Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Brauerei Zwanzger Adebar-Trunk

  • Typ Untergärig, Lager
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 93% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#36239

Anzeige

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
93%
B
C
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
100% Avatar von Hirsch
87% Avatar von Bier-Klaus

87% Rezension zum Brauerei Zwanzger Adebar-Trunk

Avatar von Bier-Klaus

1. Verkostung 2020:
Der Zwanzger Adebar Trunk mit 5,5% kommt mit dem Motto "Trinken für den Vogelschutz" auf der Flasche, Näheres dazu kann man bei der Rezension vom "Hirsch" nachlesen. Das Bauch-Etikett ist gestaltet wie eine krakelige Kindergartenzeichnung aber das geht bei mir nicht in die Bewertung ein. Das Festbier hat eine Farbe wie Bernstein und ist leicht trüb. Ein riesiges, sahniges Schaumgebirge steigt aus dem Glas. Der Duft ist intensiv malzig, spürbar rauchig und karamellig. Der Körper ist gut vollmundig, die Rezenz sehr ruhig. Beim Geschmack kann ich mich nur auf den Geruch beziehen. Als erstes fällt mir das Karamell auf, obwohl die Restsüsse nicht übermäßig hoch ist, dann kommen sofort die Noten des Rauchmalzes am Gaumen an. Nicht in der Intensität eines Rauchbieres aber schon so, dass man sie deutlich schmecken kann. Ich mag ein wenig Rauchmalz bei untergärigen Bieren, das macht den Geschmack kernig, wie es bei einem fränkischen Landbier sein muss und gleichzeitig steigert es die Vollmundigkeit. Kaum hat man das Rauchmalz geschmacklich verarbeitet, da klopft auch schon der Hopfen am Gaumen an. Kräuteriger traditioneller Doldenhopfen mit einem leichten Muff hinten raus, das deutet für mich auf Tettnanger Hopfen hin. Der kann ab und zu etwas muffig sein. Das ist auch der einzige Kritikpunkt, der für mich etwas übertriebene Hopfeneinsatz mit einem leicht muffigen Hopfen, der auch etwas nachhängend am Gaumen bleibt. Das ist Kritik auf hohem Niveau, denn ansonsten ist das Bier trotz seiner kernigen Noten wunderbar harmonisch komponiert. Ein herrliches Märzen oder Festbier ab auf die Favoriten Liste.
90%

2. Verkostung 2020:
Kupferfarben und blank mit einer großen, überwiegend feinen Blume. Wenig Geruch. Gut vollmundig und angenehm rezent. Im Geschmack kerniges Malz, ganz wenig Rauch, Karamell und deutliches Diacetyl in Form von Popcorn. Dann kommt der starke Hopfen zum Tragen, der das Bier noch einmal kerniger macht aber wunderbar mit dem Malz harmoniert. Der muffige Hopfen der ersten Flasche ist hier nicht mehr zu bemerken. Hervorragend.
90%

Bewertet am

Anzeige

100% Trinken für den Vogelschutz!

Avatar von Hirsch

„Trinken für den Vogelschutz“ steht auf dem Rücketikett des Adebar-Trunks 2020 vom Zwanzger aus Uehlfeld. Das Festbier entsteht zur Wiederaufnahme des Braubetriebs, denn scheinbar ist es im Sudkessel kalt geblieben, solange auf dem Brauerei-Schlot ein Storchenpaar genistet hat. Ich freue mich für die Störche, und ich freue mich auf eine neues Bier aus Uehlfeld. Überhaupt freue ich mich über gewöhnliche und außergewöhnliche Trinkanlässe - auch für den Vogelschutz trinke ich gerne ein Bier! (10 Cent pro Flasche gehen an den Landesbund für Vogelschutz in Bayern.)

Schaum: Zwanzger-typisch wattig und reichlich
Farbe: dunkleres Bernstein, hefetrüb
Geruch: kräftig nach kernigem Malz, krautigem Hopfen und nach etwas schön Landbierigem

Antrunk: Herrlich. Wunderbar würzige Malzaromen, die sich sofort mit einem ordentlich pfeffrigen Hopfen mischen. Ich möchte mich sofort in den Aischgrund beamen und einen gebackenen Karpfen dazubestellen. Den würde ich in Corona-Schließungszeiten sogar auf dem Gehsteig der Bundesstraße verzehren - und schon mal den zweiten Storchentrunk vorab bestellen.

Ach ja, das Bier: Alles, was das Uehlfelder Hausbrauerbier zu bieten hat, bekommt man hier in einer vermutlich 13-grädigen Version. Gesteigert ist hier der Malzapparat, der röstig-würzig und karamellig daherkommt. Eine gewisse landbierige Buttrigkeit erfreut mein Herz zusätzlich. Selten passte diese so schön wie hier. Eine richtige Festbier-/Märzensüße kann sich nicht breitmachen, da schaltet sich zu schnell der Hopfen ein. Mächtig, krautig, würzig und mit einem ordentlich bitteren Nachtrunk mit eindrucksvollem Nachhall. Wäre das Beamen schon erfunden, würde ich meine tschechischen Bierfreunde gleich hinzubeamen: Was Christian Zwanzger hier Hopfig-Würziges bietet, das konkurriert mit den allerbesten tschechischen Kleinbraurei-Kreationen - wo man bekanntlich mit Hopfen nicht geizt.

Fazit: So schön wurde die Storchenpopulation Frankens noch nie geschützt! Bitte kommt wieder, liebe Störche!

Bewertet am