Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Mashsee Triple 20 India Pale Lager

  • Typ India Pale Lager
  • Alkohol 6.8% vol.
  • Stammwürze 16%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 88% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#31220

Anzeige

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
88%
C
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
89% Avatar von Schluckspecht
86% Avatar von CaptainFriendly

89% Trifft meine Geschmacksnerven...

Avatar von Schluckspecht

Aus Hannover von der Mashsee Brauerei stammt das Triple 20, ein India Pale Lager mit 6,8 % vol. Alkohol, 16 °Plato Stammwürze, 60 IBU (Bittereinheiten) und 15 EBC (Farbe). Der Hopfen-Dart trifft genau ins Triple 20 - Dart-Spieler wissen ganz genau, dass dies der beste Wurf ist. Der Name kommt daher, dass jeder der drei verwendeten Hopfensorten - Crystal, Mosaic und Taurus - 20 IBU beisteuert. Im Gegensatz zum klassischen Bockbier steht hier also der Hopfen im Vordergrund und nicht etwa das Malz.

Typisch für untergärige, hopfengestopfte Biere: Die Schaumbildung gerät ein wenig übertrieben, das dunkelblond bis bernsteinfarbene, opaltrübe Bier steigt sehr schnell auf und bildet eine lockere weiße Schaumpracht aus. Wie erwartet, dominieren die Hopfen den Duft. Florale und leicht erdige Noten messen sich mit stark gesüßter Johannisbeere, citrusfruchtigen (Zitrone, Limette) und exotischen Fruchtnoten (Papaya, Ananas, Mango). Ein süßfruchtiger, aber auch tatsächlich zielgerichteter Hopfenduft und keine matschige Fruchtgummi-Trauerveranstaltung...

Sß, fruchtig und präzise legt das India Pale Lager sogleich auch los. Der Ersteindruck ist zuckersüße Johannisbeere, abgerundet durch etwas Zitrone/Orange und erdige Noten. Das Gerstenmalz und die geschmacklich zurückhaltende, untergärige Hefe (aromatische Hefestämme mit Esternoten sind in der Regel obergärig) bilden eine angenehme Grundlage, so dass die Hopfenaromatik nicht im leeren Raum schwebt. Im Körper stößt eine harzige, grasige Note hinzu - und genau da ist sie optimal platziert. Sie rundet den fruchtigen, mildmalzigen Cocktail gelungen ab. Im Abgang wird es gar minimal pfeffrig. Die Hopfenbitterkeit wird breitflächig und wohlgefällig über die Bühne gebracht. Die 60 IBU erscheinen hier milder als bei so manchem Industrie-Pils mit Hopfenextrakt und rund der Hälfte an Bittereinheiten. Eventuell liegt das neben der Kalthopfung auch an einer ordentlichen Restsüße im Abgang. Was mir außerdem gut gefällt: Der untergärige Charakter ist im Geschmack nur für ausgefuchste Profis feststellbar, die Eleganz und Geschmeidigkeit eines guten Pale Ales liegt vor. Dennoch läuft das Bier dank moderater Schüttung, der gefälligen Süße und seines schlanken Charakters ganz ordentlich. Der Alkohol maskiert sich wie ein Geheimagent. Wenn mir jemand sagen würde, das Biere hätte nur 5 % vol. Alkohol, würde ich es glauben.

Gelungen, Chapeau und Applaus! Mein Exemplar ist offiziell gestern abgelaufen (günstiger MHD-Artikel), aber davon merke ich praktisch nichts. Das Hopfenaroma kommt immer noch prächtig zur Geltung, der Gesamtcharakter ist harmonisch und absolut gefällig. Ich muss einzig die leicht übertriebene Schaumbildung kritisieren. Aber das zeichnet das untergärige Gersdorfer Ale auch aus, an welches mich das Mashsee Triple 20 IPL am ehesten erinnert. Geschmacklich trifft das Bier aus Hannover aber deutlich präziser meinen Nerv.

Bewertet am

Anzeige

86% Ein Dart mit Hopfen-Flyer...

Avatar von CaptainFriendly

...ziert das Etikett des neuesten (?) Bieres aus dem Hause Mashsee. Es wurde mit Crystal-, Mosaic- und Taurus-Hopfen gebraut und der Hopfencharakter wird hier zweifelsfrei in den Vordergrund gestellt.

Das Triple 20 IPL ist trüb dunkelgolden mit halbwegs haltbarem gemischtporigem Schaum, es duftet hopfig-fruchtig, im Antrunk kommt jede Menge Kohlensäure mit. Dann setzen sich vorwiegend wieder Zitrusnoten am Gaumen fest, die Hopfenbittere ist im Abgang deutlich feststellbar, aber nicht störend, was heißen soll, daß die 60 Bittereinheiten so gut eingebaut sind, daß sie doch verhältnismäßig mild abgehen.

Nicht unbedingt DAS IPA, auf das die Welt gewartet hat (ja, klar, ist ein IPL, aber vom Geschmack her ist das eigentlich zweitrangig), aber trotzdem wirklich gut. Würde ich auch wieder kaufen!

Bewertet am