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Beer like star Braufactum Soleya Saison

  • Typ Saison
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 8 Rezensionen

#27076

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
85% Avatar von Schluckspecht
83% Avatar von JimiDo
83% Avatar von Bastus
76% Avatar von Mazeltov
71% Avatar von Biergroßmeister_Kevin
70% Avatar von ppjjll
69% Avatar von LordAltbier
63% Avatar von Bier-Klaus

70% Ein wirklich gutes Bier

Avatar von ppjjll

Nachdem mich das Colonia von Braufactum begeistert hat (Rezension steht noch an) jetzt das Soleya.

Das Bier hat eine tolle Optik trübes Strohgelb mit einer schönen, mittelporigen Krone. Es riecht grasig-bananig ähnlich einem Weizenbier. Der Einstieg ist fruchtig-frisch. Die Aromen grüne Banane, leicht pfeffrig-grasig und im Abgang auch etwas Süße, die ich schwer einordnen kann würde eher zu Traube statt Mirabelle tendieren. Das Bier hat eine schöne, weiche Textur und ist gut carbonisiert, allerdings grätscht der Magnum-Hopfen mit seiner Bitterkeit immer dazwischen, sodass sich die Aromen nicht voll entfalten.

Dennoch ein gutes, süffiges Bier.

Bewertet am

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85% Fruchtig, würzig und intensiv

Avatar von Schluckspecht

Das BraufactuM Soleya stellt ein Saison nach beglischem Vorbild dar: Hell und hochvergoren soll dieses Sommerbier mit besonderer Frische den Durst der Saisonarbeiter stillen (auf 5 Liter Bier am Tag hatten Feldarbeiter Anrecht), welches zuvor in den Wintermonaten gebraut wurde. Man kann davon ausgehen, dass das Bier früher entsprechend dünn und alkoholarm war, bei diesem neuinterpretierten Exemplar landen wir schon bei ordentlichen 6,5 % vol. Alkohol. Neben Gerstenmalz (Pilsener Malz, Karamellmalz, Röstmalz) wurde auch Weizenmalz verwendet. Kaltgehopft wurde es mit Enigma, zudem kam Magnum für die Bitterkeit zum Einsatz. Unfiltriert steht es mit höchstwahrscheinlich belgischer Hefe im Glas, begeistert durch eine große, cremige und standfeste Schaumkrone sowie einem opaltrüben Strohgelb, welches sozusagen den Bogen zum geernteten Getreide der Saisonarbeiter schließt.

Aromen von grüner Banane, Mirabelle und Pfeffer soll es haben und dem gehe ich auch völlig konform - Banane und Pfeffer kann man nicht abstreiten. Zudem entdecke ich Muskatnuss und weiße Trauben. Das Malz macht einen sehr milden, weizenmalzigen Eindruck. Für ein helles Bier fällt das Aroma ziemlich intensiv aus, wobei die Fruchtigkeit (in erster Linie estrig und bananig) gar nicht einmal sehr kräftig ist.

Spritzig und bananig - einem gelungenen Hefeweizen nicht unähnlich - geht es in den ersten Schluck. Allerdings lauert hier auch eine pfeffrige, nussige Würzigkeit, die das Geschmacksbild komplettiert. Das Mundgefühl bestätigt den Einsatz von belgischer Hefe, das milde Prickeln ist vorhanden. Würzig und überaus kernig legt das Soleya weiter vor, geizt dabei nicht an Frische, Spritzigkeit und Süffigkeit - ganz nach dem Wunsch der durstenden Genießer. Bananen- und Weizenmalznoten empfinde ich als so ausgewogen, dass eher der belgische Stil (halbtrockene Noten weißer Weintrauben) zu deuten ist und es nicht zu sehr an ein klassisches Hefeweizen erinnert - zumal das Weizenmalz hier nur zur Abrundung eingesetzt wurde. Angenehm bitter, kernig und mit ordentlicher Länge schließt das Soleya ab, hier kommen dann auch zusätzlich Citrusnoten (Zitrone, Orange) auf.

Intensiv, aber nicht alkoholisch. Erfrischend, aber dennoch kräftig im Geschmack. Fruchtig, aber trotzdem mit angemesser Würze. Das Soleya liefert eine ansprechende Vorstellung einer belgisch inspirierten Interpretation eines süffigen und aromatischen Hellen. Erstaunlicherweise gefällt es mir auch jetzt im Winter richtig gut. Der Dank gilt hier insbesondere dem kaltgehopften Enigma, der eine tolle Aromenfracht liefert, sowie auch dem Magnum, der für den richtigen Biss im Finale sorgt. Ich finde es mehr als nur "ganz okay", obwohl ich insbesondere auf Bier mit Weizenmalz in der Regel sehr gut verzichten kann...

Bewertet am

69% Ganz OK!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig, fein-säuerlich und hat angenehme Citrus-Noten. Der Mittelteil ist ordentlich spritzig, säuerlich und hat auch feine Bitter-Noten, man erkennt ein schönes Orangen-Aroma. Der Abgang ist fein-säuerlich und hat auch recht bittere Hopfen-Noten, ein intensives Aroma von Citrusfrüchten und Orange ist erkennbar welch die bitteren Noten gut kontert. Fazit: Ganz OK dieses Bier aber mehr auch nicht!

Bewertet am

83% Rezension zum Braufactum Soleya Saison

Avatar von JimiDo

Das Soleya ergießt sich naturtrüb und zitronengelb ins Glas. Im Glas sprudelt dann gut die Kohlensäure. Bedeckt wird es von einer mischporigen, gut haltbaren Schaumkrone. In der Nase zeigen sich tatsächlich Aromen von Steinobst und etwas Banane. Der Antrunk ist schlank und gut rezent. Ich schmecke ungewöhnliche Früchte. Gut möglich das es die angegebenen Mirabellen sind. Ein wenig Banane gibt es dann in der Mitte. Zum Abgang hin zeigen sich dann noch pfeffrige Noten. Die habe ich aber wohl nur erkannt, weil sie auf der Flasche standen. ;) Zum Schluss wird es dann richtig schön herb im Gaumen. Da dieses Bier hochvergoren ist, gibt es nur wenig Restsüße. Es ist sehr erfrischend und die 6,5 % Alkohol merkt man ihm nicht an. Das möchte ich durchaus noch mal gerne trinken. Die Legende von den belgischen Feldarbeitern vergessen wir mal schnell. Im Legenden bilden ist Radeberger ziemlich gut!

Bewertet am

76% Hervorragendes, gehaltvolles, fruchtig-grasiges Saison

Avatar von Mazeltov

Ein schönes trübes Aprikosengelb, dichte weiße, feinporige Blume, in der Nase knackig jung, obergärige Hefe, Gras, Kräuter, sehr intensiv und duftig, im Antrunk dichte, cremige Textur, aber ein beeindruckend ausgewogener Körper, an Aromen Koriander, rote Johannisbeeren, Quitte, fruchtig-grasiger Auftritt, zugleich auf gehaltvolle Art vom Malz geprägt. Dazu eine gut dosierte Hopfenbittere. Gute integrierte Säure, trockener Stil, was für Frische sorgt. Der Abgang ist nicht sonderlich lang, aber sehr schön auf einer Mangonote. Ein fruchtiges, süffiges, extraktreiches Bier, gut balanciert, sehr niveauvoller belgischer Stil. Ein herausragendes Saison mit immerhin auch schon 6,2 vol % Alkohol.

Bewertet am

71% Rezension zum Braufactum Soleya Saison

Avatar von Biergroßmeister_Kevin

Der Geruch des Bieres ist extrem vielversprechend. Es liegen intensive Aprikosen und Mirabellennoten in der Nase. Abgerundet wird das durch ein wenig Pfirsich. Im Antrunk dann die Enttäuschung. Die in der Nase noch so intensiven Eindrücke halten sich im Geschmack doch sehr zurück. Stattdessen wird das Bier recht würzig. Hätte das Bier so geschmeckt wie es riecht, hätte es fast schon weltklasse werden können, so reicht es aber nur zum besseren durchschnitt.

Bewertet am

83% Der freshe Belgier

Avatar von Bastus

Ein sehr frisches hopfiges Ale.Schmeckt frischer und hopfiger als andere Belgier und sagt mir gleich zu.
Keine pappige süsse, voller seidiger Körper,unreife Banane mit etwas Zitrus,schöne Würze, langer hopfiger Abgang.
Kann ich wärmstens weiter empfehlen!

Bewertet am

63% Finest Spirits 2015

Avatar von Bier-Klaus

Finest Spirits 2015:

Zu Braufactum habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Auf der einen Seite stört es mich, dass mit Radeberger ein gigantischer Braukonzern dahinter steckt, auf der anderen Seite freut es mich, wenn durch das gute Marketing die Verfügbarkeit von guten Craft Bieren in Deutschland sehr hoch ist. Ich habe es selber schon erlebt, dass mich ein Mann vor dem Braufactum-Kühlschrank angesprochen hat, ob ich ihm ein Bier empfehlen könne.

Das neueste Bier von Braufactum ist das Soleya, ein Saisonbier oder Farmhouse-Ale. Als Bitterhopfen wurde Magnum verwendet, im Kaltbereich Enigma, ein neuer australischer Aromahopfen. Der soll Aromen von Pinot Gris, Himbeeren, rote Johannisbeeren, Honigmelone und tropische Früchten ins Bier bringen. Die Farbe des Bieres ist goldgelb und leicht trüb, bedeckt wird es von einer sahnigen stabilen Blume. Ich rieche Mango und obergärige belgische Ale-Hefe. Das Saison hat einen leicht gewürzigen Geschmack, wie die belgischen Blonde Ales, auch etwas Koriander meine ich zu erkennen. Die tropischen Früchte erschließen sich mir nicht.

Das Bier ist ganz ok aber nichts Besonderes.

Bewertet am