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Beer like star Sierra Nevada Sidecar

  • Typ Orange Pale Ale
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze 13.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6-7°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

#32125

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
78% Avatar von Brini
75% Avatar von Schluckspecht

75% Mild, fruchtig und überraschend unspektakulär

Avatar von Schluckspecht

Manche Biere schmecken nach Orange, weil der Hopfen das so eben drauf hat. Und manchmal hilft man mit Orangenschale und etwas natürlichem Aroma nach. Letzeres ist der Fall beim Sierra Nevada Sidecar Pale Ale mit 5,3 % vol. Alkohol, welches in der typischen 355 ml-Flasche daherkommt. Als Hopfen verwendete man die Aromahopfen Equinox, Cascade und Mandarina Bavaria und erzielt damit einen Bitterwert von 35 IBU.

Die Optik im Glas stimmt auf das Pale Ale ein: Tiefes Orange mit Hefetrübung und feinsten Schwebteilchen. Der recht stabile Schaum, in altweißer Farbe gehalten, macht einen guten Eindruck. Der würzig-süße Duft mit Citrusnoten liegt ebenfalls vollauf im Erwartungsbereich. Allerdings hatte ich hier mit einem intensiveren Orangenduft gerechnet - das Sidecar tendiert eher in Richtung Grapefruit, Zitrone und Limette.

Malzig-frisch und mit feiner Perlage steigt das Pale Ale direkt schon ziemlich stämmig und vollmundig ein. Die Citrusnoten toben sich im voluminösen, saftigen Körper aus. Aber auch hier ist die Orange nicht sonderlich intensiv, geschweige denn künstlich. Die Aromatik erinnert daher an Witbiere, die ebenfalls mit Orangenschale "gewürzt" werden, diese Note jedoch bewusst nicht übeerspitzen. Danach verliert sich die Fruchtigkeit und das Pale Ale tendiert abnehmend spektakulär in die malzig-würzige Richtung. Zum Schutz der feinen Aromatik zeigt sich die Bitterkeit des Hopfens nur verhalten - es ist eben letztlich nur ein gewöhnliches Pale Ale. Im Abgang mangelt es etwas an Frische, hier wirkt das helle Ale schon ein wenig schal und gelangweilt auf der Brust. Getreidige, malzige Noten mit angenehmer Würze verbleiben im Nachgeschmack.

Mich reißt der Sidecar nicht unbedingt vom Hocker. Ja, es schmeckt durchaus - aber das war irgendwie auch nicht anders zu erwarten. Die vorliegende Aromatik bekommt man jedoch auch ohne Orangenschalen und Aroma hin, wenn man es darauf anlegt. Der besondere Touch fehlt. Bei Sierra Nevada lohnt es sich, eher zum IPA zu greifen. Übrigens: Vom orangefruchtigen Sidecar gibt es nunmehr eine IPA-Variante mit 6,8 % vol. Alkohol.

Bewertet am

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