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Beer like star Schmucker Doppel-Bock Dunkel

  • Typ Untergärig, Doppelbock
  • Alkohol 8% vol.
  • Stammwürze 19.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 62% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#2023

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
82% Avatar von Schluckspecht
42% Avatar von Biervana

82% Alkoholisch und schwer, aber eben auch kräftig und komplex

Avatar von Schluckspecht

Noch ist es herbstlich und einigermaßen warm, trotzdem schnappe ich mir das Schmucker Doppel Bock Dunkel mit seinen 8,0 % vol. Alkohol und nicht minder heftigen 67 kcal je 100 ml. Auch hier schwört man auf das weiche Odenwälder Wasser aus eigener Quelle. Sehr vollmundig, kraftvoll und röstmalzaromatisch soll das dunkle Doppelbock ausfallen, zu meiner Überraschung wird zudem auch eine ausgeprägte Bittere mit deutlichem Hopfenaroma versprochen. Neben Hopfen kam auch Hopfenextrakt zum Einsatz. Als Foodpairing bieten sich übrigens Wild, Steaks und süße Nachspeisen an.

Schwarzbraun soll es sein, im Glas deute ich vielmehr ein kräftiges, dunkles Rubinrot, welches blank filtriert im Gegenlicht erstrahlt. Der wenige Schaum gibt sich kaum Mühe und verschwindet sehr zügig. Der röstmalzige Duft kombiniert geröstete Eindrücke mit einer karamellsüßen Note: Kakao, Kaffee, Pumpernickel und eine Idee Lakritze. Eine angenehme, zarte Trockenobstnote nach Apfel und Pflaume kann ebenfalls entdeckt werden. Insgesamt tritt das Schmucker Doppel Bock Dunkel in der Nase recht trocken auf. Den hohen Alkoholgehalt kann man bereits erahnen, noch weiß er sich aber gut zu verstecken.

Der spritzige, malzige und recht trockene Antrunk liefert viele Eindrücke: Röstmalznoten nach Malzkaffee, Kakao und Pumpernickel treffen auf etwas Nuss-Karamell und eine subtile Trockenobstnote (Apfel). Auf diesen trockenen Grundcharakter setzt sich recht zügig eine hopfengrasige, herbe Note, die zwar nicht unbedingt stiltypisch ist, mir jedoch hier recht gut als Gegenpol gefällt. Unterdessen wird das Doppelbock eine Spur fruchtiger mit Noten nach Kirsche und Pflaume. Den Alkohol kann man im mächtigen, leicht schnapsigen Körper gewiss nicht abstreiten, doch immerhin kann er sich gut im komplexen Dickicht integrieren. Und scheinbar bringt er den Geschmack ordentlich voran.

Der trockene Charakter erinnert dabei an gesetzte Eindrücke wie Holz oder Tabak, während der Hopfen überraschend gut powert und zusammen mit feinen Röstmalznoten einen langen, kräftigen Abgang kreiert. Mir schmeckt's hervorragend! Der hohe Stammwürze- und Alkoholgehalt dient hier in der Tat dem Geschmack und der Komplexität. Trotz des ungewöhnlich herben, trockenen Charakters finde ich an der Balance ebenfalls keine Mängel- was auch daran liegt, dass sich das Starkbier dem trockenen, nur dezent fruchtig-süßen Charakter komplett treu bleibt. So fällt auch die Süffigkeit allemal zufriedenstellend aus - eine noch höhere Süffigkeit würde ich bei diesem Brocken weder wünschen noch verlangen. Doppelbock steht drauf, Doppelbock steckt drin! Und zwar ein guter!

Bewertet am

42% Rezension zum Schmucker Doppel-Bock Dunkel

Avatar von Biervana

Es ist Winter und draussen bibberts mit -5Grad. Es ist Zeit für etwas innere Wärme und ich denke das könnte gut funktionieren mit dem vor mir stehenden Tröpfchen. Stolze 8% auf der Umdrehungsskala lassen jedenfalls eine wohltuend verströmende Wärme erahnen. Lassen wir das heizen beginnen und fahren fort mit den eingiessen ins Glas. Das "Dunkel" welches auf dem Etikett prangt ist schon einmal nicht gelogen. Tiefrot, schon ins dunkelbraun gehend präsentiert sich dieses Doppel-Bock. Die Nase nimmt eine gute Süße sowie leichte Röstaromen auf. Die 8% sind zu diesem Zeitpunkt noch sehr gut versteckt. Der erste Schluck ist süß und nun kann ich auch nachvollziehen was es mit "einem schweren Körper" auf sich hat. Dieses hier erschlägt mich etwas. Nach der Süße kommt eine kurze bittere Note auf, allerdings wird beides ziemlich schnell durch die aufkommende Alkoholnote erdrückt. Diese zieht sich auch in den Abgang wobei dort noch der Hopfen vergebens versucht entgegenzuwirken...leider ohne Erfolg. Ja irgendwo müssen die 8% ja hin aber das ist mir dann doch zu viel des guten. Es macht nicht wirklich Lust auf mehr. Hat man das einmal im Kopf liegt die Konzentration bei den nächsten Ansätzen leider genau auf den negativen Punkten und werden somit weiter gestärkt. Ja es wärmt und ja es dreht...aber geschmacklich leider abgeschlagen.

Bewertet am