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Beer like star Marx Städter Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#33973

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
78% Avatar von Mi-KhaEl-
69% Avatar von Schluckspecht

78% Leck mich fett, endlich mal ein anständiges Chemnitzer Bier

Avatar von Mi-KhaEl-

Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, dass außer Einsiedler Landbier mal was Anständiges aus Chemnitz kommt. Jahrelang mussten wir hier Reichenbrander und Braustolz saufen und misslaunig mit den anschließenden Kopfschmerzen kämpfen.
Doch dann kam diese junge Firma um die Ecke, um ein gutes, wenn auch nicht überragend anderes Bier auf den Markt zu schmeißen. Wer mal ein abwechslungsreiches, leicht süßliches Pils trinken möchte, ist hier herzlich willkommen. Dieses Bier umarmt einen freundlich, auch wenn es im Abgang schnell wieder tschüss sagt.
Mein Tipp: Einfach mal als nicht zu verbissenes, verspieltes Bier probieren.

Bewertet am

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69% Die Zeit ist reif - aber wofür?

Avatar von Schluckspecht

Braucht wirklich jede Stadt ihr eigenes Bier? Sicherlich kann es nicht schaden. Mit dem Hashtag #Chemnitzerbier proklamiert man "Die Zeit ist reif." - und dabei gab es vom Einsiedler Brauhaus sogar schon das "Pils der Chemnitzer". Arm an anderen Brauereien (z.B. Reichenbrander, Stonewood) ist Chemnitz zudem auch nicht. Was soll's...

So steht ein handelsübliches Pils mit 4,9 % vol. Alkohol in seiner 0,33-Liter-Longneckflasche mit dessen silbrig verzierten Etiketten vor mir. Gebraut wurde - keine Ahnung, warum man das explizit erwähnt, da es ja wortwörtlich naheliegend ist - mit Chemnitzer Brauwasser, aber eben auch mit Pilsner Malz und den drei Aromahopfen Polaris, Cascade und Galaxy. Rund im Geschmack mit feiner, unaufdringlicher Bitternote und frischem, blumigem Hopfenduft soll es sein.

Gelbgold und blank steht es erst einmal mit wenig Schaum im Glas. Viel Blumigkeit kann ich im Duft nicht entdecken, aber es riecht durchaus frisch und vor allem klassisch nach Bier. Malzig-würzig mit süßlichem sowie hopfig-kräuterigem Unterton. Die Aromahopfen sorgen für keine spezielle Note. Und das ist eigentlich schade...

Sehr ausbalanciert startet das Pils mit dezenter Süße, nicht zu schlankem Malzcharakter und angenehmer Hopfenwürze. Geradlinig, schnörkellos. Würze und Süße verbinden sich auch im harmonischen Körper recht gut, wobei es wie im Duft keinerlei besondere Anzeichen für die verwendeten Aromahopfen gibt. Es wird nicht einmal blumig. Dass hier mit Hopfen gearbeitet wurde, merkt man aber spätestens im feinhopfigen, würzigen, aber leider auch tendenziell seifigen Abgang. Im Nachgeschmack klingen erneut Getreidenoten an. Dass das geschmacklich eher langweilige und durchschnittliche Marx Städter Pils dennoch einen recht hochwertigen Eindruck vermittelt, dafür sorgt das weiche Brauwasser und der sehr sauber eingebundene Alkohol. Der sich konsequent durchziehende süßliche Unterton sorgt wiederum für Süffigkeit und einen gefälligen Auftritt. Mich erinnert das Pils aus Chemnitz in seiner biertypischen Ausgewogenheit daher an das Altenburger Premium.

Angesichts der durchaus gefälligen Aromahopfensorten habe ich etwas Besonderes erwartet, eben jenes aber nicht bekommen. Wurde der eher sparsam eingesetzte Hopfen etwa vollkommen zerkocht? Das Marx Städter Pils zeichnet sich eher durch seine Ausgewogenheit und Allgefälligkeit aus. Bis auf den zu glattgeschliffenen, eintönigen Geschmack fällt mir als Kritikpunkt nämlich nur der leicht (!) bitterseifig nachhängende Abgang ein. Viel mehr als Label und Marke erkenne ich hinter diesem Bier jedoch nicht - mir würde in geschmacklicher Hinsicht ein spezieller Kaufgrund fehlen.

Bewertet am