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Beer like star Crew Republic Rest In Peace

  • Typ Obergärig, Barley Wine
  • Alkohol 10.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 3 Rezensionen

#30046

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
82% Avatar von eddyelch
80% Avatar von Schluckspecht
80% Avatar von ElftbesterFreund
73% Avatar von Bier-Klaus
73% Avatar von Bier-Sven

73% Rezension zum Crew Republic Rest In Peace

Avatar von Bier-Klaus

Das Crew Republic Rest In Peace mit 10,1% ABV ist ein Barley Wine mit dunkelbrauner Farbe und rötlichen Reflexen, relativ blank. Sehr wenig feiner Schaum. In der Nase sehr karamellig süß, likörartig und alkoholisch. Der Körper ist sehr voluminös, die Spundung ruhig. Die Textur ist ölig, weich und schwer. Ich schmecke karamellig, süße Noten, schweren Alkohol mit leichter Herbe, Rum und fruchtige Noten von Dörrobst und kandierten Früchten. Das hat extreme Aromen, wirklich hammerartig, ist mir aber nicht ausgewogen genug für eine sehr gute Bewertung.

Bewertet am

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82% Ein schwermütiges Starkbier

Avatar von eddyelch

Das Bier schwappt mit einer unerwarteten Farbe ins Glas. Nicht Orange, nicht Bernstein, nicht Braun, nicht Rot. Mehr so wie MezzoMix, also von jeder dieser Farben ein bißchen. Im Glas schwimmen sehr viele Hefepartikel umher, gekrönt von einer mittelgrobporigen Schaumkrone. Duft nach Malz, Orange, Hefe, Caramell, etwas faulig. Sehr kräftiger Antrunk, wie er bei einem Starkbier zu erwarten ist. Likörartig. Ein dumpfer Geschmack nach den eben noch mit dem Riechkolben aufgenommenen Aromen macht sich im Mund breit. Im Nachtrunk tritt die Säure hervor, unterstützt von einer schwermütigen Hopfenbittere. An diesem Bier lässt sich lange nippen. Nicht geeignet als Durstlöscher, aber für einen langen besinnlichen Abend am Kamin.

Bewertet am

80% Rest In Peace, 2016!

Avatar von Schluckspecht

Mit dieser "Maßlosigkeit" lässt sich das Jahr 2016 vernichtend beenden. Satte 10,1 % und nicht zu verachtende 65 IBU formieren ein Barley Wine, welches wohl in der Experimentals-Reihe (beginnend bei X 2.0) seinen Ursprung hat. Mit den Hopfen Herkules, Fuggles und East Kent Golding - typisch britisch - sowie Pilsner- und Crystal-Malz wagt CREW Republic den Absprung in das reguläre Sortiment. Selbstverständlich ist auch hier Hefe mit an Bord.

Wahrlich traumhaft steht das "Rest In Peace" im Glas. Ein so magisches Kupfer-Rosé-Rot-Orange sieht man selten. Es sieht fast so aus, als sei etwas Erdbeersirup ins Helle getropft. Die leicht opale Trübung ist auffallend gering, so dass sich im Gegenlicht faszinierende Farbreflexe ergeben. Über den Schaum gibt es ebenso etwas zu meckern: Er ist in guter Dosis vorhanden, cremig und stabil.

Der Geruch lässt es sich leider nicht nehmen, muffige und übergorene, ja fast schon faule, Noten zu verbreiten. Der etwas höhere Alkoholgehalt bleibt jedoch angesichts der Duftnoten von in Rum eingelegten Trockenfrüchten nicht unbemerkt. Es ist für mich definitiv kein Duft zum Verlieben.

Entschieden besser macht es der malzige und sogleich schon ziemlich herbe Antrunk, der sich schnell vom Schmusekurs verabschiedet und sich nicht unnötig mit süßen Geschmacksnoten aufhält. Stattdessen flammt zügig das alkoholische Feuer auf, welches den vom Malz getragenenen Körper eifrig mitbestimmt. Ein wenig inspirationslos klingt das Barley Wine alkoholisch, bitter, trocken und mit Trockenfrüchten lang und glühend aus. Dieses Bier ist schon eine wahres Kaliber, welches schwer zu bändigen ist. Aromen von beerigen Trockenfrüchten wie etwa Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren und Weintrauben wecken Assoziationen zu Fruchtweinen und Rumtöpfen. Immerhin kämpfen sich mit der Zeit leicht zuckrige und blumige Noten im weichen und vollen Körper durch, der dann zugleich diesem Barley Wine ein ordentliches Profil verleiht. Der Rest im "Rest In Peace" gerät oft in harmonsiche Schieflage durch sein hohes Maß an Würze und Alkohol, während zudem eine Idee zuviel Säure vorhanden ist, die das Zusammenspiel nicht gerade vereinfacht. Eines muss man diesem Bier aber zugutehalten: Damit lässt sich das Jahr 2016 sehr schnell vergessen...

Bewertet am