicht.

Bewertet am

41% Nicht sehr festlich...

Avatar von FBier

Mmmhh - ich frage mich, ob mit meiner Flasche Giesinger Märzen alles in Ordnung war - MHD war okay. Sollte also eigentlich nicht umgekippt sein. Aber schön der Reihe nach... Der Märzen sieht toll aus, gold bis kupferfarben, leicht getrübt, gekrönt von dichtem, sahnigem Schaum. Also soweit alles bestens! Allerdings ließ mich schon der Geruch eher zurückschrecken: Seifig, hefig, alkoholisch und leicht metallisch. So gar nicht, was ich mir von einem Märzen erwarte. Und der Geschmack fällt ähnlich aus: Säuerlich, seifig, etwas Hefe und Alkoholnoten, sowie eine metallische Bitterkeit im Abgang. Ganz wenig Malzsüße, owbohl die Farbe dunkles Malz versprochen hat. Leider eine ziemliche Enttäuschung.

Bewertet am