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Beer like star Wychwood Hobgoblin IPA

  • Typ Obergärig, India Pale Ale (IPA)
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 3 Rezensionen

#31842

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
83% Avatar von ElftbesterFreund
82% Avatar von LordAltbier
79% Avatar von Schluckspecht
61% Avatar von goldblumpen

61% Brutaler Gnom

Avatar von goldblumpen

Das Hopgoblin IPA ist ein verdammt bitteres IPA. Mir persönlich ist es zu bitter, aber es hat sicher seine Freunde.

Bewertet am

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79% Ein Brite auf Hopfenexkurs

Avatar von Schluckspecht

Noch gar nicht so lange dürfte es das Hobgoblin IPA der Wychwood Brewery geben - wenn ich richtig zählen kann, wäre dies nach dem normalen Hobgoblin, dem Gold und dem KingGoblin der bereits vierte Kobold im Sortiment. Mein Exemplar hat 5,6 % vol. Alkohol auf dem Zähler, frühere Abfüllungen hatten noch 5,3 %. Beim Öffnen der Flasche fallen sofort markante Hopfennoten auf. Manche mag es an Katzenpisse erinnern, mich indes eher an säuerliche, gelbe Früchte. Was das genau ist? Da bin ich etwas überfragt, da ich nicht direkt den Finger drauf halten. Mich erinnert es an Stachelbeere, Physalis, etwas Karambola und Kiwi. Ich weiß nur, dass ich diesen kräftigen, fruchtigen Hopfenduft richtig liebe. Würziges Malz unterstreicht den hopfenwürzigen Duft. Ich deute amerikanischen Hopfen, einen ähnlichen Hopfenduft kenne ich auch von Stone Brewing. Auf dem teils zugeklebten Rückenetikett kann ich etwas von Fuggles, Golding und Styrian Hops lesen, aufgefrischt und trockengehopft mit den Amerikanern Mosaic, Chinook und Centennial. Operation geglückt.

Die Optik gerät da fast in Vergessenheit, doch so schlecht sieht das Hobgoblin IPA nicht aus: Kräftig golden, trotz Hefe in der Zutatenliste praktisch klar (minimal opale Trübung) und eine zarte, schnell schwindende Schaumkrone. Optisch ein englisches Ale wie viele andere - aber deshalb nicht hässlich.

Weich und mild, ja geradezu cremig steigt das IPA ein. Der Geschmack tendiert ins Trockensäuerliche, der Hopfen eher ins Würzige als ins Fruchtige. Würzig mit angenehmer Restsüße zeigt sich das Malz. Die interessanten Fruchtnoten aus dem Duft, zusätzlich etwas Orangenschale, sind auch geschmacklich vorhanden, hämmern aber nicht wie eine Dampfwalze auf die Geschmacksnerven. So bleibt trotz der amerikanischen Hopfen genug Entfaltungsraum für den lässigen englischen Stil. Eine Spur zu wässrig finde ich es aber dennoch bisweilen. Der trockensäuerliche Charakter zeigt sich in feinperligen Weißwein- und Sektnoten, die dem recht leichten Körper einen eigenen Stil verleihen. Im Abgang hat sich diese Kreativität verbraucht, grasig herb bis bitter mit klebriger Restsüße endet das ansonsten recht milde und einladend fruchtige Ale, welches den englischen Stil ansprechend mit Hopfen aus der neuen Welt aufpeppt.

Nun könnte ich auf die kleinen, aber feinen Mängel dieses Bieres anspielen: Hier ein wenig zu wässrig, da eine Spur zu säuerlich, woanders etwas zu unrund und final etwas zu klebrig und zu simpel gestrickt. Aber da dies zu einfach wäre, lobe ich stattdessen den erfrischenden Charakter, der mit seinen charmanten Defiziten gut umzugehen weiß und mich trotz der gut zu erfassenden, kräftig betonten amerikanischen Hopfen permanent an den englischen Stil erinnert - dieses unvergleichliche Mundgefühl, die schlanke Süffigkeit, die intensive Malzigkeit. Vielleicht ein Bier, das man liebt oder hasst - dazwischen gibt es nichts. Es erfreut mich, dass ein IPA nicht immer gleich schmecken muss, um zu gefallen. Das Hobgoblin IPA ist in erster Linie ein Brite, erst in zweiter Instanz ein Amerikaner.

Bewertet am

82% Gutes IPA!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist fein-säuerlich, spritzig und auch etwas bitter-herb, man schmeckt feine Citrus- & Passionsfrucht-Noten. Der Mittelteil ist fein-säuerlich, sehr spritzig und hat neben feinen Citrus- und Passionsfrucht-Noten auch eine leichte Weißwein-Note, im Hintergrund erkennt man eine leicht herbe Hopfen-Note. Der Abgang ist bitter-herb und hat eine intensive Orangen-Mandarinen-Note sowie etwas Grapefruit. Fazit: Ein gutes IPA. Schmeckt!

Bewertet am