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Beer like star Warburger Urtyp

  • Typ
  • Alkohol
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 76% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#4231

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
97% Avatar von TiloTekk
78% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Bier-Klaus
58% Avatar von MaMo90

78% Norddeutsches Flüssigbrot

Avatar von Schluckspecht

"Das Gute aus der Warburger Börde" steht in Form des Warburger Urtyp in einer knubbeligen 0,33-Liter-Flasche vor mir. Urtyp, was soll das sein? Untergärig und dunkel, schreibt die Brauerei. Und Folgendes: "Schon 1957 braute Franz Kohlschein zur Warburger Oktoberwoche diese Spezialität: Aus dunkel gedarrtem Taubermalz, mit Tettnanger Hopfen verfeinert, über 90 Tage im Lagerkeller gereift, nach bewährtem Rezept." Für das Vollbier werden 5,0 % vol. Alkohol und 45 kcal je 100 ml genannt. In der Zutatenliste reichen mit Brauwasser, Gerstenmalz und Hopfen drei Zutaten einfach aus.

Halbdunkel und klar - allerdings nicht lupenrein filtriert - steht das Urtyp im Glas mit wenig, eher flüchtigem Schaum. So schlecht fällt die dünne Schaumkrone aber nicht aus und kurzes Schwenken bringt sie sofort wieder zurück. Die rotbraune Farbe lässt sich als hasselnussbraun einsortieren. Dunkle Malznoten vernimmt auch die Nase: Es geht in Richtung Pumpernickel, Sauerteigbrot, dunkler Brotkruste, abgerundet durch etwas Apfelkompott und Karamellsüße - und eine Spur Mandel. Ein süß-malzig-röstiger Duft, wie er auch typisch ist für so manches dunkle Bockbier.

Frisch und rezent steigt das Urtyp malzig mit fast schon limonadiger Süße ein. Die Ausgewogenheit bekommt man hier aber wirklich noch gut hin: Nicht zu süß, nicht zu erdrückend malzig. Brotige Geschmacksnoten geben den Ton an - es schmeckt vollmundig und nahrhaft. Die spritzige Kohlensäure verhindert, dass das Untergärige gar so sättigend wirkt. Mit der Süffigkeit kann man zufrieden sein. Der Hopfen bringt sich subtil mit erdig-floralen Noten ein. Wenig Bittere, dezentes Aroma - typisch für den Tettnanger Hopfen. Charakterlich wirkt das Warburger Urtyp damit bodenständig und gelassen. Eine erfrischende Wirkung kann man ihm aber auch nicht abstreiten. Etwas Fruchtigkeit und Süße - eher Birne als Apfel - sorgen dafür, dass es nicht zu ernst und langweilig wird. Auch beim Geschmack entdecke ich wieder die Mandel. Das Warburger Urtyp bleibt also nicht einfach an der Oberfläche, es taucht auch in die Tiefe ab.

Der Abgang bietet bei filigraner Hopfenwürze eine schöne Auswahl an getreidiger Malzigkeit - wiederum mit röstigem Touch - final auch eine gewisse Kernigkeit. Das interessante und ausgewogene Geschmacksprogramm zeugt von einer gewissen Qualität und Hingabe. Empfehlenswert!

Bewertet am

97% Das Festbier von der Warburger Oktoberwoche

Avatar von TiloTekk

Süffig, malzig, gut.

Ich empfehle den Verzehr vom Fass.

Bewertet am

58% Kein Dunkles, kein Pils

Avatar von MaMo90

Der Einstieg ist brotig-süßlich wie auch der Geruch.
Farbe hellbraun und klar.
Körper schlank, Reszenz deutlich zu hoch (vllt beim Ausschank vertan).
Der Abgang bitter vom Röstmalz, als auch vom Hopfen.

Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt, vllt hab ich auch bloß auf das Falsche gehofft.

Bewertet am

73% Rezension zum Warburger Urtyp

Avatar von Bier-Klaus

Bitte die kleine nette Brauerei nicht mit Warsteiner verwechseln! Danke!

Der Urtyp kommt hellbrau und blank an den Tisch wie ein Märzen.
Die Blume ist grobporig und dicht, der Geruch röstmalzig und süßlich.

Der Antrunk ist sehr vollmundig, rund und wenig rezent, weil aus dem Faß.
Es schmeckt nach dunklem Malz, süßlich, brotig und sehr ausgewogen.
Der Nachtrunk ist zweimal herb, einmal röstmalzig bitter und auch hopfig herb,
das ist zum Abschluß ein guter Ausgleich zum süßen Mittelteil.

Sehr süffig.

Bewertet am