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Beer like star Svijany Svijanský Máz

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze 11%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 5 Rezensionen

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Zucker
    #5879

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 6 Bewertungen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 1 Bewertung von Florian
    73% Avatar von Snareler
    72% Avatar von Jeuni
    68% Avatar von goldblumpen
    68% Avatar von Schluckspecht
    65% Avatar von Axel
    41% Avatar von Florian

    73% Na zdraví!

    Avatar von Snareler

    Ich verkoste dieses Bier, weil es bei Lidl unter den üblichen Verdächtigen (Perlenbacher, Krombacher u.s.w.) herausgestochen hat.Es sieht im Glas schön golden aus. Die Krone ist absolut einladend, hält eine Zeit und hat eine schöne Blume. Es riecht leider etwas metallisch-schal, was aber auch an der Tatsache liegen kann, dass es sich hier um Dosenbier handelt. Kohlensäure ist zwar kaum zu sehen, dazu aber später mehr.Beim Antrunk steigt einem der intensiv malzige, aber leider eben metallische Geruch sehr in die Nase. Geschmacklich geht es voll klar. Malziger Einstieg mit einer gewissen Bitterkeit, die aber keinesfalls störend wirkt.Im Körper dann deutlich mehr Hopfen. Der Saazer Hopfen schmeckt ja sowieso anders als jener Hopfen der deutschen Biere. Mild und zartbitter beschreibt es gut. Fruchtig wird es zwar nicht so richtig, aber eine leichte Apfelnote vermag in der "Ferne" erschmeckbar.Der Abgang dann typisch tschechisch. Der Malz ist noch lange spürbar. Ich bekomm dabei auch keine Mundwüste, was bei anderen Bieren oft der Fall ist. (Damit meine ich diesen bitteren Nachgeschmack, der sich in jedem Mundwinkel festsetzt und zum Nachtrinken anregt).Fazit: Ich werde mir demnächst eine Palette davon holen, bevor es wiedr verkauft ist. Für den Preis geht das schon klar. Kommt vlt nicth an dasganz edle CZ-Bier ran, aber nah genug. Es schmeckt auch im Gegensatz zur Behauptung meines Vorredners nicht dünn. Vlt etwas sauer, was aber gut ins Bild passt. Einzig die Kohlensäure ist hier wirklich rar, was dem Bier etwas die Frische nimmt. Ob nun Zucker genommen wurde oder nicht, es schmeckt großartig malzig und nicht pappsüß. Wenn ihr Freunde des östlichen Bieres seid solltet ihr das mal probieren. Ich werde jetzt jedenfalls den Rest genussvoll in mich reinschütten und Meddl hören. Na zdraví allerseits und out!

    Bewertet am

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    72% Leckerer Tropfen

    Avatar von Jeuni

    Für ein Pils vielleicht etwas zu dunkel, aber noch im Rahmen. Die Schaumkrone ist grobporig, fällt aber nicht zu schnell zusammen. Das Bier riecht pilstypisch nach Hopfen. Obwohl Zucker zum brauen verwendet wurde, wohl um am teuren Malz zu sparen, ist das Bier nicht sonderlich süß, sondern entspannt erfrischend. Sonst gibt es zu diesem Bier leider nicht viel zu sagen, außer das es recht dünn ist und dadurch super süffig.
    Insgesamt ein leckeres und süffiges Pils, leider ohne große Besonderheiten.

    Bewertet am

    68% Herb erfrischend und charaktervoll

    Avatar von Schluckspecht

    Das Besondere an dieser tschechischen Brauerei hat Axel ja schon genannt: Die Biere sind unpasteurisiert und erhalten dadurch ihre ganz eigene Note, die selbst innerhalb der Tschechischen Republik vom Geschmackseinerlei abweicht. Daher zählt die Pivovar Svijany auch zu meinen liebsten Brauereien des Landes. Das Elfprozentige (kennzeichnet natürlich die Stammwürze) ist der moderate Einstieg und bietet kaum weniger Alkohol als das Rytíř 12 % (das hat aktuell 5,0 % ABV). In beiden taucht übrigens Zucker in der Zutatenliste auf, wobei dieser zumindest bei allen mir bekannten Svijany-Bieren alles andere als fehlplatziert ist. Auch Hopfenextrakt ist dabei.

    Das strahlende, kristallklare Gold macht wahrlich keinen schlechten Eindruck im Glas. Lebendig sprudelnd mündet es oben in einer sehr kompakten und recht stabilen Schaumkrone. Würzig malzig wie ein gutes deutsches Lagerbier präsentiert sich der kräftige Duft, im Hintergrund entdeckt man Honig und Karamell, dazwischen frohlockt grasiger Hopfen.

    Schlank und spritzig steigt das Svijanský Máz ein. Die Gewichtung liegt auf dem würzigen Malz, wobei der Zucker harmonisch mit süßen Impulsen abrundet. Der Hopfen lässt nicht lange auf sich warten und bringt würzige Noten, später auch blumig-erdige Noten, in den gar nicht mal so dünnen, kernig-frischen Körper. Trotz Zuckerzusatz erscheint der Körper gewiss nicht zu süß - stattdessen rundet er die vorwiegende Würze gekonnt ab und pflegt angenehm fruchtige Noten ein. Der Abgang fällt indes nicht ganz so harmonisch aus, sondern erscheint einfältig hopfenherb. Das wirkt zwar nicht extrem billig, aber eben auch nicht hochwertig. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an diesen kräftigen Hopfenimpuls, begleitet von etwas Restsüße und dezent aufkommender Säure. Nicht wirklich edel, aber charaktervoll...

    Geschmacklich ist das Máz 11 % sehr nah am Rytíř 12 %, wobei mir der "Ritter" etwas tiefgründiger und ausgefeilter erscheint. Aber auch das Elfkarätige finde ich überraschend überzeugend. Es hat Charakter, transportiert einen typisch tschechischen Geschmack, wirkt frisch und interessant. Davon können sich sogar innerhalb Tschechiens einige vergleichbare Biere eine ordentliche Scheibe abschneiden...

    Bewertet am

    65% Eigentlich ein normales Bier aber unpasteurisiert

    Avatar von Axel

    Ich bin wahrlich kein Bierexperte, aber das Bier schmeckt mir hervorragend. Das Bier mag zwar nicht sonderlich kreativ sein und ist ein in Tschechien ein gewöhnliches Supermarktbier,aber es ist unpasteurisiert ! Daher schmeckt es wesentlich frischer als die gesamte deutsche Massenware.

    Bewertet am

    41% Rezension zum Svijany Svijanský Máz

    Avatar von Florian

    Farblich wie ein nahender Sonnenuntergang, golden, strahlend —

    Das war’s dann auch. Dieses Bier scheint nicht für den Genuss, sondern für das billige Besäufnis. Mit 11% Stammwürze schon ziemlich dünn, wurde auch noch Zucker verwendet, um am teureren Malz zu sparen. So bekommt man auch nur ein dünnes, nicht malziges, kaum aromatisch gehopftes Bier. Dieses ist durchaus trinkbar, aber empfehlen kann ich dies nicht.

    Ein gutes Beispiel, wie Bier nicht sein sollte.

    Bewertet am