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Beer like star Ybnstoker Suicide Blonde

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol 5.7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#33315

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
79% Avatar von Schluckspecht

79% Blond malzig mit gelassener Zitrusbitterkeit

Avatar von Schluckspecht

Nach bereits drei sehr überzeugenden Sorten von Ybnstoker kommt mit dem Suicide Blonde nun der vorerst letzte Kandidat - alle noch ausstehenden weiteren Sorten bietet mein Edeka momentan nicht an. Hierbei handelt es sich um ein American Pale Ale mit 5,7 % vol. Alkohol. Mit den Aroma- und Bitterhopfen Magnum, Tradition, Citra und Cascade kommt es auf moderate, stilgerechte 40 IBU. Neben Gerstenmalz kam auch Weizenmalz zum Einsatz.

Vor mir steht ein leicht fahles bis gräuliches Dunkelblond mit einer schön anzusehenden, festen weißen Schaumkrone. Für die Nase unterbreitet das amerikanisch angehauchte Pale Ale aus Erzgebirge unaufdringliche Zitrusfrüchte und eine gut dazu abgestimmte erdige Würzigkeit, die sowohl vom Malz als auch vom Hopfen kommt. Mit angenehm säuerlichen Zitrusnoten legt das Pale Ale los, die in einem schön cremigen, mundfüllenden Malzkörper integriert sind. Das tolle Mundgefühl ist definitiv auch der neutralen Hefe zuzuschreiben, die hier stilgerecht keine eigenen Geschmacksnoten einfließen lässt. Mit subtiler, erdiger Grasigkeit unterlegt breiten sich die leicht herben Zitrusnoten (gut gereifte Zitrone, Bitterorange, Grapefruit) breitflächig aus - eine Fruchtklatsche gibt es jedoch nicht.

An hopfenbasierter Bitterkeit wird im grasig-harzigen Abgang nicht gespart, für nur 40 IBU passt die Rechnung allemal. Es ist noch so mild, dass man problemlos Zeuge der guten Süffigkeit wird. Einen gestandenden Pale Ale-Kenner überfordert die Hopfenbitterkeit jedoch keineswegs, zumal sie sich schon sehr frühzeitig ankündigt. Allerdings hätte ich final gern noch etwas mehr Frucht und Restsüße als Gegenstück zur kräuerig-pinienharzigen Magnum-Bitterkeit. Das recht ordentliche Volumen der hellen Malze überspielt zudem den noch vergleichsweise niedrigen Alkoholgehalt, so dass das Suicide Blonde nicht annähernd so wässrig wie viele andere Pale Ales wirkt. Das Hopfenstopfer Citra Ale bekommt ernsthafte Konkurrenz...

Bewertet am

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