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Beer like star Rhaner Kellerbier

  • Typ Untergärig, Export
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 56% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 6 Rezensionen

#6781

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
73% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von JimiDo
63% Avatar von Bier-Klaus
61% Avatar von LordAltbier
58% Avatar von ElftbesterFreund
44% Avatar von Freiberger
23% Avatar von makemyday

61% Ist OK aber auch nix besonderes!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist fein-säuerlich und hopfig-spritzig. Der Mittelteil ist ähnlich wie der Antrunk, nur etwas weicher. Der Abgang ist schön hopfig mit einer feinen Herbe, etwas Hefe erkennt man auch. Fazit: Ganz OK aber auch nix besonderes!

Bewertet am

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73% Süffig wie frisch gezwickelt

Avatar von Schluckspecht

Das Rhaner Kellerbier blickt auf über 725 Jahre Brautradition zurück - seit 1283 existiert die älteste Familienbrauerei Ostbayerns bereits. Das naturtrübe Exportbier kommt mit 5,2 % vol. Alkohol und wurde in eine 0,33-Liter-Longneckflasche abgefüllt, die in ihrer Etikettgestaltung einen schönen Bogen zwischen Moderne und Tradition spannt.

In eben jener Flasche hat sich gut sichtbar die Hefe abgesetzt, die im Bierglas aus geschmacklichen Gründen natürlich nicht fehlen soll und sich dort in kleinen Brocken wiederum sedimentiert. Die sich einstellende Hefetrübung des strohgoldenen Bieres - ohne die Hefe wäre es opaltrüb und deutlich heller - überdeckt diesen optischen Makel jedoch weitgehend. Oben wird das Rhaner Kellerbier durch eine kompakte, hefig-feinporige Schaumkrone abgeschlossen. Wäre diese nicht vorhanden und nicht wie in meinem Fall auch nach längerer Zeit am Glasrand haften bleiben, würde das Unfiltrierte wie naturtrüber Apfelsaft aussehen...

Aber es riecht vollkommen anders und eben nach Bier: Schön hefig mit säuerlichem Touch, brotigem Malz, dezenter Kernigkeit und eine Spur grasiger Hopfen. Der auf hohe Süffigkeit bedachte Antrunk steht im Zeichen einer dezent säuerlichen Hefe, ohne aber deswegen säuerlich oder sperrig zu wirken. Die fein dosierte, feinperlige Kohlensäure prickelt dazu herrlich und gewährt das optimale Maß an Frische - nicht zu spritzig, nicht zu lasch. Eine leicht brotige Malznote geht einher mit einer fruchtig-grasigen Hopfenkomponente. Das ändert sich auch im halbschlanken Körper nicht. Bis auf eine enorm hohe Süffigkeit schmeckt man in der Tat nicht viel. Im positiven Sinne fühle ich mich angesichts der feinen Perlage, der gut wahrnehmbaren Hefigkeit und der feinen, leicht säuerlichen Fruchtsüße an jungen Federweißer erinnert - nur, dass das Rhaner Kellerbier brotiger, gesetzter und weniger süß wirkt. Mit leichter Malznote und sehr milder Hopfengrasigkeit endet das Kellerbier unaufgeregt und nachwievor auf höchste Süffigkeit ausgelegt.

Diese fein ausbalancierte Hefesäuerlichkeit zieht das Kellerbier von vorn bis hinten durch, weshalb ich diese auch gewiss nicht störend empfinde. Statt estriger Noten geht dieses Kellerbier eben in eine andere Richtung. Die Ähnlichkeit zu jungem Federweißer fällt mir immer wieder auf - vielleicht wurde ja auch ein ähnlicher Hefestamm verwendet. Mir gefällt diese frisch und spritzig wirkende Säure, die ein wenig an Kernobst erinnert und die Süffigkeit massiv steigert. Geschmacklich liefert das leichte, milde Kellerbier ansonsten keinerlei Herausforderungen - das fängt beim schön getreidigen Malz an, geht über eine honigartige Süße und hört beim keineswegs hervorstechenden, aber dennoch wahrnehmbaren Hopfen auf. Das durchaus weiche Brauwasser muss man natürlich auch noch erwähnen.

Ich habe schon bedeutend schlechtere Kellerbiere getrunken und so ganz kann ich die vorliegende, niedrige Bewertung der Süffigkeit auch nicht verstehen. Es schmeckt, wie ein Gezwickeltes nach alter Tradition eigentlich schmecken sollte - ohne übertriebene Hefenoten, dazu schön frisch und süffig. Wahrscheinlich hilft es massiv, die Hefe mit ins Glas zu befördern, auch wenn man dafür Schwenken muss...

Bewertet am

44% Rezension zum Rhaner Kellerbier

Avatar von Freiberger

Abhaken.
Lasch , hefesauer, unansehnlich, charakterlos.
Nur als schneller Durstlöscher tauglich, kein Genuss.

Bewertet am

73% Rezension zum Rhaner Kellerbier

Avatar von JimiDo

Mit dem Rhaner Kellerbier steht jetzt die dritte Export Version der ostbayerischen Brauerei auf dem Tisch. Es befindet sich ebenfalls in einer 0,5 l Euroflasche und enthält 5,2 % Alkohol. Im Glas habe ich für ein Kellerbier erstaunlich klares, hellblondes Bier mit einer guten Schaumkrone. Der vollmundig, würzige Antrunk zeigt milde Honigsüße die von einer säuerlichen Note begleitet wird. Hopfen gibt es erst im Abgang. Die Rezenz ist bestens. Das ähnelt doch stark dem filtrierten Export Hell von Rhaner. Ein Hefegeschmack ist kaum zu erkennen. Wie aber auch? Das Bier hat nur einen minimalen Bodensatz und ist kaum trüb.

Bewertet am

23% Nicht mein Geschmack

Avatar von makemyday

Ein sehr helles läuft da aus der Flasche, Schaum ist fein, jedoch null beständig. Im Geruch kann ich etwas Malz und etwas Hopfen bemerken. Jetzt soll ich dieses "zusammengefallene" Bier trinken, es glotzt mich an. Der Antrunk fällt schon schwer, sehr viel Kohlensäure, die Bitternoten überwiegen, im Abgang etwas von den Malznoten feststellbar. Es fehlt am Körper, geht blechern rüber. Weitere Schlucke bestätigen den ersten Eindruck. Fällt mir schwer das restliche Bier zu trinken. Das dürfte keine Erfolgsstory für die Brauerei werden. Werde ich nicht mehr kaufen.

Bewertet am

63% Rezension zum Rhaner Kellerbier

Avatar von Bier-Klaus

Die Farbe ist hellgelb, leicht trüb, der Schaum wenig und feinporig. Der Geruch ist interessanter als das Aussehen. Es sind kernige, leicht rauchige, malzig-maischig-süße und leicht schwefelige Aromen zu riechen. Auch etwas angebrannte Maische ist dabei, das kenne ich von eigenen schlechten Erfahrungen.

Der Antrunk beginnt mittel vollmundig und wenig rezent. Es schmeckt ein wenig nach Getreide, etwas nach süßem Malz, leicht nach Blütenhonig. Alles sehr wenig ausgeprägt. Der schlanke Körper ist rund, der Nachtrunk wenig gehopft.

Sehr ähnlich dem Ayinger Kellerbier. Kann man nochmal trinken.

Bewertet am