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Beer like star Plank-Bier Dunkler Weizenbock

  • Typ Obergärig, Dunkler Weizenbock
  • Alkohol 7.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 81% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#24163

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
81% Avatar von Schluckspecht

81% Kräftig, vollmundig und komplex

Avatar von Schluckspecht

In Laaber gebraut, in aller Welt bekannt?! Da nimmt man den Mund ziemlich voll. Aus der 0,5-Liter-Euroflasche kommt das bayrische Plank-Bier Dunkler Weizenbock mit stämmigen 7,8 % vol. Alkohol. Gebraut wurde es - das lässt sich auch am Namen zweifelsfrei ableiten - mit Weizenmalz, Gerstenmalz und Röstmalz. Hopfen steht noch vor der Hefe in der Zutatenliste. Im Glas bleibt Letztere auch wirklich nicht im Verborgenen, sorgt für eine blickdichte Trübung und sammelt sich bevorzugt unter der schnell flüchtigen hellen Schaumkrone. Dunkelbraun, weit entfernt von Schwarz, steht es im Weizenglas.

Bis auf ein paar süßliche Trockenobstnoten gibt es im Duft praktisch keinen Hinweis auf den höheren Alkoholgehalt. Dominant sind Noten nach Gewürznelke, Banane, Mandel und Orangenschale. Der Dunkle Weizenbock hat durchaus einen weihnachtlichen Touch. Ein Hauch Kaffee und dunkle Schokolade ist auch da, wobei der Röstmalzeinfluss wirklich nur dezent ist.

Weich, cremig und doch rezent steigt das Plank-Bier ein, liefert eine angenehme Balance aus Würzigkeit (Gewürznelke, Koriander, Pfeffer) und Fruchtigkeit (Banane, Orange). Die Malzbasis tendiert ins Süße mit leicht trockener Abstufung, die an Trockenfrüchte und minimal an Süßungsmittel erinnert. Das passt, dadurch erscheint die fruchtige Süße nicht mastig und repräsentiert stattdessen den typischen Bock-Stil. Das Röstmalz kommt wirklich nur schwach durch, wodurch Weizen- und Gerstenmalz den Ton angeben. Fruchtig, nussig, ausgewogen süß und angemessen alkoholisch zeigt sich der vollmundige und weiche Körper. Mitsamt gut erfassbarer Hopfenbitterkeit und eine Nuance Kaffee schließt der Weizenbock mittellang ab und macht sich bereit für den nächsten Schluck.

Fazit:

Ein solides, kräftiges und verlockendes Weizenbock zeigt sich - nicht wahnsinnig besonders zwar, aber ohne Fehltritte. Das Aroma fällt stiltypisch komplex und vollmundig aus, dennoch wahrt es einen harmonischen und frischen Auftritt. Mir gefällt das Kernige, angenehm Bittere im Finale. Man könnte allerdings noch anmerken, dass der Röstmalzcharakter für einen dunklen Weizenbock gern noch etwas kräftiger ausfallen dürfte. Mir gefällt's dennoch.

Bewertet am

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