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Beer like star Wolfscraft The Export

  • Typ Untergärig, Export
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#34003

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
79% Avatar von Schluckspecht
78% Avatar von goldblumpen

78% Fuck the IPA

Avatar von goldblumpen

Unter dem Titel "Fuck the IPA" wird dieses Bier als Rebll unter den Export-Bieren gehandelt.
Was mir an den Wolfscraftbieren allgemein und auch an diesem hier gefällt, ist seine Eigenständigkeit, die nicht nur propagiert, sondern wirklich gelebt wird.
Es ist ein schön herb-hopfiges Bier, aber ohne die amerikanisch-hopfige Richtung zu gehen. Andererseits grenzt es sich schön gegen die Export-Bier ab, welche oftmals das Billigbier-Segment beherrschen.
Ein tolles Bier mit einen wunderbaren Eigenheit.

Bewertet am

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79% Wolfsrudel auf Rebellionstour

Avatar von Schluckspecht

Frisch im Rudel dabei ist das Export, welches als Punk unter den Exportbieren dem IPA den Mittelfinger zeigt. Der Anarchie-Wolf kommt auf 5,6 % vol. Alkohol und bleibt den Bio-Zutaten treu.

Opaltrüb und goldgelb steht das Export mit zarter, weißer Schaumkrone im Glas und verströmt dabei einen blumig-süßen, leicht tropenfruchtigen Duft (Mango, Grapefruit). Der Schaum verfliegt schnell, doch die malzig-süße Fruchtigkeit bleibt.

Der gut karbonisierte Antrunk bietet viel von Allem: Süße, Würzigkeit, Trockenheit, Fruchtigkeit, Blumigkeit, aber auch etwas Alkohol. Man könnte dem Export-Wolf nun Unentschlossenheit unterstellen, da diverse Charaktermerkmale anderer Bierstile abgegrast werden. Neben der Süße fällt im Einstieg vor allem eine blumige Tropenfruchtnote auf, die hier wiederum wie im Duft in erster Linie an Mango und Grapefruit erinnert. Das Mundgefühl ist dabei so schlank und vollkommen wie bei einem milden Bockbier. Biscuit und Kräuternoten wie in der Geschmacksangabe genannt, findet man ebenfalls in nuancierter Gestalt. So bleiben wirklich kaum Wünsche offen - der aromatisch-schlanke Körper hat von süß und blumig bis würzig und grasig-herb wirklich viel zu bieten. Mit süßen, blumig-kräuterig angehauchten Biscuitnoten endet das Exportbier ziemlich ausgefeilt. Für mich könnte es final aber gern herber und dafür weniger süß ausfallen.

"Fuck you, IPA!" ist eine Kampfansage und dazu gehört Mut - dafür allein schon mal Respekt an Wolfscraft, sich nicht dem allgemeinen Trend unterzuordnen. Ich bin ja ausgesprochener IPA-Liebhaber und das auch nicht ohne Grund. Das Export von Wolfscraft spuckt interessante Töne und erinnert daran, dass es auch etablierte Bierstile heute noch bringen, wenn man sich intensiver mit ihnen widmet. "Kalthopfung" ist da das Zauberwort. Ein wirklich gutes Export! Dennoch kann es aus meiner Sicht ein gut gemachtes IPA nicht ersetzen. Aus dem untergärigen Bierstil bringt das Export aber andererseits fast alles hervor, was man liefern kann.

Bewertet am