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Beer like star Scarecrow Organic Golden Pale Ale

  • Typ Obergärig, Organic Pale Ale
  • Alkohol 4.7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 53% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#9538

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
63% Avatar von LordAltbier
62% Avatar von Schluckspecht
52% Avatar von hightower
37% Avatar von Felix

62% Wässrig würzig

Avatar von Schluckspecht

Das einzige Bio-Bier im Sortiment der Wychwood Brewery hört auf den Namen "Scarecrow", bezeichnet sich als Organic Golden Pale Ale und besitzt (für unsere Verhältnisse) milde 4,7 vol. % Alkohol. Ein kräftiges, klares Orangegold zeigt sich im Glas. Auch hier: Keine Hefe sichtbar und der wenige Schaum verzichtet auf Stabilität. Der Duft fällt sehr dezent aus: Malzbetont mit Zimt, Toffee, etwas Nussigkeit und minimaler Fruchtnote nach Apfel. Nichts Spektakuläres.

Klar und ziemlich wässrig steigt das Scarecrow ein, das süße Grundkonzept wird unentwegt durch würzigere, strengere Noten abgelöst. Der Hopfen zeigt sich schon recht früh durch grasig-herbe Noten. Es gibt eine gewisse Blumigkeit und Nussigkeit zu entdecken, doch mit Frucht hält sich das Bio-Ale zurück. Die Würze wird auch im schlanken Körper betont, immer wieder abgerundet durch karamellige Süße. Getreidig und hopfenherb klingt die Vogelscheuche tendenziell würzig und trocken aus.

Das Scarecrow Organic Golden Pale Ale erstickt ein wenig an seiner Geradlinigkeit. Charakterlosigkeit kann man ihm angesichts der hartnäckigen (Bitter-)Hopfenkomponente aber nicht vorwerfen. Mir fehlt jedoch etwas mehr Substanz und das "Stückchen mehr", das die Gedanken an Wässrigkeit verschwinden lässt. Ich bin mäßig angetan...

Bewertet am

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63% Ganz OK!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig, fein-säuerlich und hat eine schöne Hopfen-Note welche Citrus-Noten mit sich bringt. Der Mittelteil ist ähnlich wie der Antrunk, nur das der Hopfen hier noch etwas deutlicher in Erscheinung tritt. Der Abgang ist angenehm herb und leicht bitter mit einer leichten Pfirsich-Note und einem Hauch von Kräutern. Fazit: Ein gut trinkbares und süffiges Bier aber auch keine Besonderheit.

Bewertet am

52% Rezension zum Scarecrow Organic Golden Pale Ale

Avatar von hightower

Optik:
Ein gelbes, wenig orangenes Bier. Es wird gekrönt von einer weißen, cremigen Schaumkrone.

Einstieg:
Der Duft ist eher blumig, mit milden fruchtigen Tönen, sowie ein wenig süßliches Malz. Auch der Antrunk kommt äußerst blumig daher. Abgerundet wird dieser von angenehmen süßlichem Malz

Körper:
Süffig und weich zeigt es sich im Gaumen, die Kohlensäure ist gut dosiert.

Abgang:
Kommt dem Antrunk recht nahe. Auch hier dominiert der blumige Hopfen, wiederum gut abgerundet von süßlichem Malz.

Fazit:
Das Bier ist schon recht süffig, geht runter wie Öl. Aber es ist auch keine große Abwechslung im Bier, die Aromen könnten ruhig etwas intensiver sein. Ein recht einfaches Pale Ale, warum es bei Ratebeer als Bitter, bzw. ESB gelistet ist ist mir ein Rätsel. Denn wirklich bitter ist es nicht.

Bewertet am

37% Rezension zum Scarecrow Organic Golden Pale Ale

Avatar von Felix

Das Scarecrow ist leicht trüb und farblich dunkelgelb bis orange. Es bildet nur mittelgut eine Schaumkrone.
Im Geruch wirkt es sofort sehr leicht, herbe Noten überwiegen, es überfordert keineswegs. Die dezente Fruchtnote ist für meine Nase sehr neu und besonders. Sie ist leicht grasig, etwas säuerlich und äußerst frisch und leicht. Mich erinnert sie an Kiwi, dahinter liegt vielleicht noch eine feine, grüne Stachelbeere und etwas scharf-phenolischer Teer. In der ferne weben süßliche Malze einen dünnen Aromateppich. Noch wirkt das Organic sehr zurückhaltend, verfügt aber über verdammt interessante und ungewöhnliche Aromen.
Im Mund ist es sogleich herb und säuerlich, dabei aber verdammt schlank. Leider besitzt es beinahe keinen Körper. Es verfliegt ohne wirklich etwas zu hinterlassen.
Während es im Einstieg noch leichte Zitrussäure versprüht, baut sich rasch mehr und mehr die Bitterkeit aus. Die Kiwi ist zwar noch zu erahnen, wandelt sich aber schnell in die Stachelbeerfruchtnote um, etwas Teeriges bleibt auch im Mund bestehen, doch um ehrlich zu sein, ist all das nur eine Ahnung, es passiert aromatisch so gut wie überhaupt nichts.
Der Nachtrunk wird an den Zungenseiten fruchtig-säuerlich, die unreife Stachelbeere kommt hier noch einmal hervor, letztlich bleibt aber nur etwas kantige, breite Bitterkeit. Dann ist das Bier sofort weg.
Ich finde es wirklich schade, ein so schöner Anflug von säuerlichen, grünen Früchten und Zitrus und der Körper kann nichts davon übertragen, einzig die Säure ist vorhanden und die schwache, aber grob-flächige Bitterkeit baut sich mehr und mehr aus. Letztich überzeugt mich das Bier aber in keiner Trinkphase. Es ist viel zu leicht und langweilig.
Ich hätte mir mal wieder sehr ein wirklich gutes Organic gewünscht, ein seltener, interessanter Stil, der hier aber nicht gerade seine Apotheose findet.

Bewertet am