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Beer like star Alpirsbacher Ambrosius (Jahrgang 2016)

  • Typ Belgian Strong Ale
  • Alkohol 7.7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 58% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#29982

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
73% Avatar von Schluckspecht
70% Avatar von CaptainFriendly
31% Avatar von Blueshawk

70% Da will wohl jemand Belgier sein

Avatar von CaptainFriendly

Das Helle Abteibier namens Ambrosius ist ein mit Gersten- und Weizenmalz gebrautes und mit Tettnanger Aromahopfen gehopftes Starkbier, und von den Eckdaten her gehe ich davon aus, daß sich der Jahrgang 2018 vom bisher besprochenen nicht himmelweit unterscheidet.

Der Ambrosius ist hellbernsteinfarben mit einer mittleren, beständigen Schaumkrone. Es duftet blumig und ziemlich süß. Im ersten Eindruck ist der Antrunk ziemlich frisch, schlägt aber dann sehr deutlich und schnell ins Alkoholische um. Es ähnelt damit einigen weniger gelungenen belgischen Bieren, die ich schon verkosten "durfte". Auch der Abgang hat immer noch ziemlich alkoholischen Charakter.

Ich finde dieses Starkbier nur mäßig spannend und nicht allzu süffig, es erinnert mich streckenweise eher an Wein als an Bier.

Bewertet am

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73% Kräftiger Klosterbruder

Avatar von Schluckspecht

Von gröbster Hefe befreit steht das Alpirsbacher Ambrosius - Jahrgang 2016 - kräftig golden wie ein klassisches Bockbier vor mir. Das sollte es auch, denn ordentliche 7,7 % vol. Alkohol sowie 18 °Plato Stammwürze sind zu nennen. Der cremige Schaum hält sich wacker - zumindest versucht er es, bis er dann doch nach kurzer Zeit kleinbei gibt. Das sieht soweit schon sehr normal und eben bockbiertypisch aus.

Das helle Abtei-Bier setzt mit dem Tettnanger Aromahopfen natürlich gewisse Erwartungen. In der Nase habe ich direkt eine frische, saftig grüne Wiese mit Kräutern sowie ein mildes Malzaroma. Kein Alkohol stört auf stichelnde Weise. Das Aroma wirkt sehr frisch, kaum süß und definitiv auch nicht zu trocken. Als unspektakulär könnte man ihn jedoch auch empfinden.

Recht spritzig, samtig malzig und leicht metallisch legt das Ambrosius vor, Süße und zartbittere Trockenheit nähern sich an. Der sehr bockbiertypische Körper lebt vom reinen Brauwasser und seiner aromatischen Komplexität. Geschmacksnoten nach Nuss, Vanille, Toffee, Honig, Birnenkompott, Gras und Erde sind zu finden. Der Alkohol fügt sich moderat ein, auch die metallische Komponente empfinde ich bei Weitem nicht so dramatisch und zerstörerisch. Eher finde ich es sogar lecker. Am ehesten kommt der Alkohol im langen, nachhallenden Abgang zur Geltung, welcher getreidige und trockenfruchtige Noten präsentiert. Das verwendete Weizenmalz kommt auch hier nur subtil heraus, die Würze des Gerstenmalzes überwiegt. Zum Schluss tritt der grasig-erdige Aromahopfen in Erscheinung und tröstet damit etwas über den alkoholischen Einschlag hinweg.

Das helle Abtei-Bier ist ein durchaus ansprechendes und gut trinkbares Bockbier mit heftigem Alkoholgehalt. Seine Stärke liegt glasklar im zeitintensiven Genuss, in der Süffigkeit zeigt es sich andererseits auch nicht sonderlich herausragend. Geschmacklich eröffnet das Ambrosius keine neuen Horizonte, aber es ist im Groben und Ganzen solide und fehlerfrei. Nun könnte man aber noch ein wenig mit dem Alter der Flasche spielen: Mein Exemplar würde (dank der hohen Stammwürze) noch bis zum 02.10.2023 halten. Wem der Alkohol noch zu unangenehm herausstichelt, der sollte also viel Geduld aufbringen und seine Flaschen lange und schonend lagern. Dann dürften sich auch von meiner Seite noch andere Erkenntnisse ergeben.

Bewertet am

31% Unangenehm bitter und metallisch !

Avatar von Blueshawk

- gold-gelbe Farbe mit geringer bzw. fast keiner Schaumbildung
- gut erkennbare Aromen nach Honig, Trockenfrüchte, Nüssen und Banane
- Carbonisierung eine Idee zu moussierend
- die Honigsüße verbunden mit einer bereits hier zu extremen Hopfenbitternis dominiert den Antrunk
- dies setzt sich im Mittelteil dann fort, wobei die Süße immer mehr verliert und die Bitternis unangenehm die Oberhand gewinnt
- gegen Ende bekommt das Ganze noch eine metallische Beinote

Bewertet am