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Beer like star Barre Keller 1842

  • Typ Untergärig, Zwickel/Kellerbier
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze 11.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 61% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

#37698

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
63% Avatar von Schluckspecht
59% Avatar von Stefan1203

63% Ziemlich flacher Keller

Avatar von Schluckspecht

Noch nicht allzu lange hat die Privatbrauerei in Lübbecke auch ein naturtrübes Kellerbier im Angebot, welches einen dezenten Hinweis auf das Jahr der Firmengründung nach außen trägt. Das Barre Keller 1842 "Mild" kommt mit 4,8 % vol. Alkohol (42 kcal je 100 ml) aus 11,6 °Plato Stammwürze. Neben Pilsner Malz wurde auch Münchner Malz und sogar Röstmalz verwendet. Hopfenseitig zeichnet sich der Spalter Select verantwortlich - eine durchaus vielversprechende Wahl.

Die dunkleren Malze sorgen für eine althergebrachte Bernsteinfarbe, die Hefe für eine opale Trübung. Der weiße, feinporige Schaum präsentiert sich ziemlich stabil und bleibt am Glasrand haften. Nussig-kernige Noten gibt es für den Duft, der neben Karamell auch an Biskuit erinnert. Der grasige Hopfen kommt gut zur Geltung, während von der Hefe dezent estrige Noten beigesteuert werden.

Sehr weich, mild und sanft prickelnd startet das Keller 1842 in den malzig-ausgewogenen Antrunk. Der Hopfen hält sich zurück - eher noch zeigt sich die feinfruchtige Hefe, die für einen klassischen Kellerbier-Geschmack sorgt. Bei Süße und Säure gibt es eine angenehme Balance. Durchaus vollmundig fällt der Körper aus, wobei hier eher noch die hohe Süffigkeit überzeugt. Geschmacklich bleibt das Barre Keller 1842 ziemlich flach. Der Spalter Select hätte hier durchaus für mehr Aroma sorgen können. Unaufgeregt und mild endet das Gezwickelte mit etwas Restsüße und Restsäure, brotigen Malznoten und einer recht kernigen Hopfengrasigkeit.

Elegant ist das Kellerbier durchaus, aber Intensität darf hier keiner erwarten. Vielmehr punktet die Süffigkeit und der widerstandsarme, milde Trinkgenuss. Stimmig - mehr aber auch nicht. Vom Fass würde ich es aber sicherlich bestellen, denn es dürfte in seiner unaufdringlichen, süffigen Art zu ziemlich vielen Gerichten wunderbar passen. Bei allem Malz kommt der Hopfen auch nicht völlig zu kurz, obgleich sich nur eine moderate Bittere einstellt.

Bewertet am