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Beer like star Brauerei Knoblach Lagerbier ungespundet

  • Typ Untergärig, Lager, Helles
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 4 Rezensionen

#16955

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
87% Avatar von Schluckspecht
86% Avatar von laudrup
71% Avatar von orsch
63% Avatar von Bier-Klaus
58% Avatar von Hirsch

87% Intensives und charaktervolles Lagerbier

Avatar von Schluckspecht

Gut eingekleidet in zeitlosen Papieretiketten auf einer 0,5-Liter-Euroflasche kommt das handwerklich gebraute Lagerbier ungespundet der Brauerei Knoblach aus Schammelsdorf daher und liefert immerhin 5,3 % vol. Alkohol. Hefe steht nicht in der Zutatenliste und so präsentiert sich das honiggoldene Bier dann auch recht blank. Die sahnige, altweiße Schaumkrone steht ausreichend groß und haltbar darüber.

Das Aroma serviert eine breite Malzfracht, die von karamelligen bis hin zu getreidigen und minimal röstigen Noten (Brotkruste) reicht, aber der Hopfen ist sowohl aromatisch (blumige Noten) als auch würzig (kräuterig) ebenfalls nicht weit. Dazu gibt es eine dezente Citrussäuerlichkeit. Das ungespundete Lagerbier ist ein geschmeidiger und frisch anmutender Vertreter in der Nase, der dort schon die Erwartungen hochschraubt.

Mit ordentlich Hopfenkraft steigt das Ungespundete erwartungsgemäß malzig ein. Hier schmeckt man die röstigen Akzente noch besser, als sie zuvor beim Geruch erschienen. Bei aller süffigen Süße ist das Lagerbier ein robuster, uriger Vertreter, der wiederum aber nicht am Hopfen spart. Dadurch, dass die Hopfenbittere bereits früh aufgebaut wird, geht für mich auch die Harmonie in Ordnung. So kernig und charaktervoll schätze ich die Biere aus dieser Region einfach. Geschmacksgeladen und überraschend herb - bei weiterhin breit aufgestellter Malzigkeit von karamellig bis angeröstet - endet das Knoblach Lagerbier ungespundet mit langem Ausklang und nickender Bestätigung. Die Bitterkeit von Hopfen und Malzen knüpft gut aneinander an, während es ausreichend Restsüße gibt. So schmeckt gutes handwerkliches Bier! Ich begrüße auch durchaus den Mut zu mehr Hopfigkeit. Das im Herbst gebraute, überraschend hopfige Ungespundete meines fränkischen Onkels ist mir diesbezüglich zuletzt auch positiv aufgefallen. Wer ein mildes, langweiliges Bier sucht, ist beim Schammelsdorfer Lagerbier falsch.

Bewertet am

86% Rezension zum Brauerei Knoblach Lagerbier ungespundet

Avatar von laudrup

Eine ziemlich satte Schaumkrone tront auf einem gold bis orangenem Grundgerüst. Die Nase ist schon eher intensiv, für mich persönlich ein wenig daneben - es riecht nach Kuhweide. Hopfen kommt hier also eher in citraler und blumiger Form durch. Antrunk ist ziemlich beeindruckend: Sehr feines, sanftes Mundgefühl und eine gute Portion helles Malz, welches sich dann in Abwechslung mit den Hopfen nach und nach hochschaukelt. Das letzte Wort hat hier der Hopfen in einer blumig, grasigen Präsenz. Malz ist zwar immer noch da aber nimmt zum Ende hin die untergeordnete Rolle ein. Sehr langer Abgang und Nachgeschmack - super!Vor allem für die Kategorie "Lager", in der sich meiner Auffassung nach alles herumtummelt, was es nicht zu einem anständigen Pils, Hellen oder Export geschafft hat, bin ich mehr als beeindruckt. Voller Geschmack, von allem ein bisschen mehr und zu keiner Zeit wässrig oder langweilig. Absolut empfehlenswert wenn man fränkische Quellen hat oder kennt.

Bewertet am

58% Für ein "U" enorm hopfig

Avatar von Hirsch

Das Schammelsdorfer Lagerbier hatte in meiner Jugend vor zwanzig Jahren den Ruf, nun ja, ganz schön luftverdauungsfördernd zu sein. Und geschmacklich eher ein vierschrötiger Genosse. Was soll ich sagen? Ich kann beides noch bestätigen. Aber ein interessantes Bier ist das U vom Knoblach allemal!

Der Schaum ist feinporig und behelligt einen nicht lange, wie es sich gehört.
Die Farbe ist für ein U ein beachtlich helles, klares Bernstein.
Geruch: malzig, schwach ausgeprägt.
Der Antrunk ist malzaromatisch-süßlich und ein bisschen schwer, dann folgt aber sofort eine recht heftige Bitterkeit. Der Übergang vom süßmalzigen zum Bitteren hat was Spannendes, aber im Laufe des Seidla wirds mir echt zu heftig.
Die Rezenz ist Ugspund’s-mäßig süffig, sofern man mit dem Hopfenknaller klarkommt.
Der Nachtrunk ist kräftig bitter mit langem Nachhall, der schon ins Metallische geht und lange nachhängt. Zu lange.

Fazit: Für ein fränkisches U geht das ganz schön ins Extreme, was die enorme Spannung zwischen der ersten Malzsüße und dem Vorschlaghammer-Hopfen angeht. Diese gewaltige Bitterkeit könnte ich als Nicht-Schammelsdorfer nicht oft vertragen.

Bewertet am

63% Rezension zum Brauerei Knoblach Lagerbier ungespundet

Avatar von Bier-Klaus

Im Prinzip wie das Räuschla von Knoblach, nur weniger vollmundig, weniger Stammwürze, deshalb schmeckt es etwas unrunder und unharmonischer als das Räuschla. Es muss aber mal gesagt werden, dass diese Lagerbiere mehr Hopfen intus haben als ganz viele Pilsner-Biere, insbesondere die sogenannten Fernseh-Biere und dafür haben die Franken ein Extra-Lob verdient.

Bewertet am