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Braufactum Indra

BraufactuM (Radeberger Gruppe), Frankfurt am Main, Hessen

  • Typ Obergärig, Weizen India Pale Ale
  • Probier mal sagen 19 Benutzer

Das Bier Braufactum Indra wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Banane
  • Bier des Monats 04/2011
  • Blutorange
  • Braufactum Kollektion Erster Akt
  • Grapefruit
  • Mango
  • Tee
  • Walderdbeere

Speiseempfehlungen / Food pairing:

  • Lamm
  • Rind
  • Schweinefleisch

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Bier des Monats April 2011

Schaute man sich noch vor kurzem die Bierbewertungsliste der Redaktion an, so musste man feststellen, dass recht weit abgeschlagen hinter einigen belgischen und niederländischen Bieren erst das Rotkehlchen die deutsche Bierfahne hoch hielt.
Auch auf der Liste der Biere des Monats ist bis heute nahezu ein Gleichgewicht zwischen Bier aus den heimischen Landen und eingereisten Vertretern zu finden.
Bedeutet das, dass der deutsche Biermarkt mit seinen über 5000 Bieren dem geneigten Bierliebhaber kaum etwas zu bieten hat?
Das können wir glücklicherweise verneinen, aber leider ist ein Großteil der deutschen Biervielfalt doch stark auf den Massenmarkt zugeschnitten und die wirklichen Perlen finden sich meist im Sortiment kleiner lokaler Brauereien.
Solche Biere sind dann mitunter schwerer zu entdecken und zu beschaffen, als ein gutes Importbier, da hier oft schon die besseren Exemplare zu uns herüberschwappen.

Zudem sind ausländische Brauer deutlich experimentierfreudiger als der Gros der deutschen Biermanufakturen. Dabei geht es uns nicht einmal um gewürzte Biere, sondern eher um das Interesse an spannenden Biersorten.
Kann man sich hierzulande schon glücklich schätzen ein Pils zu finden, das auf die ursprünglich böhmische Variante eingebraut ist und nicht auf die verbreitete Norddeutsche, oder eine Brauerei, die ein ordentliches Bockbier anbieten kann, zeigen sich uns beim Blick über die Ländergrenze hinweg, alle Nase lang Doubel, Tripel, IPAs, Redales, Brownales, Stouts und vieles mehr in unterschiedlichsten Varianten.
Nicht, dass wir Deutschen nur eine Handvoll Biersorten kennen würden, aber wir tun uns im Allgemeinen etwas schwer damit die ausgetretenen Pfade zu verlassen und uns auf die spannende Reise durch die Welt der Biervielfalt zu begeben.

Darum freut es uns um so mehr, dass in letzter Zeit ein immer stärker werdender frischer Wind durch die deutsche Bierlandschaft weht und kräftig an den Fensterläden der Brauereien rüttelt.
Das erste Resultat begegnete uns in Form des Infiniums von Weihenstephan und Samuel Adams, das ein wenig an das belgische Deus erinnert. Leider ist das Ergebnis unserer Meinung nach nicht so gut gelungen und versucht zu sehr ?anders? zu sein, anstatt sich auf eine wirklich gute Umsetzung einer der vielen klassischen Biersorten zu konzentrieren.

Auftritt: Braufactum!
Neben dem Import erstklassiger Biere aus verschiedensten Ländern (das auch von Braufactum geführte italienische Isaac der Birra Baladin hat es schon zum Bier des Monats Februar geschafft), braut das neue Label der Radeberger Gruppe auch in Eigenregie und hat dabei einige Hochkaräter hervorgebracht, alles unter Beachtung des deutschen Reinheitsgebotes ganz ohne extravagante Zusätze.

Die Preise für die Biere sind leider gepfeffert, was sich unter anderem in der sichergestellten Kühlkette von Erzeuger zu Einkäufer begründet.
Es lohnt sich dennoch, die Qualität überzeugt.
So wie wir vom Bier-Index sieht Braufactum Bier als hochqualitatives Genussmittel und nicht als massentaugliches Rauschmittel.

Stellvertretend für diesen Geist und die guten Braufactum Biere haben wir uns deshalb im Monat April für das Indra, ein Weizen IPA entschieden.
Mit seinem hellen und frischen Weizencharakter und seiner enorm geschmacksintensiven und fein abgestimmten Komposition ist es genau richtig, um die ersten warmen Sonnenstrahlen zu begrüßen, die uns diese herrlich frischen Frühlingstage bringen.