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Beer like star Frenzels Rauchbier

  • Typ Untergärig, Rauchbier
  • Alkohol 5.8% vol.
  • Stammwürze 15%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 69% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#29218

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
73% Avatar von Bier-Klaus
65% Avatar von Schluckspecht

65% Milder, süßer Rauch

Avatar von Schluckspecht

Das Frenzel's Rauchbier kündigt zugleich an, dass es sowohl naturtrüb ist als auch zu den eher milden Rauchbieren (mit nur dezenter Rauchnote) gezählt werden darf. Dies bestätigt auch die erste Geruchsprobe aus der geöffneten 0,33-Liter-Flasche.

In einem sehr dunklen Rotbraun steht das Rauchbier mit leichter Hefetrübung und feinporiger, daumenbreiter, hellbrauner Schaumkrone ansehnlich im Glas. Eine sehr dezente, "schinkige" Rauchnote wird begleitet von einer gewissen Essignote, die ich als störend empfinde. Andere Eindrücke finden sich im Geruch kaum vor, Malz und erst recht Hopfen zeigen sich unauffällig - so gibt es weder hervorstechende Röstmalz- noch auffallende Karamellnoten. Und der Hopfen verschwindet gänzlich im (milden) Rauch.

Angenehm weich und vollmundig steigt das Rauchbier ein. Eine gewisse Süße mit leicht trockener Pfirsich- sowie Zwetschgen-Fruchtigkeit entwickelt sich, das Malz erweitert um brotige und nur sehr dezent rauchige Züge das Spektrum. Optisch gibt es viel Röstmalz, geschmacklich dagegen kaum. Das Grundthema ist eher süß mit diesem Hauch an Rauch, der unmissverständlich da ist, sich aber nicht aufdrängt. Dezent fruchtig und zweifellos süß formiert sich ein vollmundiger Körper mit angemessenem Mundgefühl. Leicht klebrig mit reichlich Restsüße, einer subtil grasigen Hopfenkopfnote, einer gewissen Brotigkeit und einer eleganten Rauchnote endet das Rauchbier aus Bautzen. Viel Bitterkeit ist nicht im Spiel. Und zum Glück ist die im Duft empfundene Essignote geschmacklich nicht festzustellen.

Was ich nicht ganz verstehe: Wo ist das Röstmalz geblieben, welches wohl offenbar zu dieser dunklen Farbe beigetragen hat? Warum muss ein traditionell eher würziges Rauchbier so süß ausfallen? Und woher kommt der subtile Essiggeruch in einem tadellos frischen und gut gelagerten Bier? Ich schiebe es mal auf die zu niedrige Vergärung und die dazu nicht passende additive Rauchnote.

Bewertet am

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73% Rezension zum Frenzels Rauchbier

Avatar von Bier-Klaus

Dunkelbraun und blank fließt es ins Glas, dort bildet es sehr feinen hellbraunen Schaum. Sehr wenig Raucharomen im Geruch. Ein sehr hochvergorenes Bier mit extrem schlanken Körper für die Stammwürze. Es fällt gleich die leichte Säure auf, dann erst das milde Raucharoma. Ein leckeres, sehr zurückhaltendes Rauchbier.

Bewertet am