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Beer like star Windswept Typhoon

  • Typ Obergärig, IPA
  • Alkohol 6.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 2 Rezensionen

#24428

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
95% Avatar von dreizack
84% Avatar von madscientist79
54% Avatar von Ernesto
53% Avatar von Bier-Klaus

53% Rezension zum Windswept Typhoon

Avatar von Bier-Klaus

Windswept Brewing Typhoon Amarillo IPA 6,2% ABV.
Bernsteinfarben und leicht trüb mit einer enormen Krone aus sahnigem Schaum. Es riecht extrem nach Harz und bitteren Kräutern. Der Einstieg beginnt ruhig, der Geschmack ist sehr bitter nach Wermut. Der gute Amarllo Hopfen kommt hier gar nicht zur Geltung. Wie schon beim Tornado mit dem Citra Hopfen könnte man sich den guten Aromahopfen hier sparen und einen billigen Bitterhopfen einsetzen.

Ich hätte auch gerne die Version vom "Dreizack" gehabt, die scheint deutlich besser gewesen zu sein.

Bewertet am

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95% Rezension zum Windswept Typhoon

Avatar von dreizack

Das Windswept Typhoon ist ein wunderbar mildes Amarillo-Single-Hop-IPA. Amarillo-Hopfen mag ich ohnehin ganz besonders und derart mit Bedacht gestopft, ist er für mich ein Hochgenuß. Windswept Brewing, im Nordosten Schottlands, in der kleinen Provinz Moray beheimatet, existiert erst seit 2012. Dafür ist das Portfolio mit 7 Bieren schon mehr als ordentlich. Die gängigen Blogs verraten ansonsten bislang wenig über die feine Microbrewery, die von zwei ehemaligen Royal Air Force-Piloten gegründet wurde. Mithin eine Rarität, das Typhoon.
Ein herrlich orangefarbenes, naturtrübes Bier lacht mich an. Die Schaumkrone ist voluminös, sahnig-luftig-cremig, von feinporiger Konsistenz und relativ standhaft.
Zitrale Aromen (vor allem Mandarine und Orange) und der Duft einer Blumenwiese machen sofort Lust auf den ersten Schluck. Etwas Hefe lässt sich riechen, auch ein wenig Koriander; ein insgesamt wunderbar aromatischer Geruch.
Antrunk und Körper sind für ein IPA unvergleichlich weich. Leicht schäumend und mit reduzierter Karbonisierung wirkt das Amarillo-Single-Hop-Bier überraschend luftig, fluffig und dezent feinherb. Eine außergewöhnliche, interessante IPA-Erfahrung, die der Süffigkeit einen Turbo Boost verleiht. Eine leichte Malz- bzw. Karamellnote wirkt auf das Aroma ein, ebenso kommen harzige und würzige Untertöne durch. Zu den geruchlich angedeuteten Mandarinen und Orangen gesellen sich im weiteren Trinkverlauf noch Aprikosen und reife Äpfel. Im Endergebnis entsteht ein absolut eigenständiges Bouquet.
Der Abgang wird nur moderat herber, die Fruchtigkeit und auch die floralen Noten bleiben erhalten.
Die Gralshüter werden beklagen, dass das Typhoon zu mild sei, zu wenig bitter für ein IPA und das der Amarillo-Hopfen nicht klar zur Geltung kommt. Ich kann dem nicht zustimmen. Unabhängig davon welche Biertypisierung auf dem Etikett angegeben wird ist es für mich vor allem eins: unglaublich gut. Mild. Frisch. Charakterstark. The fine art of of understatement. Ein jederzeit willkommener Wirbelsturm.

Bewertet am