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Beer like star Sudden Death Steven Seagull

  • Typ Obergärig, India Pale Ale
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 84% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#32169

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
87% Avatar von CaptainFriendly
86% Avatar von ElftbesterFreund
79% Avatar von Schluckspecht

87% Möwe Brutal

Avatar von CaptainFriendly

Eine blutrünstige Möwe im Outfit eines Schiffskochs (im übrigen eine Paraderolle für Steven Seagal) droht uns auf dem Etikett mit einer zerbrochenen Flasche: "Fünf derbe Hopfensorten sorgen für geschmeidiges Gefieder, Du Vogel!" Na, na.

Das "Steven Seagull" ist hellbernsteinfarben mit üppigem, sahnigem Schaum und einem reizvollen, fruchtigen Duft. Der Antrunk ist erfrischend spritzig und nicht zu bitter (44 gut verpackte IBUs), wodurch die Fruchtaromen auch schön erhalten bleiben. Es ist so vollmundig, wie die 6,5 Vol.-% es versprechen und hat einen fruchtigen, feinherben Abgang.

Just another IPA? Not at all! Es ist wirklich eines, bei dem es schade wäre, wäre es nicht gebraut worden...und das sage ich aufgrund der aktuellen Flut an IPAs nicht mehr so oft.

Bewertet am

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79% Außergewöhnliche Seemöwe

Avatar von Schluckspecht

Olli von Sudden Death Brewing hatte richtig Spaß bei der Namensgebung seiner Kreationen: Nach Juice Willis und dem hier vorgestellten Steven Seagull (natürlich mit abgebildeter Seemöwe, gestaltet von Mathieu Beaulieu) ist bestimmt bald mit einem Choc Norris zu rechnen. Ich mag es, wenn sich jemand Gedanken macht. Kreativ ist es allein schon, beide Hobbys - Eishockey und das Bierbrauen - unter einen Hut zu bringen. So kam es zum Logo mit gekreuzten Hockeyschlägern und dem Namen der Brauerei. Und da es am Timmendorfer Strand keine lokale Brauerei gab, musste man selbst die Initiative ergreifen. Als Kuckucksbrauer nisten sich die wirklich sympathischen Jungs von Sudden Death Brewing bei Klüvers ein.

Aber gut, zurück zum Bier. Beim Steven Seagull handelt es sich um ein naturtrübes India Pale Ale mit 6,5 % vol. Alkohol und 44 IBU. Gehopft wurde laut Homepage mit den Hopfensorten Magnum, Columbus, Simcoe, Mosaic, Azacca und Amarillo - das kann sich aber von Sud zu Sud ändern, da sich die Biere von Jan und Olli im stetigen Entwicklungsprozess befinden. Weiterhin kam neben Gerstenmalz die (vermutlich geschmacksneutrale) Hefe namens Safale US-05 zum Einsatz. Die optimale Trinktemperatur soll sich zwischen 10 und 12 °C befinden.

In einem kräftigen Gold steht das IPA mit allerhand Schwebstoffen natürlich trüb im Glas, darüber steht eine gemischtporige und relativ stabile Blume. Schon während des Eingießens fällt ein kräftiger, markanter Duft nach Citrusfrüchten und Blaubeeren auf. Dahinter lauern brotige Noten, Honig, Karamell und Pinie.

Sehr samtig und mild steigt das Steven Seagull ein. Schnell schaltet sich eine kräftige Fruchtigkeit nach Zitrone und Blaubeeren hinzu. Gerade die beerigen Noten machen das IPA außergewöhnlich. Der Trunk fällt weich und mild aus, doch fehlt es ein wenig an Frische. Das süße, nur leicht würzige Malz hinterlässt keinen besonderen Eindruck, während man von der Hefe (wie vermutet) geschmacklich und im Aroma praktisch nichts vernimmt, abgesehen vom samtigen Mundgefühl. Im recht herben Abgang wird es trockener mit leichten Pinien- und Harznoten. Nichts Spektuakuläres, aber absolut ansprechend...

Wer es amerikanisch angehaucht mit besonderen Hopfennoten mag, darf gern zum Steven Seagull greifen. In der vorderen Hälfte gibt es eine interessante Fruchtaromatik, in der zweiten Hälfte tobt sich der Westküstenstil aus. Ich kann mir aber vorstellen, dass hier noch etwas an der Rezeptur geschraubt wird.

Bewertet am