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Beer like star Synde Bräu Blondes

  • Typ Untergärig, Helles
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 67% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#35146

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
67% Avatar von Schluckspecht

67% Angenehm mildes Helles, aber leider nicht mängelfrei

Avatar von Schluckspecht

"Würzig - neu entdeckt - anders" - das Synde Bräu Blondes stellt sich vor, klassisch untergärig gebraut und noch dazu unfiltriert, kommt es auf gängige 5,1 % vol. Alkohol. Neben Gerstenmalz kam hier auch Weizenmalz zum Einsatz, weitere Informationen erspart man dem Durstigen und so kann das Auge auch direkt schon auf die gelborangene, hefetrüb opaleszierende Optik fallen, die von einer stabilen, cremigen Schaumkrone gekrönt wird. Die Natürlichkeit unterstreicht die inhomogene Hefetrübung, die feinsten Trübstoffe sowie Hefebröckchen auf dem Glasboden.

Es empfängt mich ein mildhopfiger, hefiger Duft mit hellen Malznoten und dezenter Karamellnote. Das Blonde zeigt sich in der Nase eher süß als würzig, kernig, herb oder gar sauer. Mit angenehmer Malzsüße geht es so auch in den außerordentlich sauberen, weichen Antrunk, bei dem sich die feinperlige Kohlensäure sehr harmonisch einfügt. So weich und zuckerig baut sich eine hohe Süffigkeit auf, der Geschmack hält sich indes mit Intensität zurück. Es bleibt auch im schnörkellosen Körper bei milden Malz- und Hopfennoten, wobei eine subtile Würzigkeit registriert werden kann. Einen außergewöhnlichen Geschmack kann ich jedoch nicht feststellen, wenn ich mal von der leichten Buttrigkeit absehe. Vielmehr stört mich am Abgang eine gewisse Muffigkeit bzw. Ranzigkeit - nicht dramatisch, aber feststellbar (vor allem, je größer die Schlücke werden). Immerhin gewinnt der anfangs zu zaghafte Hopfen mit jedem Schluck an gewinnbringender Grasigkeit. Das reicht aber leider nicht aus, um die Fehlnoten im Abgang komplett zu überdecken. So hinterlässt mich das Blonde mit gemischten Gefühlen. Die Ansätze sind definitiv gut und lecker ausgeführt. Mit einer anderen Abfüllung (meine ist bis zum 08. März 2020 haltbar) oder frisch vom Fass kann das Helle aus Leipzig schon wieder völlig anders in Erscheinung treten.

Bewertet am