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Beer like star Arrogant Bastard Ale

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol 7.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 5 Benutzer

Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 6 Rezensionen

Das Bier Arrogant Bastard Ale wird hier als Produktbild gezeigt.
#5615

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
100% Avatar von Schmosi
96% Avatar von Schluckspecht
91% Avatar von Bier-Sven
83% Avatar von Blueshawk
80% Avatar von CaptainFriendly
79% Avatar von Florian
78% Avatar von dreizack
75% Avatar von ren1529

80% Zum Teufel mit den Unwürdigen?

Avatar von CaptainFriendly

Ich hoffe, ich erweise mich dieses Bieres als halbwegs würdig, und falls nicht: Scheiß drauf, ich habe es trotzdem getrunken , Ihr könnt es mir ja wieder aus dem Blutkreislauf raussaugen.
Auch mir ist neben der schönen dunkelroten Färbung der kräftige Malzkörper aufgefallen, wobei die starke Hopfenbittere jeden Gedanken an ein Rotbier zerfasern lässt. Der Alkoholgehalt ist anhand dieser für mindestens drei Pauken arrangierten Komposition erahnbar.
Nur eines hält mich von einer Stern-Empfehlung ab: Das Ruination Double IPA und das IPA aus dem Hause Stone Brewing sind noch leckerer!

Bewertet am

96% Konzentriertes Aroma: Viel Malz, viel Hopfen

Avatar von Schluckspecht

Wer es so faustdick hinter den Ohren hat, kann sich eine gehörige Portion Arroganz durchaus erlauben. Ich hoffe mal, dass ich dem Arrogant Bastard Ale würdig bin - vom Fass hat es mich ja schon einmal begeistert - und teste nun die 0,5-Liter-Dosenabfüllung aus der neuen Europa-Dependance. Dosen seien besser für Umwelt, Geschmack und Frische - beim Stone IPA war da absolut was dran.

Im Probierglas gibt es ein stark rötliches Karamell- bis Kastanienbraun, eine mittlere Hefetrübung und sehr viel dichten cremigen, beigefarbenen Schaum zu sehen. Dessen Stabilität ist schlichtweg beeindruckend. Da scheint dann wohl doch sehr viel Hopfen mit im Spiel zu sein, beim Arrogant Bastard Ale reden wir von dreistelligen IBU. Der Duft indes zeigt eher Honig, Pfirsich und Röstmalz, on top erst der harzige Hopfen.

Der malzige Antrunk bringt Frische und Vollmundigkeit unter einen Hut, die Hefigkeit ist gut ausgebaut. Sehr schnell krallt sich die bittere Hopfigkeit fest - und lässt nicht mehr los. Zwar lässt auch der Körper sein breites Spektrum an Malzen erleben, doch der Hopfen ist noch stärker. Neben bitterhopfigen, grasigen, harzigen Hopfennoten gibt es fruchtige Akzente nach roten Früchten, wie etwa Johannisbeere oder Stachelbeere. Sehr bitter und noch dazu röstmalzig schließt das arrogante Ale ab. Zu süß, zu lasch?! Zum Glück nicht. Stattdessen gibt es sehr viel masseninkompatiblen Geschmackde, man erst einmal verdauen muss.

Schwer zu sagen, ob ich nun das Arrogant Bastard Ale mit 7,2 % ABV oder das Stone IPA mit 6,9 % ABV lieber mag. Beide haben ihre charmanten Charakterzüge und die gemeinsam hohe Qualität. Das samtige, kaffeearomatische Röstmalz wiegt beim Arrogant Bastard die kräftige Bitterwürze auf. Sperrig?! Vielleicht. Aber durchaus stimmig arrangiert, keine Geschmacksnote trampelt der jeweils anderen auf den Fuß, alle Facetten erhalten ihren berechtigten Auftritt. Und dann ist dieses Ale auch noch gefährlich süffig, was unter anderem auch am ordentlichen Frischeeindruck liegt. Jedes Bier nach dem Arrogant Bastard Ale hat automatisch verloren. Arrogant?! Durchaus. Aber hinter dieser Arroganz steckt auch sehr viel Inhalt.

Bewertet am

83% Tolles Bier mit einer leicht übertriebenen Malzigkeit

Avatar von Blueshawk

- braun-rote Farbe mit sehr guter Schaumbildung
- Aromen nach Röstmalzen und ein leichter Hauch von Citrus und Pinie
- passende Carbonisierung
- der Antrunk ist erst einmal malzig herb
- es braucht schon eine gewisse Zeit, bis man die verschiedenen komplexen
Noten auseinander dividieren kann,
- erst im Mittelteil findet man dann etwas Johannisbeeren, Karamell und Brot
- das Malzige hat hier einen leichten Beiklang von verbranntem Zucker
- im Abgang wird mir genau diese Malzigkeit dann doch etwas zu viel des
Guten über den gesamten Verlauf gesehen

Bewertet am

91% Hammer!

Avatar von Bier-Sven

Warum habe ich das bis jetzt nicht in mein Glas bekommen?

Grundsätzlich anders, mutig, neu und für mich eine Erweiterung des Horizonts.

Malz trifft Aromahopfen!

Empfehlung!

Bewertet am

100% Eines der besten Biere die ich je getrunken habe!

Avatar von Schmosi

Die perfekte Mischung von Hopfen ind Malz, Bitterkeit und Süße. Aggressiver Geschmack und dennoch süffig!

Bewertet am

78% This is an aggressive beer. You probably won't like it.

Avatar von dreizack

"This is an aggressive beer. You probably won't like it. It is quite doubtful that you have the taste or sophistication to appreciate an ale of this quality and depth." - So steht es auf dem Etikett des Arrogant Bastard Ale. Weniger "dicke Hose" war selten. Die Mannen um Greg Koch hauen mächtig auf den Putz - und sie meinen es ernst. Es ist schwer, die Komplexität und die schier überbordende Aromenfülle dieses Strong Ales zu dechiffrieren. Auch ich maße mir nicht an, bis zum Kern dieses Bieres vorgedrungen zu sein, dass einen mit seiner Breitschultrigkeit, seinem grimmigen, verächtlichen Blick und seiner knüppelharten Macho-Attitüde definitiv einschüchtert.

Schon beim Einschenken erkennt man in der rotbraunen Flüssigkeit mit den rubinroten Schimmern und der dünnen Schaumkrone einen selbstverliebten Egoisten, der sich keine Mühe gibt einem zu Gefallen. Sättigende Röstmalzaromen steigen in die Nase, begleitet von offenbar bereits eingeschüchterten Zitrusnoten. Ein Becher Harz wurde hineingekippt und Piniennadeln und eine ordentliche Menge reifer, roter Beeren. Ein voller, reichhaltiger Körper bahnt sich den Weg zum Gaumen. Wie schweres Brokat legt sich die Malzdecke auf die Zunge. Toffee- und Karamellnoten bringen etwas Süße ein, bevor der Hopfen mit schweren Stiefeln die Bitterkeit vor sich her kickt.

Grapefruitnoten sowie Aromen von Orangeschalen und Johannisbeeren finden sich im Sud, ein schokoladiger Beigeschmack, etwas Honig, florale Aspekte, Nüsse, dunkle Brotrinde, Kräuter, verbrannter brauner Zucker ... die Liste ließe sich lässig erweitern. Ein enigmatischer Trunk. Sehr hopfig, schwer malzig, intensiv würzig, dezent blumig.

Ein recht unnahbarer Zeitgenosse. Dennoch: irgendwie nicht unsympathisch.

Bewertet am