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Beer like star Neunspringer Helles

  • Typ Untergärig, Lager, Helles
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 2 Rezensionen

#37092

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
88% Avatar von I.M.C.M.
81% Avatar von Snareler
60% Avatar von Stefan1203
48% Avatar von Schluckspecht

81% Das schmeckt sehr gut

Avatar von Snareler

Neunspringer Helles präsentiert sich im Glase mit einer recht normal gelb-goldenen Farbe. Kohlensäure sehe ich nicht.
Bedeckt wird der Trunk von einer wirklich schönen feinporigen Krone, die auch eine Weile stabil stehen bleibt.
Beim Einstieg riecht es fast typisch wie ein Helles, vlt ein bisschen zu viel Hopfen um genau ein Standard Helles wie aus Bayern, dem Land der Windräder zu treffen. Der Antrunk ist recht pilsartig herb und auch dezent erfrischend.
Im Körper ist es dann sowohl lecker blumig - herb, als auch malzig süß. Für mich eine wunderbar gelungene Kombination der Brauarten Hell und Pils, wenngleich nicht wirklich speziell.
Der Abgang ist weniger spektakulär. Man schmeckt noch lange die malzige Süße und Hopfen nach, ohne dass es penetrant wird.

Ein gut gelungenes Bier würde ich sagen. Irgendwo zwischen Hell und Pils angesiedelt. Es hat sogar einen ganz leichten Honiggeschmack im Nachgang, der sehr gut schmeckt. Süffigkeit ist gegeben, einzig der Hopfen könnte mir ein wenig mehr zur Geltung kommen.

Bewertet am

48% Das war diesmal leider nichts...

Avatar von Schluckspecht

Von der Brauerei Neunspringe (seit 1867) gibt es auch ein ganz klassisches Bier: Das Neunspringer Helles mit 4,9 % vol. Alkohol (40 kcal je 100 ml), das als süffig-mild beworben wird. Man darf sich hier auf einen feinblumigen Duft und eine ausgewogene, leichte Malzigkeit einstellen. Mit öliger Klarheit, einer kompakten Schaumhaube und einem gelbgoldenen Farbton steht das Helle auch ziemlich klassisch im Glas. Es gibt gewiss blassere, hellere Helle, optisch lässt sich das Helle aus Worbis auch als Lager oder Export verorten. Die Schaumkrone sackt leider recht zügig in sich zusammen.

Der schlichte Duft lässt in erster Linie honigartig angehauchte Malznoten und eine dezente Hefefruchtigkeit nach Apfel erkennen. Es gibt nur wenig Würzigkeit, die dem etwas entgegenzusetzen hat - weder vom Malz selbst noch vom Hopfen. Feinblumiger Duft - ja -, aber eben auch recht schlicht und langweilig.

Der malzig-süße Antrunk serviert Blütenhonig, Vanille und Metall - in dieser Reihenfolge und durchaus intensiv. Erschwerend kommt hier noch eine minimal ranzige Malznote hinzu. Der Hopfen wirkt mit dezent blumig-heuigen Noten mit, doch folgt dieser Aromatik alsbald eine nicht ganz so stimmige Bittere, die (obwohl es hier nicht verwendet wurde) an Hopfenextrakt erinnert. Das ist qualitativ leider nicht das große Los und angesichts der anderen überzeugenden Sorten auch massiv enttäuschend. Als einigermaßen mild und ausgewogen darf sich das Helle präsentieren, doch gibt es schlichtweg Helle, auf die das noch weitaus mehr zutrifft. Im vollmundigen Körper kommt zur Honigsüße, der stiltypischen Vanille und der feinblumigen Hopfenaromatik auch eine dezente Fruchtigkeit (Kernobst wie Apfel oder Birne) auf. Langweilig, aber stimmig. Der Abgang überrumpelt - wie bereits erwähnt - mit einer etwas unfeinen Hopfenbittere, die immerhin eine knackige Kernigkeit hinterlässt. Buttrig klingt das Helle mit recht wenig Restsüße aus.

Insgesamt ist das Neunspringer Helles angesichts der recht überzeugenden anderen Sorten eine gewisse Enttäuschung. Metallnoten und die unfeine Hopfenbittere stören das Trinkgeschehen. Abseits davon treten Malzsüße und Vanille eine Spur zu dominant auf, die feine Hopfenaromatik gerät da ins Hintertreffen. Das mit 5,0 % vol. Alkohol ungefähr gleich starke Neunspringer Premium Pilsner ziehe ich eindeutig vor.

Bewertet am