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Beer like star BrewDog Hazy Jane

  • Typ Obergärig, India Pale Ale (IPA)
  • Alkohol 7.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 86% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#32860

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
90% Avatar von Schluckspecht
83% Avatar von Puck

90% Willkommener Gast auf jeder Hopfenparty

Avatar von Schluckspecht

Bei der Hazy Jane von Brewdog handelt es sich um ein New England IPA. Was dieses auch gern 'NEIPA' überhaupt ist, deutet schon der Name an. Hazy, also unklar, soll es sein. Dies wird unter Anderem durch die Zusetzung von Haferflocken und eben der fehlenden Filtration erreicht. Neben Gerstenmalz (Carafa, Crystal, Pale, Rye) kam auch Weizen und eben der erwähnte Hafer zum Einsatz. Die vier Hopfensorten Amarillo, Hallertauer Blanc, Magnum und Mandarina Bavaria erzeugen in Gemeinschaft derweil moderate 50 IBU - bei den hier anwesenden 7,2 % vol. Alkohol ein eher bescheidener Wert -, vielmehr sind sie aber für die überaus fruchtigen Aromen zuständig. Damit diese Hopfennoten möglichst lange bestehen, werden diese lichtgeschützt in eine 0,33-Liter-Dose verpackt. Ansonsten schwört Brewog weiterhin auf die Glasflasche. Bezüglich der oben erwähnten Angaben vertraue ich lieber der Brewdog-Homepage als einer anderen Quelle, woher Puck die Informationen hat.

Homogen trüb und absolut blickdicht steht das NEIPA aprikosengelb im Glas, darüber präsentiert sich eine relativ feste und beständige weiße Schaumkrone. Punktlandung bei der Stilrichtung, daher zweifellos stimmig. Aber wenn man ehrlich ist, sieht so ein New England IPA eigentlich nicht besonders schön aus. Viel Tropenfrucht wie Mango, Guave oder Ananas gibt es für die Nase, dahinter lauert angriffslustig eine angenehme Malz- und Hopfenwürzigkeit.

Sehr weich und cremig dank anscheinend reichlich Hafer steigt das Hazy Jane süß und fruchtig ein - auch hier wird die Stilrichtung sofort ausgelebt. Der weiche, dank Hafer durchaus vollmundige Körper bleibt dem charmanten, packenden Mundgefühl und der sommerlichen Tropenfruchtigkeit treu. Die im Duft erfassten Fruchtnoten sowie noch einige mehr sind intensiv zu erleben - und trotzdem schmeckt das Hazy Jane deutlich mehr nach Bier (IPA) als nach Fruchtnektar. Dafür verantwortlich ist immer in der Nähe befindliche Hopfenwürzigkeit mit Noten nach Pinie und Harz, die sich zum Ende schrittweise stärker in den Mittelpunkt rückt. Damit hat der süß-würzige, stark hopfige Abgang tatsächlich viel zu bieten. Die Bitterkeit ist hoch, jedoch sehr elegant ausgeführt - präsent zwar, aber eben doch zugänglich. Davon profitiert letztlich auch die Süffigkeit.

Ein umwerfendes Bier - für alle, die von Hopfen kaum genug bekommen können. Hazy Jane meint es ordentlich fruchtig, übertreibt es aber damit nicht. Gut so! Zur tropischen Süße kommt rechtzeitig die Würze hinzu, die einen genialen Rahmen spannt. Dadurch gerät der gar nicht mal so geringe Alkoholgehalt weit in den Hintergrund. Er sorgt für einen strammen, intensiv empfundenen Geschmackseindruck, verzichtet aber im Prinzip gänzlich auf alkoholische Noten. Doch dabei ist er der einzige Grund, dieses Bier nur bedingt als leichtes Sommerbier zu betrachten. In geringen Dosen (meinetwegen in 0,33 l) funktioniert Hazy Jane dadurch allerdings das ganze Jahr über.

Bewertet am

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83% Rezension zum BrewDog Hazy Jane

Avatar von Puck

Mit Hazy Jane kommt ein richtig fruchtbetontes IPA. Noten von Mango und Ananas in der Nase, dazu eine trübe hellgelbe Farbe. Im Antrunk zeigt der Hopfen , dass er das Bier fest im Griff hat, aber nicht mit einfacher Bitterkeit, die dennoch immer schön präsent ist, sondern mit seiner Fruchtigkeit: Amarillo, Chinook, Citra, Mosaic und Simcoe sind im Einsatz. Ein schlanker Körper und ein fruchtbetonter gut gehopfter Abgang geben dem New England IPA eine sehr gute Süffgikeit. Daumen hoch!

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