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Beer like star Festbier aus dem Leinleitertal

  • Typ Untergärig, Festbier/Märzen
  • Alkohol 5.8% vol.
  • Stammwürze 13.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 63% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 3 Rezensionen

#4458

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
75% Avatar von JimiDo
68% Avatar von Schluckspecht
55% Avatar von Hirsch
53% Avatar von orsch

68% Mattgoldenes Winterfest

Avatar von Schluckspecht

Mein Exemplar - weiterhin in der 0,5-Liter-Euroflasche abgefüllt - zeigt sich mit blauen Etiketten und einem schön winterlichen Motiv unter der nunmehr schlichten Bezeichnung "Brauerei Ott Festbier". Am Inhalt hat sich mit dem leicht auf 5,7 % vol. gesunkenen Alkoholgehalt (13,4 % Stammwürze) dagegen wenig getan. Vergübar ist das Festbier in den Wintermonaten von Mitte/Ende Oktober bis Januar.

In einem schön kräftigen, öligen Altgold steht das Festbier klar und mit zügig schwindender weißer Schaumkrone im Glas. Der ledrig-würzige Duft besitzt eine unterschwellige Karamell- und Vanillenote, erscheint mir insgesamt aber ziemlich angestaubt und ohne typische Weihnachtsgerüche ausgestattet. Höchstens auf etwas Lebkuchengewürz könnte ich mich hier einigen. Es riecht eben eher nach Festtagsbraten...

Den süßlich-würzigen Antrunk kann ich schwer beschreiben. Er hat mit seiner dezenten Kernigkeit etwas Fränkisches an sich, ohne dabei jedoch mit erster Güte zu prahlen. Gewisse Noten von Zimt, Vanille, Karamell und Lebkuchen stellen sich ein, sind jedoch nicht wirklich schön ins Malzkleid eingebettet. Etwas geordneter wird es im säuerlicher werdenden Körper, der nun auch um eine grasige Hopfennote ergänzt und ein authentisches Festbier abbildet, welchem man auch die Brauregion abkauft. Die Würzigkeit wird immer mehr durch eine Festbier- und Bockbiersüße abgelöst. Im Anschluss daran knüpft eine milde Hopfengrasigkeit feinherb an. Lässt man unbeachtet der ziemlich hohen Süffigkeit den Abgang ausklingen, so stellt sich jedoch eine leicht seifige Hopfenbitterkeit ein.

Man könnte das Festbier der Brauerei Ott auch als sehr mildes Bockbier interpretieren, doch ein richtiges Bockbier hat man natürlich ebenfalls im Sortiment. Den Maßstab für Festbiere setzt das "goldene Festliche" nicht gerade, mir erscheint es in Süße und Würze ein wenig zu ungeordnet und unrund, zudem wäre der nicht unbedingt erstklassige Abgang und eine gewisse Pappigkeit zu nennen. Dieses Bier würde aber auch zum Oktoberfest meiner Meinung nach bestens funktionieren und sich unter den entsprechenden Münchener Konkurrenzprodukten nicht unbedingt schlecht einsortieren. Trotz aller Kritik handelt es sich beim Festbier aus dem Leinleitertal um ein recht ordentliches Goldstückchen. Einen ganzen Kasten würde ich davon allerdings nicht unbedingt haben wollen, auch wenn es in seiner goldenen Mitte glänzende Momente zeigt...

Bewertet am

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75% Rezension zum Festbier aus dem Leinleitertal

Avatar von JimiDo

Das Festbier der Brauerei Ott aus dem oberfränkischen Heiligenstadt soll heute verkostet werden. Es ist in einer 0,5 l Euroflasche abgefüllt. Das ansprechende Etikett zeigt eine tief verschneite Landschaft und so passt das Bier prima in diese Jahreszeit. Auf der Homepage der Brauerei sind 13,4° Plato Stammwürze und 5,8 % Alkoholgehalt angegeben. In meiner Flasche sind nur 5,7 % Alkohol angekommen, was nicht weiter tragisch sein sollte.

Im Glas eingeschenkt habe ich dann ein goldblondes, glanzfeines Bier mit einer kleinen, schnell schwindenden Schaumhaube. Ein grasiger, malziger Duft steigt mir beim Antrunk in die Nase. Der aromatische Antrunk beginnt mit Malzsüße. Schnell zeigt sich eine erfrischende Säure die das Bier schön süffig macht. Zum Abgang wird es deutlich herb. Die Rezenz ist gut. Da das Bier nur knapp unter der „Bockbiergrenze“ liegt, bleibt eine geringe Mastigkeit nicht aus. Mich stört sie nicht weiter. Das ist ein schönes Festbier was ich gerne wieder trinken möchte!

Bewertet am

55% Rezension zum Festbier aus dem Leinleitertal

Avatar von Hirsch

Bei Festbieren weiß man nicht so recht, was einen erwartet. Ist ja schon ein Jahr her, dass man es – wenn überhaupt – mal getrunken hat. Oder der Brauer hat die Rezeptur verändert. Im Fall vom Ott Festbier sind es beispielsweise „nur“ noch 5,7 Prozent Vol., die zu Buche stehen, entgegen der Angabe links oben. Wie es schmeckt:

Schaum: schwach ausgeprägt, aber eine dünne Schicht hält sich ganz gut
Farbe: helles Bernstein
Geruch: leicht süßmalzig, recht milchsäuerlich

Geschmack:
Der Antrunk bietet neben den säuerlichen Noten in der Nase märzensüßes Malz. Der Körper ist Mittel, hat aber die Mastigkeit (danke, JimiDo, für diesen Ausdruck) eines durchschnittlichen fränkischen Bockbiers. Die man mögen muss.
Rezenz: mittel
Nachtrunk: Hinten raus wird’s verhältnismäßig bitter, ohne irgendwelche Sperenzchen.

Kommentar: Für meinen Geschmack stehen hier Malzsüße, Bockbier-Dicke und ein einfacher, bitterer Abgang recht unverbunden nebeneinander. Nicht mein Favorit unterm Christbaum.

Bewertet am